Air Canada fliegt Berlin-Montreal

Der Flughafen Berlin Brandenburg hat eine neue Langstreckenverbindung. Seit Donnerstag, 02. Juli 2026, verbindet Air Canada die Hauptstadtregion mit der Metropole Montréal. Die neue Route stärkt die Anbindung des Flughafens nach Nordamerika und wird dreimal pro Woche, jeweils mittwochs, freitags und sonntags, angeboten. Die Flugzeit vom BER aus beträgt 8.40 Stunden. In der Gegenrichtung ist man eine Stunde schneller.  Die neue Verbindung eignet sich vor allem auch für Firmen, sprich, Geschäftsreisende.

Während der Erstflug mit einer Boeing 787-8 vom BER aus in Richtung Kanada abhob, werden ab 19. Juli moderne Airbus A321 XLR (Extra Long Range) zum Einsatz kommen. Damit wird der neue Flugzeugtyp erstmals und regelmäßig auf einer Langstrecke nach Deutschland eingesetzt. Der A321 XLR verfügt über 182 Sitzplätze, davon 14 in der Business Class und 168 in der Economy-Class. Über das Drehkreuz Montréal bietet Air Canada zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten innerhalb Nordamerikas an. Die Verbindung ist bis zum 06. September im Flugplan ab BER verfügbar. Flüge für den Sommer 2027 sind bereits buchbar. Dann fliegt Air Canada die Strecke von Anfang Juni bis Mitte Oktober viermal pro Woche. 

Air Canada fliegt seit 02. Juli 2026 zwischen Berlin und Montreal. V.l.: Bully, das Maskottchen der Eisbären Berlin, Thomas Bothstede (Geschäftsführer der Eisbären Berlin), Jens Warnken (Präsident der IHK Cottbus), Jean Christophe Herault (Country Sales Manager für Deutschland, die Schweiz und Österreich, Air Canada), Aletta von Massenbach (CEO, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Robert Rückel (Vizepräsident der IHK Berlin), Geneviève Rolland (Generaldelegierte von Québec in Deutschland, Österreich und der Schweiz), Rocky Lo (Geschäftsführer für den internationalen Vertrieb bei Air Canada), Thomas Kohr (Leiter Corporate & Business Development bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) und Yannick Veilleux (Spieler der Eisbären Berlin aus Montréal). Foto: Günter Wicker

„Mit Montréal gewinnt der BER nicht nur ein weiteres attraktives Reiseziel in Kanada, sondern eine interessante Langstreckenverbindung“, sagte Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass auf der Strecke erstmals ein Airbus A321 XLR im Linienbetrieb zum Einsatz kommen wird. Das zeigt, wie innovative Technologien dazu beitragen, internationale Verbindungen nachhaltiger und zugleich wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Dieses neue Flugzeug-Modell bietet erhebliches Potenzial für die Weiterentwicklung des Luftverkehrs am Standort BER.“

„Wir freuen uns, unsere neue Direktverbindung zwischen Berlin und Montréal aufzunehmen. Damit erfolgt der erste Einsatz eines Airbus A321 XLR ab dem Flughafen Berlin Brandenburg und zugleich in Deutschland überhaupt. Während Air Canada ihr Streckennetz weiter ausbaut, ermöglicht uns der A321 XLR, neue transatlantische Märkte effizient zu erschließen, und gleichzeitig den Komfort und die Zuverlässigkeit zu bieten, die unsere Kundinnen und Kunden von uns erwarten“, saget Rocky Lo, Managing Director International Sales bei Air Canada. „Als eines der größten Drehkreuze von Air Canada bietet Montréal Reisenden Zugang zu einer der lebendigsten und kulturell vielfältigsten Städte Nordamerikas. Gleichzeitig bestehen von dort aus nahtlose Anschlussverbindungen innerhalb Kanadas, nach Nordamerika und darüber hinaus.“

„Diese Direktverbindung verleiht den Beziehungen zwischen Québec und Deutschland Flügel. Indem sie Montréal und Berlin einander näherbringt, wird sie dazu beitragen, bereits bestehende, vielfältige Partnerschaften in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und institutionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken und zugleich neuen Projekten Auftrieb geben“, kommentiert Geneviève Rolland, Generaldelegierte von Québec für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Die neue Direktverbindung zwischen Montréal und Berlin ist ein starkes Signal für den Wachstumsmarkt Kanada und ein Gewinn für den Berlin-Tourismus. Sie stärkt Berlins internationale Erreichbarkeit und eröffnet zusätzliches Potenzial für Gäste aus Kanada und ganz Nordamerika“, betonte Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin. Quelle: FBB / CM

Elektroautos retten den Juni

Im Juni 2026 stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Pkw/SUV  überdurchschnittlich um 78 % auf 84.100 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 26 % auf 32.200 Fahrzeuge. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen erreichte mit 39 % den höchsten Wert seit der Reduktion des Umweltbonus Ende 2022. Verbrenner fahren eindeutig auf der Verliererstraße.

Im Juni stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf ein Volumen von 296.400 Einheiten. Dieser Zuwachs ist im Kontext der zwei zusätzlichen Arbeitstage zu sehen. Im ersten Halbjahr des Jahres wurden insgesamt 1,484 Mio. Einheiten neu angemeldet, 6 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Neuzulassungen von internationalen Marken nahmen in dieser Zeit überdurchschnittlich, um +7,7 % zu, und machten so rund 44,2 % des Gesamtmarktes aus.  VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Mit ihrem Rekordmarktanteil im Juni sind die internationalen Hersteller insbesondere im BEV-Markt auf Wachstumskurs, wo sie im vergangenen Monat einen Anteil von 46,8 % an allen BEV-Neuzulassungen hatten. Sie trugen damit maßgeblich zur Markterholung im ersten Halbjahr bei.

Im Juni wurden 377.700 Pkw in Deutschland produziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach dies einem Zuwachs um 6 %. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund zweier zusätzlicher Arbeitstage im Vergleich zum Juni 2025 zu sehen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 2,109 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 3 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Produktion nach einem halben Jahr um 15 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Schwierige Standortbedingungen, vor allem hohe Lohnzusatzkosten und Steuern sowie die im internationalen Vergleich hohen Energie- und Bürokratiekosten, setzen den Standort Deutschland weiterhin und zunehmend unter Druck. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt für den „Niedergang“ aber ist die Tatsache, dass die deutschen Hersteller viel zu lange an den Verbrenner glaubten. Insbesondere in China sind Verbrenner nicht mehr verkäuflich.

Der Export übertraf im abgelaufenen Monat Juni mit 287.700 Einheiten den Wert vom Vorjahresmonat um 7 %. Seit Januar wurden 1,605 Mio. Pkw und damit 3 %  weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse mit wichtigen Partnerländern gingen im Jahresverlauf mehr als drei von vier im Inland gefertigte Pkw in das Ausland.

Die Auftragseingänge aus dem Inland konnten im Juni um 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 10 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Juni 6 % weniger Orders registriert als im Juni 2025.

Wir gehen mit Blick auf die deutlichen Zuwächse bei den Zulassungen von E-Autos, insbesondere BEV, im gesamten Jahresverlauf von einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren aus. Hierzu zählen insbesondere die nochmals verbreiterte Modellauswahl der Hersteller sowie die seit dem 19. Mai beantragbare neue E-Förderung, die dazu geführt hat, dass im Mai erstmals seit dem Umweltbonusende Ende 2023 mehr BEV auf Privatpersonen als auf Firmen neu zugelassen wurden.

Gleichzeitig gilt aber auch: Nach wie vor sind die Ladestrompreise in Deutschland zu hoch und müssen dringend gesenkt werden, um die Attraktivität der E-Mobilität weiter zu steigern. Quelle: VDA / VDIK / CM

Weltpremiere der neuen Emirates Lounge in Frankfurt

Weltweite Flughafen-Lounges bieten Annehmlichkeiten wie kostenfreie Speisen und Getränke, Internetzugang und Rückzugs- sowie Arbeitsorte. In der Top Liste der besten Business Lounges der Welt findet sich ab sofort auch die neue Emirates Lounge im neuen Terminal 3 des Frankfurter Rhein-Main-Airports. Die bietet nach dem Selbstverständnis der nationalen Airline des Emirats Dubai den Standard eines luxuriösen Fünfsterne-Resorts. In Frankfurt eröffneten Im Beisein geladener Gäste Volker Greiner (Emirates Vice President North & Central Europe), Mohammed H Mattar (Divisional Senior Vice President Airport Services Emirates) und Dr. Stefan Schulte,(Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG) den exzellenten Rückzugsort, in dem Gäste vor ihrer Flugreise entspannen, speisen und sich erfrischen können. 

Frankfurt und München (Terminal 1) gehören zu den ersten Standorten weltweit, an denen das neue Emirates Lounge-Konzept eingeführt wird, gefolgt von Manchester, Mauritius und Istanbul. Laut VP Greiner Emirates definiert der Carrier, der täglich drei Flüge von/nach Frankfurt mit A380 undA350 durchführt, mit seinem neuesten Lounge-Konzept das Flughafenerlebnis an Deutschlands bedeutendstem Tor zur Welt neu. 

Die Lounge umfasst eine Gesamtfläche von 1.074 m2 und bietet 165 maximal komfortable Sitzplätze. Das Signature-Design spiegelt die Ästhetik der neuesten Emirates-Kabine und das anspruchsvolle Serviceerlebnis der Airline am Boden wider.

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe: „Wir freuen uns sehr, dass wir gleich an zwei Standorten in Deutschland die weltweit ersten Emirates Lounges im neuen Designkonzept präsentieren dürfen. Dies ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung des deutschen Marktes in unserem globalen Streckennetz. Deutschland ist seit vielen Jahren ein zentraler Standort für Emirates – mit Frankfurt als erster Abflughafen in Kontinentaleuropa und München als wichtiges Drehkreuz für Süddeutschland. Mit den neuen Lounges investieren wir gezielt in das Reiseerlebnis unserer Passagiere ab Deutschland und unterstreichen zugleich unser langfristiges Engagement im Markt.“

Mit München und Frankfurt bilden die beiden größten deutschen Airports die ersten Standorte weltweit, an denen Emirates sein neues Lounge-Konzept eingeführt hat. Damit unterstreicht die Fluggesellschaft ihr langfristiges Engagement und ihre Investitionen in Deutschland, der wichtigste Markt für Emirates in Kontinentaleuropa. Eine feine Sache ist natürlich, dass es sich um eine Panorama-Lounge handelt. Gelegen auf Ebene 5 bietet sie nämlich einen imposante Blick auf das Vorfeld des Terminal 3 und die gegenüber liegenden Flugaktivitäten samt Terminals 1 und 2 des Frankfurt Flughafens.

Signiture-Design. Das Design wurde von MMAC Interior Design (Dubai) und CKP Hospitality Consultants in Zusammenarbeit mit dem deutschen Berater Thomas Frank (Baierl & Demmelhuber Interior) entwickelt und vereint gestalterische Ansprüche mit den operativen Standards und Erlebniszielen von Emirates. Das einladende warme Farbkonzept in Brauntönen ist von der Premium-Kabine an Bord inspiriert. Emirates ließ sich das Engagement in die Lounge der nächsten Generation c. 12 Mio. Euro kosten und stellt ein klares Bekenntnis zu Frankfurt als strategisch wichtigem Standort und zentralem Drehkreuz dar.  

Die Lounge, die täglich ab drei Stunden vor Abflug geöffnet ist, gliedert sich in verschiedene Bereiche: Ankunftsbereich, Lounge-Bereich, Dining-Bereich, Duschsuiten, Gebetsräume sowie VIP- und Ruhezonen. Apopos Dining Bereich: Dort ist an jedem der über 20 Tische eine Ladestation mit zusätzlichem USB-C-Anschluss integriert, was nach CM-Erfahrung hervorragend klappt. 

Ideal für Geschäftsreisende. Für Passagiere, die während ihrer Reise arbeiten, und das sind nun mal Business Traveller, bietet das neue Lounge-Konzept privatere Bereiche sowie Gemeinschaftsflächen, die sowohl als soziale Treffpunkte als auch als Arbeitsbereiche konzipiert sind. Details wie Sitzmöbel aus italienischem Öko-Leder, kabelloses Laden und universelle Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz erleichtern das Arbeiten. Die charakteristischen Rolex-Uhren von Emirates schmücken die Wände und zeigen globale Zeitzonen an.

 Food-&-Beverage-Konzept .Mit großzügigen Sitzbereichen und einer einladenden Atmosphäre wurden die Dining-Bereiche in den neuen Lounges rund um kulinarisches Erlebnis und Live-Cooking neu konzipiert. Das Food-&-Beverage-Konzept orientiert sich an den Vorlieben der internationalen Emirates-Gäste und kombiniert etwa 60 % internationale Küche mit 40 % regionalen Spezialitäten. Jede Lounge vrtfügt über ein „Made in City“-Konzept mit lokal inspirierten Gerichten, die von den Küchenchefs vor Ort zubereitet und durch internationale Angebote ergänzt werden. In Frankfurt umfasst dies ein eigenes „Made in Frankfurt“-Menü. 

Eine eigens gestaltete Kunstwand präsentiert großformatige Kunstwerke. Zum Start werden zunächst identische Werke in allen neuen Lounges gezeigt. 

 Der Zugang erfolgt i.d.R. über Premium-Tickets (First/Business Class) oder den Vielfliegerstatus (Emirates Skywards Mitglieder mit Platinum- und Gold-Status) Alternativ ist der Zutritt auch gegen eine Gebühr möglich. 

2027: 40 Jahre Emirates in Frankfurt. Emirates verbindet Frankfurt seit 1987 als ersten deutschen Abflughafen mit täglichen Flügen nach Dubai und bietet darüber hinaus Anschluss an derzeit 138 Ziele in seinem globalen Streckennetz. Die Strecke wird drei Mal täglich bedient und unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als wichtigen Partnerflughafen sowie als bedeutendes Tor für den Incoming-Tourismus in Hessen. Emirates betreibt 39 eigene Flughafenlounges, darunter acht in Dubai, an allen vier deutschen Abflughäfen und 28 weiteren großen Flughäfen weltweit. Quelle: Emirates / CM

 

Südafrika: Neue Einreisevorschrift

Für Reisen nach Südafrika gelten seit 01. Juli 2026 neue Einreisebestimmungen. Geschäftsreisende und alle anderen Touristen, die nach Südafrika reisen möchten, müssen ab sofort vor ihrer Reise eine Traveller Declaration online einreichen. Damit wollen die südafrikanischen Behörden die Zollabwicklung vereinfachen, Grenzkontrollen beschleunigen und Risiken besser erkennen. 

Die Pflicht gilt für alle Personen, die per Flugzeug, Auto, Bus, Zug oder Schiff nach Südafrika ein- oder ausreisen – unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Wer Südafrika lediglich als Transitpassagier nutzt und den internationalen Transitbereich des Flughafens nicht verlässt, muss keine Traveller Declaration einreichen.

Die Traveller Declaration kann frühestens 24 Stunden vor Abflug ausgefüllt werden. Bei Reisen mit Zwischenstopps gilt der letzte Flugabschnitt direkt nach Südafrika als maßgebend.

Die Erklärung kann online über das South African Traveller Management System (SATMS) – https://www.sars.gov.za/travellerdeclaration/?utm_source=chatgpt.com –  auf der Website der südafrikanischen Steuer- und Zollbehörde oder über die SATMS-App eingereicht werden. Alternativ stehen an einigen Grenzübergängen Selbstbedienungsterminals zur Verfügung.

Benötigt werden u.a. sämtliche im Reisepass eingetragenen Daten, Reisedetails und Kontaktangaben. Zudem müssen Reisende angeben, ob sie Waren, größere Bargeldbeträge oder andere deklarationspflichtige Gegenstände mitführen. Persönliche Reiseutensilien für den Eigengebrauch müssen hingegen nicht deklariert werden.

Wer die Erklärung nicht vorab einreichen konnte, erhält am Grenzübergang Unterstützung durch Zollmitarbeitende oder kann – sofern vorhanden – ein Selbstbedienungsterminal nutzen. Wer jedoch deklarationspflichtige Waren oder Bargeld verschweigt oder falsche Angaben macht, muss mit Verzögerungen, Geldbußen oder weiteren zollrechtlichen Konsequenzen rechnen. Quelle: AA / CM

Schweden macht ÖPNV 50 % billiger

Die Regierung in Stockholm hat eine Verordnung beschlossen, die regelt, wie die Initiative zur Halbierung der Preise im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden soll. Seit 01. Juli können die Regionen die Preise für Monatskarten senken und erhalten vom Staat eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen. 

Dank dieser Maßnahme bleibt den Nutzern des öffentlichen Nahverkehr mehr Geld im Portemonnaie, während gleichzeitig im Lnd der Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen sinken.

Der Krieg im Inahen Osten und die anschließende Sperrung der Straße von Hormus haben auch in Schweden zu starken Preisanstiegen bei Kraftstoffen geführt. Um die finanzielle Situation der Haushalte zu stärken und energieeffizientere Fortbewegung zu fördern, hat die Regierung 6,5 Mrd. SEK (600 Mio. €) bereitgestellt, um deutlich gesenkte Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.

Die Förderung bedeutet, dass regionale Verkehrsverbünde, die den Preis ihrer Monatskarten für Fahrgäste im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2026 halbieren, eine staatliche Entschädigung für die Einnahmeausfälle erhalten.

„Nun senken wir auch die Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr für diejenigen, die sich dafür entscheiden, mit Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zu fahren. Wer das Auto stehen lassen und stattdessen den öffentlichen Nahverkehr nutzen kann, trägt zu einer effizienteren Kraftstoffnutzung bei, was angesichts der derzeitigen großen Unsicherheit auf dem Kraftstoffmarkt wichtig ist“, sagt Klima- und Umweltministerin Romina Pourmokhtari.

„Wir haben die Kosten für das Autofahren gesenkt, nun machen wir die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs günstiger. Der Krieg im Nahen Osten darf nicht zu Lasten der hart arbeitenden Büeger gehen, die zur Arbeit pendeln – ganz gleich, ob sie auf das Auto angewiesen sind oder die Möglichkeit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Für viele Familien mit Kindern und Studierende bedeutet dies, dass mehr Geld im Portemonnaie bleibt“, sagt Finanzministerin Elisabeth Svantesson.

Die Förderung gilt für Monatskarten, einschließlich solcher für beispielsweise Studenten und Rentner, die ab 01. Juli verkauft werden. Die Monatskarten sollen zu 50 % des am 01. Mai 2026 festgelegten Preises verkauft werden. Die Förderung wird nur für Monatskarten gewährt, die spätestens am 02. Dezember 2026 ihre Gültigkeit erlangen oder spätestens bis zum 31. Dezember 2026 gültig sind. Die Fahrgäste können somit bis zum Jahreswechsel zum halben Preis fahren.

Der ermäßigte Preis gilt für Fahrten in ganz Schweden sowie in die erste Tarifzone eines Nachbarlandes. Auf diese Weise können auch diejenigen, die beispielsweise nach Kopenhagen, nach Norwegen oder Finnland pendeln, von den ermäßigten Preisen profitieren. Quelle Finansdepartementet, Klimat- och näringslivsdepartementet / Lokreport / CM

Mercedes digitalisiert Verkehrsinfrastruktur

Schlaglöcher, beschädigte Straßenoberflächen und verwirrende Verkehrszeichen. Dies sind nur einige der Probleme, mit denen sich täglich Millionen von Autofahrern bzw. automobilen Geschäftsreisenden  auseinandersetzen. Mit Infrastrukturprojekten in Europa zeigt Mercedes‑Benz, wie intelligente Datennutzung das Infrastrukturmanagement modernisieren kann. 

Mit anonymisierten Fahrzeugdaten, die Kunden freiwillig bereitstellen, trägt Mercedes‑Benz dazu bei, Straßenschäden zu erkennen, unklare Beschilderungen zu identifizieren und ein deutlich klareres Bild davon zu vermitteln, was sich im gesamten Straßennetz abspielt. Das Ergebnis: frühzeitigere Erkennung von Infrastrukturschäden, schnellere und gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen sowie verbesserte Verkehrssicherheit. 

Moderne Mercedes‑Benz Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet, die Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen können. Alle Daten werden anonymisiert und aggregiert verarbeitet und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrer oder spezifische Fahrzeuge zu. Der Datenschutz ist von Anfang an ein integraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Zwei aktuelle Projekte demonstrieren diese digitale Transformation in der Praxis. 

Digitales Verkehrszeichenkataster in Baden-Württemberg. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nutzt anonymisierte Fahrzeugdaten von Mercedes‑Benz, um einen digitale Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster (VZK) aufzubauen. Damit entsteht erstmals ein einheitliches Verfahren zur systematischen Erfassung, Pflege und Auswertung amtlicher Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg. Durch die erweiterbare Datenbasis von Mercedes‑Benz werden aufwendige Begehungen, Kartierungen und manuelle Ersterfassung reduziert. Das VZK steht als Open-Source-Lösung mit standardisierten Schnittstellen zur Verfügung und bietet eine zentrale Übersicht für innovative Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung. 

Road Monitor (ROMO) Programm in den Niederlanden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Rahmen des niederländischen ROMO-Programms fortgesetzt. Nachdem die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten in der ersten Projektphase unter Beweis gestellt wurde, ist die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH erneut als Innovationspartner für die nächste Phase (2026–2029) ausgewählt worden. Mercedes‑Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande (NDW), um Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und kritische Straßenoberflächen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Behörden bei der Planung und Steuerung von Instandhaltungsarbeiten und Winterdiensten auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern. Quelle: Mercedes‑Benz Connectivity Services / CM

BYD bei der Händlerzufriedenheit beste Neue Marke

BYD kommt ausgezeichnet bei seinen Handelspartnern an. Und das wortwörtlich: Der MarkenMonitor zur Händlerzufriedenheit 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) ermittelte für BYD die beste Benotung und damit Platz 1 in der Kategorie „Neue Marken“.

Mit dem IfA MarkenMonitor analysiert das IfA seit mehr als zwei Jahrzehnten die Qualität der Zusammenarbeit zwischen der Hersteller- und der Handelsebene. Jedes Jahr stützt sich die Händlerzufriedenheitsanalyse auf knapp 1.300 Meinungsbilder von Führungskräften markengebundener Autohausunternehmen. Der Analysebereich umfasste 40 Kriterien, gebündelt in die fünf Bereiche „Produkt und Marke“, „Vertriebspolitik“, „Netzpolitik“, „Aftersales“ und „Gebrauchtwagen“.

Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,82 erreichte BYD die höchste Händlerzufriedenheit unter allen neuen Marken. „Der IfA MarkenMonitor ist daher nicht nur ein Stimmungsbarometer, sondern darüber hinaus ein wertvolles Analysetool, um geeignete Maßnahmenbündel in den Vertriebsorganisationen gezielt umzusetzen“, erklärt IfA-Direktor Prof. Dr. Stefan Reindl.

Lars Bialkowski, Country Manager BYD Deutschland, äußert sich zur Auszeichnung: „Platz 1 bei den neuen Marken zeigt, dass wir den Aufbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes sowie des gesamten Aftersales nicht nur in nie dagewesenem Tempo voranbringen, sondern es bestätigt uns auch darin, von Anfang an eine faire und nachhaltige Partnerschaft auf Augenhöhe angestrebt zu haben. Zufriedene Händler bilden die Basis einer langfristig erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Daher freut uns diese Beurteilung aus dem Handel ganz besonders.“

Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, nahm die Auszeichnung gemeinsam mit BYD-Handelspartner Thomas Fischer entgegen. Quelle: BYD / CM

„Germany’s Next Topmodel“ ist Flugbegleiterin bei Eurowings

Die frisch gekürte Siegerin von „Germany’s Next Topmodel“ arbeitet als Flugbegleiterin bei Eurowings, der Billigflugtochter der Lufthansa. Und sie hat sich bereits ihr erstes Fotoshooting für ein Cover gesichert – nämlich für das hauseigene Bordmagazin der Fluggesellschaft.

Die Sendung „Germany’s Next Topmodel“, die auf dem Format „America’s Next Top Model“ basiert und von Supermodel Heidi Klum moderiert wird, läuft bereits seit 2006. In der 21. Staffel holte sich Aurélie Carina – eine 22-Jährige mit brasilianischen Wurzeln, die heute in Pulheim lebt – die Trophäe.

Doch wie geht es für Aurélie weiter? Sie hat keineswegs vor, ihre Flugbegleiter-Uniform an den Nagel zu hängen und ihren Job aufzugeben. Ihr Arbeitgeber Eurowings ist darüber mehr als begeistert. Die Fluggesellschaft hat sich sogar dazu entschlossen, sie als Cover-Model für ihr Bordmagazin zu engagieren.

Auf dem Titelbild posiert Aurélie in ihrer Uniform vor einem Eurowings-Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Das Magazin liegt brandaktuell in den Sitztaschen der Eurowings-Flugzeuge in ganz Europa aus und wird dort in den kommenden zwei Monaten zu finden sein. Während der geschäftigen Sommerreisezeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Eurowings-Passagiere Aurélies Gesicht auf dem Cover des Magazins – das den Namen „Wings“ trägt – sehen.

„In der Modebranche steht ein Cover für Anerkennung, Sichtbarkeit und herausragende Leistungen“, kommentierte Max Kownatzki, CEO von Eurowings. „Das aktuelle WINGS-Cover Aurélie zu widmen, ist für uns die aufrichtigste Art zu sagen: Wir sind stolz auf dich“, fügte Kownatzki hinzu.

„Ich werde sicher lachen müssen. Ich bin an einem ganz normalen Arbeitstag im Flugzeug – und plötzlich hält ein Gast neben mir ein Magazin in der Hand, auf dem ich selbst zu sehen bin. Das ist auf die schönste Art surreal“, erzählte Aurélie der „Bild“-Zeitung. „Man kann beides sein – auf dem Cover und im Dienst am Menschen. Genau das macht mich aus!“, ergänzte Aurélie auf die Frage, ob sie ihren aktuellen Job aufgeben wolle.

Die Entscheidung von Eurowings, Aurélie auf das Titelblatt des Bordmagazins zu setzen, bedeutet einen deutlichen Bruch mit der Tradition des Unternehmens. Bislang hatte die Fluggesellschaft das Cover stets „außergewöhnlichen“ Naturaufnahmen vorbehalten. Doch als Aurélie „Germany’s Next Topmodel“ gewann, war der Airline klar, dass eine Dankeskarte nicht ausreichen würde. Stattdessen entschied sich Eurowings, diese Anerkennung dauerhaft zu machen – nicht nur für Aurélie, sondern für alle Mitarbeitenden der Fluggesellschaft.

„Sie steht stellvertretend für die mehr als 5.500 Eurowings-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die das Unternehmen prägen“, sagte Kownatzki. „Aurélies Geschichte zeigt die vielfältigen Talente, Leidenschaften und Lebenswege, die sich hinter den Menschen an Bord und am Boden verbergen.“ Quelle: Eurowings / CM

Badischer Hof: Jetzt ein Leonardo Limited Edition

Das traditionsreiche Haus „Badischer Hof „empfängt als Teil der Leonardo Limited Edition seit 01. Juli 2026 wieder Gäste. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst vorgesehen.

Ein Stück Hotelgeschichte kehrt zurück: Der Badische Hof öffnete wieder seine Türen und begrüßt erneut Gäste in Baden-Baden. Das traditionsreiche Haus startet seinen Betrieb unter Leonardo Hotels als Teil der Leonardo Limited Edition, einer sorgsam kuratierten Kollektion individueller Häuser, die durch ihre Geschichte, ihren Charakter und ihre Verbindung zur jeweiligen Destination geprägt sind.

Der berühmte Badische Hof ist jetzt ein Leonardo Limited Edition. Foto: Leonardo

Der Badische Hof zählt zu den historischen Hoteladressen Baden-Badens und ist eng mit der Entwicklung der Kurstadt verbunden. Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück und steht für die Beziehung von Gastfreundschaft, Bäderarchitektur und Tradition, die Baden-Baden als internationale Destination geprägt hat.

Der Badische Hof  entstand 1807–1809 durch den Umbau eines alten Kapuzinerklosters durch Friedrich Weinbrenner und war das erste Luxushotel in Baden-Baden sowie das erste Palasthotel in Deutschland. Der Stuttgarter Verleger Johann Friedrich Cotta hatte schon lange die Idee gehabt, in seiner Heimatstadt das erste Luxushotel Europas zu bauen. Allerdings bot sich in der durch historische Gebäude geprägten Stadt keine Möglichkeit, ein solch großes Bauwerk zu errichten. Im Jahr 1807 hatte er dann sich dann die Gelegenheit, durch den bekannten Architekten Friedrich Weinbrenner das alte Kapuzinerkloster in seinem Sinne umbauen zu lassen.

1807 begann der Umbau zum Luxushotel Badischer Hof mit 18 über drei Stockwerke reichenden dorischen Säulen, die den Blickfang des Speisesaals ausmachten. Die Zimmersuiten, zum Teil mit eigenem Bad, entstanden über den ehemaligen Mönchszellen, der Kreuzgarten wurde zu einem Speisesaal überwölbt. 100 Zimmer und Salons, Bäder mit Thermalwasserversorgung, Konversations-, Lese- und Rauchzimmer, Galerie und Frühstückssalon gehörten nach Abschluss der Bauarbeiten ebenso zur Ausstattung wie ein großer Park. Nach 1830 wechselte das Luxushotel des Öfteren den Besitzer.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wäre das Gebäude fast erneut ein Opfer der Flammen geworden. Am 01. Oktober 1949 geriet das bereits im März des Jahres von der französischen Besatzungsmacht zu seiner eigentlichen Nutzung freigegebene Hotel in Brand, wobei nicht nur der zur Halle gewordene Speisesaal gänzlich zerstört wurde, sondern auch der Dachstuhl in Flammen aufging. Der Wiederaufbau, die Erweiterungs-, Modernisierungs- und Verschönerungsarbeiten waren in kürzester Zeit erledigt und das Badhotel Badischer Hof nahm am 27. Mai 1950 unter der Regie der Hoteliersfamilie Steigenberger seine Funktion als hochklassiges Hotel wieder auf. 

1980/81 wurde der nördliche Trakt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Von Ende 2009 an wurde das Gebäude mit seinem zu diesem Zeitpunkt 140 Gästezimmern für nahezu ein Jahr grundlegend renoviert. Am 02. September 2021 zerstörte ein Feuer den Dachstuhl des Altbaus. Große Teile des Hotels wurden zudem durch Löschwasser beschädigt. Der Sachschaden wurde auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. 

Mit der Wiedereröffnung führt Leonardo Hotels die Geschichte des Hauses fort und vereinigt die Identität des Badischen Hofs mit der Erfahrung und den Qualitätsstandards einer internationalen Hotelgruppe. Der historische Name und der eigenständige Charakter des Hauses bleiben dabei erhalten.

Der Betrieb begann zunächst im Rahmen eines Soft Openings. Das offizielle Grand Opening ist für den Herbst 2026 geplant.

„Der Badische Hof ist ein Haus mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einer starken Bedeutung für Baden-Baden. Wir freuen uns sehr, dieses traditionsreiche Hotel wieder öffnen und unsere ersten Gäste willkommen heißen zu dürfen. Für unser gesamtes Team ist es eine große Motivation, diesen einmaligen Ort mit Leben zu füllen und die Geschichte des Hauses weiterzuführen. Unser Anspruch ist es, den Charakter und die Identität des Hotels zu bewahren und gleichzeitig ein zeitgemäßes Gästeerlebnis zu schaffen“, sagt Thomas Feig, General Manager des Badischen Hofs.

Mit mehr als 315 Hotels in 137 Destinationen weltweit ist Leonardo Hotels die erste Adresse für jede Art von Veranstaltung. Egal ob es sich um ein intimes Familientreffen, eine spektakuläre Hochzeit oder ein Firmenmeeting handelt. 

Zum umfassenden Service gehören ein professionelles Catering, modernste audiovisuelle Ausstattung und eine fachkundige Veranstaltungskoordination. 

Die für das Haus verantwortliche Leonardo Hotels Central Europe (Sitz in Berlin) steuert 126 Häusern mit 21.800 Zimmern in 55 Städten in aktuell 11 Ländern. Neben der Limited Edition beinhaltet die Markenstruktur Leonardo Hotels, Leonardo Royal Hotels, Leonardo Boutique Hotels, Nyx Hotels by Leonardo Hotels, Leonardo Smart Hotels sowie Master Serviced Apartments und Aparthotels. Quelle: Leonardo Hotels / CM

Scandic baut unterirdisches Hotel in Stockholm

Auch für den einen oder anderen Business Traveller gilt: Im Dunkeln ist gut munkeln. Das lässt sich künftig in einem neuen Scandic Go-Hotel in Stockholm ausleben, in dem es dank unterirdischer Bauweise nur 135 fensterlose Zimmer geben wird. 

Wie es in einer Mitteilung des schwedischen Hotelkonzerns heißt, will er zusammen mit dem  Immobilienbesitzer Axfast AB (Teil der Axel-Johnson-Gruppe, die Gewerbeimmobilien an Standorten mit starkem Wirtschaftswachstum besitzt) ein unterirdisches Hotel in der Stockholmer Innenstadt bauen. Entstehen soll das Haus an der Einkaufsstraße Drottninggatan. Noch in 2026 soll der Startschuss für den <bau erfolge: Eröffnung doll in 2027 sein. Das neue Hotel unter der Erde soll eine ruhige, stille Atmosphäre bieten, fernab vom Trubel der Stadt.

In Stockholm entsteht ein unterirdisches Scandic Go-Hotel. Foto: Scandic

Das Scandic Go, das ruhige Zimmer im Stockholmer Stadtzentrum bieten wird, entsteht in einem Gebäude, das derzeit teilweise von Einzelhandels- und Lagerflächen in eine Immobilie mit gemischter Nutzung – bestehend aus Hotelzimmern, Geschäften und Büros – umgewandelt wird. Die 135 Zimmer verteilen sich auf vier Etagen und verfügen über keine Fenster, während die Gemeinschaftsbereiche und Personalräume mit Fenstern ausgestattet sein werden. Der Check-in erfolgt entweder ein Stockwerk unter der Erde oder digital.

„Dieses neue Hotel ist ein spannender Teil unserer Wachstumsstrategie: Wir eröffnen unser erstes unterirdisches Hotel an einem außergewöhnlichen Standort im Zentrum von Stockholm. Unser neues ‚Scandic Go‘ wird unsere Position im schnell wachsenden Economy-Segment stärken und unser bestehendes Hotelangebot in der Hauptstadt perfekt ergänzen“, sagt Jens Mathiesen, President & CEO der Scandic Hotels Group.

Die Eröffnung markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie von Scandic: Unter einer der lebhaftesten und beliebtesten Einkaufsstraßen der schweischen Hauptstadt entsteht das erste unterirdische Hotel der Kette. Dank der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Busbahnhof ist das Hotel insbesondere für Geschäftsreisende attraktiv, die eine zentrale und lebendige Lage suchen.

„Wir freuen uns sehr, eine ruhige und durchdachte Unterkunft in zentraler Lage anbieten zu können, die speziell auf preisbewusste Reisende zugeschnitten ist. Dies spiegelt einen wachsenden internationalen Trend wider, bei dem Gäste optimale Bedingungen für Ruhe und Erholung suchen. Wir freuen uns darauf, unsere Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis willkommen zu heißen“, sagt Jesper Engman, Chief Development Officer der Scandic Hotels Group.

Das Angebot an Zimmern ohne Fenster ist Teil eines bewussten, sorgfältig durchdachten Konzepts, das bereits in vielen Scandic-Hotels umgesetzt wird. Bei der Gestaltung der Zimmer wird großer Wert auf die Auswahl der richtigen Materialien, Beleuchtung und Akustik gelegt, um eine gemütliche, ruhige und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Das Interesse an dieser Art von Zimmern ist in den letzten Jahren gestiegen; dies deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen eine ruhige und friedliche Unterkunft schätzen – insbesondere Gäste, die lichtempfindlich sind und eine vollständig abgedunkelte Schlafumgebung bevorzugen.

Scandic verfolgt ehrgeizige Ziele für das Wachstum der Marke Scandic Go, indem das Unternehmen Neubauten errichtet, bestehende Hotels erwirbt und unterschiedlichste Immobilientypen nutzt. Die rasche Expansion von Scandic Go zeugt zudem davon, wie sehr die Gäste diese Art der Unterkunft schätzen. Das Gebäude wird nach dem Standard „BREEAM In-Use Excellent“ zertifiziert, und der Hotelbetrieb erhält das „Nordic Swan Ecolabel“ – das offizielle Umweltzeichen der nordischen Länder. Quelle: Scandic / CM