Škoda Auto legt famoses 1. Halbjahr 2026 hin

Mutterkonzern Volkswagen kann nur neidisch sein über den Erfolg der tschechischen Tochter Škoda Auto . Denn die hat im ersten Halbjahr 2026 ihre starke Position auf dem Weltmarkt bestätigt und weltweit 555.700 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das ist ein Anstieg um 9,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 

In Europa (EU27+4) blieb der Automobilhersteller die zweitmeistverkaufte Marke und behielt damit die Position, die er bereits nach dem ersten Quartal innehatte. Angetrieben von der wachsenden Kundennachfrage nach Elektrofahrzeugen stiegen die Auslieferungen der vollelektrischen Modelle Elroq und Enyaq im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48,3 % auf 108.200 Fahrzeuge. Mit diesem Ergebnis ist Škoda die viertmeistverkaufte BEV-Marke in Europa. 

Auch die Auslieferungen von Plug-in-Hybridfahrzeugen stiegen um 11,8 % auf 24.100 Fahrzeuge. Damit entschied sich mehr als jeder vierte Škoda Kunde in Europa für ein elektrifiziertes Fahrzeug. Die kürzlich eingeführten vollelektrischen Modelle Epiq und Peaq verdoppeln das Elektroportfolio von Škoda und bieten weiteres Wachstumspotenzial: Für beide Modelle zusammen gingen bereits mehr als 30.000 Bestellungen ein. 

Der Umsatz von Škoda Auto stieg um 6,3 % auf 16,0 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis legte um 6,3 % auf 1,4 Mrd. Euro zu. Die Umsatzrendite blieb bei sehr soliden 8,5 %, und der Netto-Cashflow stieg um 14,3 % auf 1,7 Mrd. Euro. Diese Ergebnisse wurden durch höhere Absatzzahlen, strenge Kostendisziplin und die effektive Nutzung von Synergien innerhalb des Volkswagen Konzerns und der Brand Group Core gestützt.

Die Auslieferungen in Deutschland erreichten mit 120.400 Fahrzeugen einen neuen Rekordwert, was einem Anstieg von 19,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das machte Škoda zur zweitbestverkauften Marke des Landes. Auch in mehreren anderen wichtigen Märkten stiegen die Auslieferungen, darunter in der Tschechischen Republik (48.900; +6,9 %), in Großbritannien (46.600; +6,6 %), Indien (35.700; +7,4 %) sowie Polen (34.500; +14,2 %). Auch in Frankreich (+9,3 %), Italien (+10,7 %), Österreich (+16,6 %) und Spanien (+9,5 %) verzeichnete Škoda ein deutliches Wachstum.

Auslieferungen von Elektrofahrzeugen um fast 50 % gestiegen. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stieg im ersten Halbjahr 2026 weiter an. Insgesamt wurden weltweit 132.300 elektrifizierte Škoda Fahrzeuge – BEVs und PHEVs – an Kunden ausgeliefert, womit die BEV-Modellpalette maßgeblich zum Erfolg von Škoda beitrug. Die Auslieferungen der vollelektrischen Modelle Elroq und Enyaq stiegen um 48,3 % auf einen Rekordwert von 108.200 Fahrzeugen. Auch die Auslieferungen von Plug-in-Hybriden stiegen um 11,8 Prozent auf 24.100 Fahrzeuge. In Europa (EU27+4) machten elektrifizierte Modelle 27,7 % der Gesamtauslieferungen aus. Das bedeutet, dass mehr als jedes vierte Škoda Fahrzeug mit einem Stecker ausgeliefert wurde.

Der Elroq ist das drittmeistverkaufte Elektromodell in Europa (EU27+4). Er führt den Markt für Elektrofahrzeuge in Deutschland und Dänemark an, belegt in der Tschechischen Republik den zweiten Platz und gehört in Österreich, Estland, der Schweiz und den Niederlanden zu den Top-3. Weltweit wurden 59.900 Fahrzeuge ausgeliefert. Damit ist der Elroq insgesamt das fünftmeistverkaufte Škoda Modell.

Der Enyaq überzeugte weltweit 48.300 Kunden. In Europa belegte er den vierten Platz unter den meistverkauften BEV-Modellen, wobei er in der Tschechischen Republik die Spitzenposition einnahm und in Österreich, Estland, der Slowakei, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich zu den Top-3 gehörte. Zusammengenommen machen diese Ergebnisse Škoda zur viertmeistverkauften BEV-Marke in Europa.

Škoda treibt die Elektrifizierung in Europa voran, wodurch die Marke für größere Kundengruppen noch zugänglicher wird. Nach der Weltpremiere des Epiq im Mai lief die Serienproduktion im Volkswagen Werk Navarra in Pamplona (Spanien), an. Gleichzeitig schafft die Verlagerung weiterer Produktionskapazitäten des Octavia Combi nach Kvasiny Platz im Stammwerk in Mladá Boleslav für das vollelektrische Flaggschiff Peaq. Quelle: Škoda Auto / CM

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