Global Business Travel Survey 2026 

Viele Beschäftigte erleben berufliche Reisen als bereichernd. Sie stärken Beziehungen und tun dem Wohlbefinden gut. Gleichzeitig wachsen bei vielen Reisenden die Vorbehalte. Gründe sind Sicherheitsbedenken, Reiseunterbrechungen und steigender Druck. Das zeigt die achte Global Business Travel Survey von SAP Concur. Für die jährliche Studie wurden 3.300 Geschäftsreisende aus 21 Märkten, 800 Travel Manager aus acht Märkten und 700 CFOs aus sieben Märkten befragt.

„Geschäftsreisen haben für Unternehmen weiterhin großen Wert. Die Erwartungen der Mitarbeitenden an diese Reisen verändern sich jedoch“, sagt Charlie Sultan, President, Concur Travel bei SAP Concur. „Geschäftsreisende schätzen den persönlichen Austausch und die Zusammenarbeit vor Ort. Sie erwarten Reisen, die reibungslos, sicher und einfach zu organisieren sind. Für Unternehmen bringt das neue Chancen und Anforderungen mit sich, wenn sie ihre Geschäftsreiseprogramme weiterentwickeln.“

Geschäftsreisen sind gar nicht mehr so wahnsinnig beliebt. Grafik: SAP-Concur

Geschäftsreisen sind für viele Beschäftigte wertvoll. Trotz anhaltender Störungen im internationalen Reiseverkehr erleben viele Mitarbeitende Geschäftsreisen weiterhin als persönlichen und beruflichen Gewinn. Weltweit sagen mehr als neun von zehn Geschäftsreisenden (93 %), dass berufliche Reisen ihrem mentalen oder körperlichen Wohlbefinden guttun. In Deutschland liegt dieser Anteil mit 84 % etwas niedriger. Zu den am häufigsten genannten Vorteilen zählen:

  • Pause vom Arbeitsumfeld im Büro oder Homeoffice (45 %)
  • Tapetenwechsel, um neue mentale Energie zu tanken (44 %)
  • Persönlicher Kontakt mit Personen, die man normalerweise nicht trifft (36 %)
  • Kurze Auszeit von familiären oder privaten Verpflichtungen (30 %)
  • Wellness-Angebote im Hotel (30 %)
  • Zusätzliche Möglichkeiten für Sport und Bewegung (19 %)

Für Eltern haben Geschäftsreisen in einigen Punkten einen höheren persönlichen Nutzen. Sie nennen häufiger eine Auszeit von familiären oder privaten Verpflichtungen als Reisende ohne Kinder (33 % vs. 26 %). Auch Wellness-Angebote (33 % vs. 25 %) und zusätzliche Möglichkeiten für Sport und Bewegung (22 % vs. 14%) spielen für sie eine größere Rolle.

Die Ergebnisse zeigen, dass viele Beschäftigte Geschäftsreisen längst nicht mehr nur als Pflichttermin sehen. In einer Arbeitswelt, die viele Menschen als belastend und digital erschöpfend erleben, sind Geschäftsreisen für viele auch eine Chance, persönliche Kontakte zu pflegen und Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Auch Finanzverantwortliche sehen den strategischen Wert von Geschäftsreisen. Weltweit sagen fast alle befragten CFOs (97 %), dass Geschäftsreisen für die Wachstumsstrategie ihres Unternehmens wichtig sind. Mehr als vier von fünf (82 %) erwarten, dass das Reisebudget ihres Unternehmens in diesem Jahr steigen wird. Mit den höheren Kosten wächst aber auch der Rechtfertigungsdruck. Fast neun von zehn CFOs (89 %) sagen, dass Travel Manager besser belegen müssen, wie Geschäftsreisen dazu beitragen, Unternehmensziele zu erreichen.

Geschäftsreiseverantwortliche stellen wiederum fest, dass sie den Return on Investment nachweisen sollen, dafür aber nicht genug Unterstützung aus dem Unternehmen bekommen. Mehr als vier von fünf (84 %) halten es für unmöglich, die Unternehmensziele ohne stärkere Unterstützung durch die Finanzleitung zu erfüllen. Dazu zählen bessere Daten und Auswertungen, um den Return on Investment zu belegen (44 %), Schulungen für den wirksamen Einsatz von KI (43 %), mehr Rückhalt bei geänderten Richtlinien oder neuen Initiativen (42 %) sowie moderne digitale Lösungen (40 %).

Die administrative Herausforderung verschiebt sich dabei weg von den routinierten Vielreisenden: Da heute vermehrt Beschäftigte unterwegs sind, die nur vereinzelt reisen, steigt der interne Beratungs- und Prüfaufwand in den Personalabteilungen drastisch an. Ein intuitiv bedienbares System fängt diese Gelegenheitsreisenden schon beim Antrag fehlerfrei ab.

Geschäftsreisen sind für viele stressiger und schwerer planbar. Auch wenn viele Mitarbeitende Geschäftsreisen schätzen, begegnen sie Reisen mit mehr Vorbehalten. Etwa zwei Drittel der Geschäftsreisenden weltweit (67 %) geben an, dass sie in diesem Jahr zögern, geschäftlich zu reisen. Ähnlich empfinden deutsche Reisende (64 %). Dahinter steht die wachsende Unsicherheit im internationalen Reiseumfeld: Rund drei von zehn Befragten weltweit (31 %) nennen Sicherheitsbedenken bei Reisen in Regionen mit geopolitischen Konflikten oder Spannungen als größte Sorge. Mehr als ein Viertel (28 %) fürchtet Reiseunterbrechungen wie Flugverspätungen oder Flugausfälle. Rund ein Sechstel (16 %) nennt Bedenken bei Visa, Einreisestatus und digitalen Identitätsnachweisen.

Auch Überfüllung und Übertourismus belasten Geschäftsreisen. Knapp ein Viertel der Befragten weltweit (24 %) sagt, dass eine eigene Reise dadurch negativ beeinflusst wurde; unter den deutschen Befragten sind es 15 %. Als Reaktion darauf versuchen 87 %Unterkünfte außerhalb touristischer Gegenden zu buchen. Gründe sind vor allem höhere Kosten (43 %) und die Schwierigkeit, wegen knapper Verfügbarkeit die bevorzugte Reiseoption zu finden (33 %). 

Geschäftsreisende erwarten mehr Unterstützung vom Arbeitgeber. Die Studie zeigt zudem, dass sich die Erwartungen an Arbeitgeber auf Geschäftsreisen verändern. Mehr als ein Viertel der befragten Reisenden (27 %) sieht vor allem den Arbeitgeber in der Verantwortung, ihre Sicherheit auf Dienstreisen zu gewährleisten. 2020 lag dieser Wert bei einer vergleichbaren Frage noch bei 18 %. Die größte Verantwortung sehen viele Reisende aber weiter bei sich selbst. Mehr als ein Drittel (37 %) nennt in erster Linie die eigene Verantwortung. Nur 6 % sehen vor allem den Staat in der Pflicht.

Beim Vertrauen in die Vorsorge des Arbeitgebers zeigt sich ein gemischtes Bild. Weltweit sagt nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (58 %), dass sie überwiegend oder vollständig darauf vertraut, dass ihr Unternehmen sie im Ernstfall aus einem Land evakuieren könnte. Zugleich befürchten 86 % der Travel Manager weltweit, dass ihr Unternehmen nicht genug für die Sicherheit von Geschäftsreisenden tut. 

Unternehmen sind jedoch gesetzlich verpflichtet, angemessene Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden auf Geschäftsreisen zu ergreifen. Unter den befragten CFOs weltweit sehen jedoch nur knapp zwei von fünf (38 %) das Unternehmen in voller Verantwortung. Die Mehrheit (57 %) gibt an, dass Unternehmen zwar eine gewisse Verantwortung tragen, die Hauptverantwortung jedoch bei den Mitarbeitenden liegt.

Für mehr Sicherheit auf Geschäftsreisen können Unternehmen technologische Lösungen wie Standort-Tracking einsetzen.Weltweit sagen knapp vier von fünf der Geschäftsreisenden (79 %), dass sie zumindest teilweise damit einverstanden sind. Entscheidend bleibt aber das Vertrauen: Fast ein Drittel (29 %) gibt an, dass eine Echtzeitüberwachung von Standort und Ausgaben ihr Vertrauen in die Entscheidungen der Führungskräfte schwächen würde. Für Unternehmen entsteht daraus ein Balanceakt: Mitarbeitende wünschen sich mehr Sicherheit und Unterstützung. Zugleich erwarten sie Transparenz darüber, wie ihre Reisedaten genutzt werden.

Die Zukunft der Geschäftsreisen ist eine Vertrauensfrage. Die Global Business Travel Survey 2026 von SAP Concur zeigt, dass Geschäftsreisen weiter zu Unternehmenswachstum, besserer Zusammenarbeit und einem positivem Mitarbeitererlebnis beitragen. Die Ergebnisse machen aber auch deutlich, dass die Erwartungen von Unternehmen an ihre Reiseprogramme und die Erfahrungen von Mitarbeitenden auf Geschäftsreisen zunehmend auseinandergehen. Das beeinflusst das Wohlbefinden der Reisenden, ihr Vertrauen in die Unternehmensführung und den Umgang von Unternehmen mit ihrer Fürsorgepflicht. Unternehmen, die diese Lücke schließen, entwickeln Reiseprogramme, denen Mitarbeitende vertrauen. Dafür braucht es klare Kommunikation, gute Governance und spürbare Unterstützung für Reisende, etwa durch Tools, die Geschäftsreisen erleichtern und Mitarbeitende gerne nutzen. Quelle: SAP-Concur / CM

Am 30. Juni kann es in Südafrika gefährlich werden

Am Dienstag, 30. Juni 2026 sollten Busness Traveller und gewöhnliche Touristen,die sich in Südafrika aufhalten, besonders wachsamen sein: Für Dienstag haben verschiedene Gruppierungen zu einem landesweiten „National Shutdown“ und Protestmärschen gegen illegale Einwanderung aufgerufen. Behörden und Sicherheitskräfte bereiten sich auf mögliche Ausschreitungen vor.

Zwar rechnen Beobachter nicht mit einem landesweiten Stillstand, dennoch warnen Behörden und Sicherheitsexperten vor lokalen Ausschreitungen. Die Regierung will eine Wiederholung der schweren Unruhen vom Juli 2021 verhindern, bei denen rund 350 Menschen ums Leben kamen und Schäden in Milliardenhöhe entstanden. Sämtliche Polizeibeamten wurden für den 30. Juni aufgeboten, die Armee steht zum Schutz kritischer Infrastruktur bereit. Auch private Sicherheitsfirmen haben ihre Präsenz verstärkt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt am 30. Juni Innenstädte zu meiden, Autofahrten auf das Nötigste zu beschränken und sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten. Reisende sollten zudem den Anweisungen der Sicherheitskräfte folgen.

Die Proteste richten sich gegen die aus Sicht der Organisatoren unzureichende Bekämpfung der illegalen Einwanderung. Regierung und Polizei betonen jedoch, dass Gewalt, Einschüchterung und fremdenfeindliche Übergriffe nicht toleriert würden. Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften haben die Bevölkerung dazu aufgerufen, den Dienstag als normalen Arbeitstag zu behandeln.

Für Geschäftsreisende und gewöhnliche Touristen gilt: Die meisten Ferienregionen dürften vom Protestgeschehen kaum betroffen sein. Wer sich jedoch in größeren Städten aufhält oder Ausflüge plant, sollte die aktuelle Lage aufmerksam verfolgen und kurzfristige Einschränkungen einkalkulieren. Quelle: Auswärtiges Amt / CM

Amex GBT: Hohe Nachfrage nach Flügen zur WM, geringere Nachfrage bei Hotels

Reisen im Zusammenhang mit der FIFA-Fußballweltmeisterschaft treiben die Flugpreise in den Austragungsorten in die Höhe, während die Nachfrage nach Unterkünften – insbesondere in den USA – weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Dies geht aus Daten hervor, die American Express Global Business Travel (Amex GBT) veröffentlicht hat.

Der „Business Travel Pulse“-Bericht von Amex GBT für Juni, der auf Daten und Expertenanalysen des Travel-Management-Unternehmens basiert, verzeichnete „starke Anstiege“ bei den Flugpreisen zu den WM-Austragungsorten, verglichen mit einem „moderaten Anstieg“ bei Flügen zu Städten ohne WM-Spiele. Bei Inlandsflügen lagen diese Steigerungen im Jahresvergleich durchschnittlich bei 42 %, während die Preise für Verbindungen von Europa zu den Austragungsorten im Schnitt um 13 % zulegten.

Gleichzeitig stellte Amex GBT fest, dass mehr als die Hälfte der Hotelbetreiber in den Austragungsorten eine Nachfrage verzeichnet, die sowohl unter den Prognosen für das Großereignis als auch unter den üblichen Buchungsmustern für die Monate Juni und Juli liegt. Dennoch, so der Bericht, seien die vertraglich vereinbarten Raten aus der Einkaufsrunde für 2026 in den Austragungsorten bereits gestiegen – am deutlichsten im kanadischen Toronto mit einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr.

„Wir gehen davon aus, dass die Preise im weiteren Verlauf des Turniers und mit Blick auf die Spieltage weiter steigen werden“, heißt es im Bericht von Amex GBT

Dem Bericht zufolge stiegen die Preise für Geschäftsreisen im ersten Quartal insgesamt um 8,3 % im Jahresvergleich, was maßgeblich auf die gestiegenen Kerosinpreise zurückzuführen war. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 waren die Preise um 4,7 % und im dritten Quartal um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Quelle: Amex BGT / CM

GBTA: Mehr Einkäufer planen KI-Einsatz bei Hotel-Ausschreibungen

Laut einer neuen Umfrage der Global Business Travel Association (GBTA) nutzten zwar nur 32 % der Travel Manager KI zur Unterstützung bei der letzten Ausschreibungsrunde für Hotelraten, doch fast 70 %t planen dies für den kommenden Zyklus.

Die Umfrage unter 258 Travel Managern aus den USA, Kanada und Europa wurde von der GBTA in Zusammenarbeit mit der Radisson Hotel Group im Zeitraum vom 20. April bis zum 13. Mai 2026  durchgeführt. Dem Bericht zufolge deutet der Anteil derjenigen, die KI bisher ablehnten, nun aber deren Nutzung planen – und das innerhalb von nur einem Jahr –, auf einen Markt hin, der sich rasch in Richtung Einführung dieser Technologie bewegt, auch wenn er noch massiv fehlerhaft ist.

Trotz des zunehmenden KI-Einsatzes wiesen die Befragten auf Bereiche hin, in denen die Technologie noch erhebliche Defizite aufweist: Ganz oben auf der Liste der genannten Einschränkungen standen die Abwägung zwischen Kosten, Compliance und Reiseerlebnis (62 %), das Verständnis der Bedürfnisse von Reisenden (60 %) sowie die eingeschränkte Integration in Ausschreibungs-Tools und TMC-Systeme (55 %).

„Während KI dabei helfen kann, Optionen zu bewerten und Muster zu erkennen, bleibt die Entscheidung darüber, wie konkurrierende Prioritäten gegeneinander abgewogen werden sollen, eine menschliche Aufgabe“, heißt es in dem Bericht mit dem Titel „The Evolution of Managed Hotel Programs“.

Der Bericht hob zudem den verstärkten Einsatz dynamischer Raten hervor: 49 % der Befragten gaben an, heute mehr dynamische Raten in ihrem Programm zu nutzen als vor einem Jahr. Lediglich 17 %  der Befragten berichteten von mehr statischen Hotelrabatten im Vergleich zum Vorjahr, während 25 % angaben, weniger solcher Raten zu nutzen.

Die Umfrage ergab zudem, dass 90 P% der Großunternehmen eine Kombination aus festen und dynamischen Raten verwenden, verglichen mit 76 % über alle Programme hinweg. Quelle: GBTA / CMGBTA-Studie: Mehr Einkäufer planen KI-Einsatz bei Hotel-Ausschreibungen

TSA und Google Wallet starten neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Die Transportation Security Administration (TSA) hat diese Woche eine neue Partnerschaft mit Google Wallet bekannt gegeben. Damit wird berechtigten (Geschäfts)Reisenden eine nahtlosere Möglichkeit geboten, sich für TSA PreCheck Touchless ID anzumelden. Google Wallet ist die erste digitale Geldbörse, die diese innovative Funktion anbietet und so sicheres, effizientes Reisen einfacher als je zuvor macht.

Neue Opt-in-Option für TSA PreCheck Touchless ID

Mit TSA PreCheck Touchless ID können Mitglieder ihre Identität in exklusiven, dafür vorgesehenen Spuren schnell per Gesichtserkennungstechnologie verifizieren. Das Vorzeigen physischer Dokumente entfällt, Wartezeiten werden verkürzt und das Reiseerlebnis wird komfortabler. So funktioniert es mit Google Wallet:

•  Check-in: Reisende checken bei einer teilnehmenden Fluggesellschaft ein und fügen ihre Bordkarte zu Google Wallet hinzu. • Opt-in-Aufforderung: Berechtigte Reisende mit einem geeigneten digitalen Ausweis sehen in Google Wallet eine Schaltfläche „Los geht’s“ (oder „Get started“) und werden zur TSA-Einwilligungsseite weitergeleitet. • Einwilligung: Die Reisenden willigen ein, dass ihre digitalen Ausweisdaten und die Bordkarte aus Google Wallet an die TSA übermittelt werden • Bestätigung: Die TSA bestätigt die Registrierung und sendet einen Bestätigungscode an Google Wallet. • Anzeige: Google Wallet aktualisiert die Bordkarte des Reisenden mit dem TSA PreCheck Touchless ID-Hinweis.

Unter US-Präsident Donld Trump und MHeimatschutzminiter Markwayne Mullin setzt sich die TSA voll und ganz dafür ein, das Reiseerlebnis für Passagiere durch moderne Technologie und strategische Partnerschaften zu verbessern“, sagte Shelu Patel, Acting Chief Innovation Officer für TSA-Modernisierung. „Unsere Zusammenarbeit mit Google ermöglicht es unseren TSA-PreCheck-Stammkunden, zumeist Geschäftsreisende, die Sicherheitskontrolle am Flughafen auf dem schnellsten Weg zu passieren. Solche reibungslosen Abläufe sind ein weiterer Beitrag der TSA zur Gestaltung eines ‚Goldenen Zeitalters des Reisens‘.“

TSA PreCheck Touchless ID ist an landesweit 65 Flughäfen verfügbar; dank der Einführung in Google Wallet können Passagiere diesen Service nun bei allen mehr als 100 TSA-PreCheck-Airlines an den teilnehmenden Flughäfen nutzen. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, einen gültigen Reisepass im Profil bei einer der sechs Fluggesellschaften – Alaska, American, Delta, Hawaiian, Southwest oder United – zu hinterlegen und sich für jede dieser Fluggesellschaften individuell für den Dienst anzumelden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Technologie von Google Wallet dazu beiträgt, die Sicherheitskontrollen an Flughäfen für Reisende schneller und einfacher zu gestalten“, sagte P.J. Linarducci, Vice President of Product Management, Consumer Payments bei Google. „Diese Zusammenarbeit passt perfekt zu unserem Ziel, digitale Erlebnisse sicherer und komfortabler zu machen. Wir freuen uns auf die breite Einführung genau zu Beginn der geschäftigen Sommerreisesaison.“ Quelle: TSA.gov. / CM

BCD erweitert Bahn-Angebot in TripSource

BCD Travel baut das Bahn-Angebot auf seiner Reiseplattform TripSource aus. Wie das Travel-Management-Unternehmen mitteilte, umfasst die Erweiterung u.a. die Integration von Inhalten der Deutschen Bahn sowie Funktionen für „Split Ticketing“ (Aufteilung von Tickets) bei Bahnverbindungen in Großbritannien.

Laut BCD ermöglicht die direkte Anbindung der Deutschen Bahn einen umfassenderen Zugriff auf Angebote in Deutschland – einem der wichtigsten Bahnmärkte Europas. Die TMC deckt bereits Verbindungen in Großbritannien, Frankreich (SNCF) und der Schweiz (SBB) ab; im Juli 2026  werden zudem Angebote der belgischen SNCB und der niederländischen NS in TripSource integriert.

Darüber hinaus gab BCD bekannt, dass für Bahnreisen in Großbritannien nun die Option „Split Ticketing“ in TripSource verfügbar ist. Dabei wird – sofern dies kosteneffizient ist – nicht ein einziger Tarif für die gesamte Reise gesucht, sondern eine Kombination aus mehreren Teilstrecken innerhalb einer Zugfahrt. Nach Angaben von BCD entfallen rund 35 % der Bahn-Buchungen von Firmenkunden für ihre Geschäftsreisenden auf Split-Tickets, wobei die durchschnittliche Ersparnis bei 21,50 Euro pro Reise liegt. Quelle: BCD / CM

US-KMU 2026: Steigende Nachfrage, Optimierung der Struktur

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den USA erhöhen ihre Reiseausgaben – das insbesondere wegen der Konflikte im Nahen Osten und der damit einhergehenden steigenden Treibstoffpreise. Dennoch bleibt die Kostenkontrolle ein vorrangiges Ziel für die Reiseprogramme vieler KMU; zahlreiche Travel Manager setzen dabei jedoch eher formelle Regelungen als auf eine Kürzung oder Deckelung des Reisevolumens. 

Für die Studie von BTN wurden im März und April 136 Travel Manager und Einkäufer befragt, deren Unternehmen im Jahr 2025 Reise- und Bewirtungskosten von maximal 25 Mio. US-Dollar. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Marktes, in dem die Reiseausgaben bei einer deutlichen Mehrheit der KMU im Jahresvergleich 2025 gestiegen sind oder unverändert blieben. 2025 war zudem ein von makroökonomischen Turbulenzen geprägtes Jahr, was sich auch 2026 fortsetzt. Dabei nannten viele Befragte die Kostenkontrolle als wichtigste Priorität und größte Herausforderung im Bereich Reisemanagement für das Jahr 2026. 

Steigende Ausgaben. Laut der Umfrage von BTN haben die meisten KMU ihre Ausgaben für Geschäftsreisen im Jahr 2025 erhöht. Etwa 45 % aller Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen im vergangenen Jahr mehr für Reise- und Bewirtungskosten (T&E) aufgewendet haben als im Vorjahr, während weitere 32 % angaben, die Ausgaben in etwa auf dem Niveau von 2024 gehalten zu haben. 

Der Ausgabenanstieg war nicht zwangsläufig auf gestiegene Reisepreise zurückzuführen, zumal diese Erhöhungen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 insgesamt moderat ausfielen. Mur ganz weniger Firmenreisenverantwortliche beichteten von weniger Reisen und geringeren Ausgaben. 

Es ist jedoch anzumerken, dass sich bei den Ausgabentrends des Jahres 2025 deutliche Unterschiede zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe zeigten. Unter den Befragten aus Unternehmen mit T&E-Ausgaben von mindestens 8 Mio. US-Dollar („mittelgroßes“ Segment der KMU) in 2025 gaben 56 % einen Anstieg der Ausgaben gegenüber dem Vorjahr an; bei kleinen Unternehmen (mit T&E-Ausgaben von weniger als 8 Mio. USD) waren es hingegen 39 %. Zudem meldeten 12 % der mittelgroßen KMU einen Rückgang der Ausgaben, bei den kleinen KMU  war dies bei 28 % der Fall. 

Die Befragten gingen durchweg davon aus, dass ihre Unternehmen die Reiseausgaben im Jahr 2026 zumindest auf dem Niveau von 2025 halten würden – wobei zu berücksichtigen ist, dass die Umfrage in einer Phase steigender Treibstoffpreise sowie höherer Flug- und Hotelkosten stattfand (nach den Ereignissen in der Straße von Hormus), was die Wahrscheinlichkeit von Ausgabenerhöhungen steigen ließ. Dennoch rechnete die Hälfte aller Befragten damit, dass ihre Unternehmen die Reiseausgaben im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr erhöhen würden. Etwa ein Fünftel der Befragten prognostizierte einen Rückgang der Ausgaben; rund die Hälfte dieser Gruppe erwartete ein Minus von mehr als 10 %. 

Bewertung aktueller Ereignisse. Weltweit steigen die Flugpreise und Zuschläge – vor allem aufgrund der höheren Kerosinpreise. Dennoch betrachten die befragten Vertreter von KMU die Auswirkungen dieser Preiserhöhungen mehrheitlich noch nicht als entscheidenden Faktor für ihre Reisebudgets im Jahr 2026. 

Auf einer Skala von eins („keine Auswirkung“) bis fünf („erhebliche Auswirkung“) bewerteten die Teilnehmer den Einfluss steigender Treibstoffkosten und Flugpreise auf die geplanten Reiseausgaben ihres Unternehmens für 2026 im Durchschnitt mit 3,17 – ein beachtlicher Wert, der jedoch nicht zwangsläufig auf weitverbreitete Besorgnis hindeutet. Vertreter kleinerer Unternehmen mit Reiseausgaben von unter 8 Mio. USD im Jahr 2025 (einschließlich Firmen mit geringem Flugvolumen) schätzten die Auswirkungen sogar noch etwas geringer ein: mit einem Durchschnittswert von 3,04. 

Natürlich besteht ein direkter Zusammenhang zwischen den steigenden Kerosinkosten und dem Konflikt im Nahen Osten; die Umfrageteilnehmer scheinen Letzteren im Durchschnitt als gewichtigeren Faktor für ihre Planungen für 2026 zu betrachten. Die Auswirkungen „jüngster geopolitischer Spannungen“ wurden mit 3,39 bewertet, wobei sich erneut ein deutlicher Unterschied zwischen mittelgroßen Unternehmen (3,79) und kleinen Unternehmen (2,97) zeigte – letztere dürften ein geringeres internationales Reiseaufkommen haben. Übrigens gaben rund 32 % aller Befragten an, dass sich ihr Zuständigkeitsbereich im Reisemanagement auch auf den Nahen Osten erstreckt. 

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen im vergangenen Jahr – insbesondere im Frühjahr und Sommer – war stark von der unsicheren makroökonomischen Lage geprägt. Diese Bedenken scheinen für 2026 etwas nachgelassen zu haben, da Fluggesellschaften und Hotelketten in den USA und Europa für das erste Quartal einen Anstieg der Nachfrage nach individuellen Geschäftsreisen (im Vergleich zum Vorjahr) verzeichnen. Dennoch bewerteten die Umfrageteilnehmer den Einfluss der „jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung“ auf die Reiseausgaben ihrer Unternehmen im Jahr 2026 im Durchschnitt mit 3,17 – auch hier zeigte sich wieder eine Differenz zwischen mittelgroßen (3,39) und kleinen (2,98) Unternehmen. 

Kostenkontrolle. Das Thema Kostenkontrolle bei Travel Managern in KMU steht  weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste. Als sie die Gelegenheit erhielten, ihre wichtigste Priorität und größte Herausforderung im Bereich Travel Management für das Jahr 2026 in eigenen Worten zu beschreiben, nannten Dutzende von ihnen die Kostenkontrolle für den einen oder anderen (oder beide) Aspekte. Im Detail dreht sich vieles um: 
• „Kontrolle der Ausgaben angesichts externer Faktoren, die die Reisekosten in die Höhe treiben.“ 
• „Kostensenkung durch kreative Lösungen.“ 
• „Gestiegene Gebühren und Serviceentgelte sowie neu eingeführte Kostenpunkte, etwa für Sitzplatzreservierungen und Gepäck bei Southwest.“ 
• „Steigende Treibstoffpreise und deren Auswirkungen auf unser Reiseprogramm.“ 

Was gegen Kostensteigerungen tun? Vertreter von Fluggesellschaften haben unmissverständlich klargestellt, dass die Flugpreise ohne sinkende Treibstoffkosten nicht fallen werden – und angesichts der fragilen Lage im Nahen Osten ist mit einem solchen Rückgang kaum zu rechnen. Da jedoch nur eines von fünf Unternehmen plant, die Reiseausgaben im Vergleich zum Vorjahr zu kürzen, stellt sich die Frage: Wie wollen sie die höheren Kosten ausgleichen? In vielen Fällen setzen die Reisemanager darauf, die Struktur ihres Reisemanagement-Programms zu optimieren, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. So haben beispielsweise etwa zwei von fünf Unternehmen in diesem oder im vergangenen Jahr ihre Reiserichtlinien verschärft. 

Etliche weitere Befragte erläuterten ihre Pläne zur Optimierung ihres Programms für das Geschäftsreisemanagement mit dem Ziel, Kosten zu begrenzen, ohne dabei Abstriche beim Service zu machen – ein Vorhaben, das sie als ihre diesjährige Priorität nannten. Das soll geschehen durch: 
• „Priorisierung eines neuen Programms, das von den Nutzern gerne angenommen wird.“ 
• „Ausbau digitaler Reisetools sowie Integration von Reise- und Spesenprozessen zur Steigerung von Effizienz, Compliance und Reiseerlebnis. 
• Erhöhung von Automatisierungsgrad und Datenqualität beim Berichtswesen 
• „Förderung der Akzeptanz und Nutzung des Programms bei gleichzeitiger Etablierung skalierbarer, standardisierter Richtlinien und Prozesse.“ 
• „Vorantreiben der Kostenoptimierung durch intensivere Partnerschaften mit Anbietern und den Ausbau dieser Beziehungen im gesamten Reiseprogramm.“ 
• „Einführung verbindlicher Reiserichtlinien für mehr Transparenz bei den Ausgaben und zur Gewährleistung der Fürsorgepflicht (Duty of Care).“ 

Sicherheit und Risikmanagement. Mehrere Befragte bezeichneten die Fürsorgepflicht oder die Sicherheit der Reisenden als eine ihrer wichtigsten Prioritäten für 2026. Ein Befragter führte beispielsweise das Ziel an, „ein risikobasiertes Rahmenkonzept für das Reisemanagement zu etablieren, das die Sicherheit der Mitarbeiter vor, während und nach jeder Geschäftsreise gewährleistet.“  Ein Großteil der Befragten hat internationale Zuständigkeitsbereiche, 32 % sind nur für Geschäftsreiseaktivitäten innerhalb der Vereinigten Staaten zuständig. 

Lediglich 7 % der Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen das Risikomanagement nicht aktiv steuern. Die Vorgehensweisen der übrigen Unternehmen variieren. Etwa 29 % aller Befragten (und 43 %  der Befragten, deren Reiseausgaben für 2025 mindestens 8 Mio. USD betragen) erklärten, dass ihre Unternehmen über umfassende Programme in Sachen Reiserisikomanagement verfügen. Gut 37 % gaben an, zwar über gewisse Prozesse zu verfügen, aber kein vollständig ausgebautes Riskmanagement-Programm zu haben. Weitere 27 % (und 36 % aus kleinen Firmen) sagten, das Reiserisiko nur fallweise oder informell zu steuern.   

Die Hälfte aller Befragten – und 69 % der Befragten aus mittelständischen Unternehmen – gab an, für Dienstleistungen im Bereich Reiserisikomanagement mit einem externen Anbieter zusammenzuarbeiten. 

KI? So lala. So allgegenwärtig das Thema in Diskussionen über Reisemanagement und entsprechende Prozesse auch erscheinen mag – nur sehr wenige Befragte nannten Aspekte im Zusammenhang mit KI als zentrale Priorität oder Herausforderung für das Jahr 2026. Dies könnte einen Trend widerspiegeln, wonach es eine deutliche Kluft zwischen KMU und größeren Firmen hinsichtlich ihres Umgangs mit KI gibt.

In der aktuellen Umfrage gaben rund 38 % der befragten KMU an, im Reisemanagement überhaupt keine KI einzusetzen; bei Unternehmen mit Reiseausgaben von mehr als 25 Mio. USD (basierend auf den Prognosen für 2025) lag dieser Anteil bei 14 %. Fast die Hälfte der befragten Großunternehmen gab an, KI zumindest in einigen Reiseprozessen zu nutzen (wobei etwa ein Viertel KI bereits in mehrere Reise-Workflows integriert hat), während nur 23 % der KMU-Vertreter angaben, KI in irgendeinem Funktionsbereich einzusetzen. Für die meisten Einkäufer in KMU scheint das Zeitalter von morgen also noch etwas auf sich warten zu lassen. Quelle: BTN / CM
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Juniper Group übernimmt Deem von Travelport

Drei Jahre nach der Übernahme von Deem hat das Reisetechnologie-Unternehmen Travelport die Plattform für das Geschäftsreisemanagement an die Software-Unternehmensgruppe Juniper Group verkauft. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. 

Travelport hatte Deem im Jahr 2023 – ebenfalls zu einem nicht genannten Preis – von Enterprise Holdings erworben, mit dem Ziel, das Tool vollständig in die Travelport-Plattform zu integrieren. Nach eigenen Angaben ist es Travelport während der Zeit der Zugehörigkeit gelungen, diese „tiefe Integration in Travelport Plus“ zu realisieren und gleichzeitig die Kompatibilität mit mehreren globalen Vertriebssystemen (GDS) zu wahren. Dies habe „Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit mit Unternehmen und Travel-Management-Gesellschaften geschaffen, die Deem in Verbindung mit der Travelport-Plus-Plattform nutzen“, erklärte Kyle Moore, Präsident von Deem. 

Zum Zeitpunkt der Übernahme war Travelport das einzige der drei großen GDS-Unternehmen, das über kein eigenes Buchungstool verfügte, während Sabre Eigentümer von GetThere und Amadeus Eigentümer der Cytric-Plattform war. Inzwischen hat Sabre GetThere jedoch an Serko verkauft. „Der Zeitpunkt ist ideal für Deem, Teil einer Organisation zu werden, für die das Unternehmen einen strategischen Schwerpunkt darstellt – und genau das ist bei der Juniper Group der Fall“, so Travelport-CEO John Mangelaars. „Wir freuen uns darauf, auch künftig als bevorzugter Partner eng mit dem Deem-Team zusammenzuarbeiten, und sind überzeugt, dass die Kunden von Deem in guten Händen sind.“

Als Teil der Juniper Group – einer operativen Gruppe von Constellation Software – wird Deem als eigenständiges Unternehmen unter Beibehaltung des aktuellen Führungsteams fortgeführt. Die Übernahme wurde von Juniper Travel Technology initiiert, einer auf Reisebuchungs- und Konnektivitätstechnologie spezialisierten Einheit innerhalb der Gruppe.

Constellation hat sich einen Anteil von 12,7 % an Sabre gesichert. Die Juniper Group gab zudem die Übernahme von DerbySoft bekannt, einem Anbieter von Technologien für den Reisevertrieb, der Direktverbindungen zwischen Hotels und Travel Management Companies (TMCs) bereitstellt. Quelle: Travelport / CM

Engine startet API für integrierte Hotelbuchungen

Engine, die Plattform für Reise- und Ausgabenmanagement, hat eine neue API (Application Programming Interface, eine Programmierschnittstelle, die es verschiedenen Softwareanwendungen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen) eingeführt, die es Unternehmen ermöglicht, die Hotelbuchungsfunktion des Anbieters in ihre Websites oder Apps zu integrieren.  

Bei der API namens „Omni Powered by Engine“ handele es sich um „eine entwicklerfreundliche Infrastruktur, die es unseren Partnern ermöglicht, nahtlose Hotelbuchungen direkt in ihre bestehenden Plattformen zu integrieren“, erklärte Engine-CEO Elia Wallen. Laut Engine erspart dies den Unternehmen die aufwendige Entwicklung eigener Schnittstellen zu Anbietern, Zahlungssystemen, Suchfunktionen, Compliance-Systemen und der TMC.

Das globale Technologieunternehmen Trimble hat Omni bereits in Nordamerika mit seiner Datenbank für gewerbliche Standorte, „Trimble Places“, verknüpft. „Dank der Integration stehen nun „Echtzeit-Hotelbuchungsfunktionen direkt in unserem Ökosystem zur Verfügung; dies verbessert das Nutzererlebnis für die Fahrer, ohne dass sie die Plattformen verlassen müssen, denen sie bereits vertrauen“, so Seth Handler, Director of Partnerships and Channel Sales bei Trimble. 

Trimble plant, Omni in weitere Plattformen zu integrieren, darunter Trimble Road Call – das Modul für Fahrzeugpannen – sowie die GPS-Navigationslösung Trimble CoPilot. Engine hat Omni unterdessen auch anderen Entwicklern und Organisationen zur Integration zur Verfügung gestellt. Quelle: Engine – Trimble - CM

Ausgaben für Geschäftsreisen in den USA gestiegen

Laut einer neuen Studie der Global Business Travel Association (GBTA) stiegen die Gesamtausgaben für Geschäftsreisen innerhalb der USA im Jahr 2024 im Jahresvergleich um rund 7,5 % auf den Rekordwert von 538,5 Mrd. US-Dollar und übertrafen damit das Niveau von vor der Pandemie. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Aktivitäten auf das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahmen laut GBTA in ähnlichem Maße zu.

Die Zahl der Geschäftsreisen in den USA stieg 2024 – dem Jahr, für das laut GBTA die aktuellsten Daten vorliegen – im Jahresvergleich um 4,6 % auf fast 488 Millionen. Geschäftsreiseaktivitäten trugen im Jahr 2024 laut der Studie 623,8 Mrd. US-Dollar zum US-BIP bei; dies entspricht einem Anstieg von mehr als 9 % gegenüber dem Vorjahr und einem Anteil von 2,1 % am gesamten US-BIP.

Die GBTA definiert die wirtschaftlichen Auswirkungen auf drei Arten: direkt (Ausgaben von Reisenden für Fluggesellschaften, Hotels und andere damit verbundene Anbieter), indirekt (lokale Zulieferer für Unternehmen, die Reisende bedienen, etwa Lebensmittel für Restaurants) und induziert (dies umfasst laut Studie „die Wirkung der durch Reisen generierten Löhne, sobald diese innerhalb der US-Wirtschaft ausgegeben werden“). Allen Ausgabenkategorien gemein war laut GBTA ein vergleichbarer Anstieg im Jahresvergleich.

„Von der Sicherung von Millionen Arbeitsplätzen bis hin zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen – die Daten belegen, wie eng Geschäftsreisen mit der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit, dem Wachstum und der Wettbewerbsfähigkeit der USA verknüpft sind“, erklärte GBTA-CEO Suzanne Neufang.

Die Gesamtauswirkung von Geschäftsreisen in den USA im Jahr 2024 auf Löhne und Gehälter stieg im Jahresvergleich um 10 %, während die Beschäftigung selbst lediglich um 3,9 % zunahm. „Geschäftsreisen sicherten im Jahr 2024 insgesamt 6,7 Mio. Arbeitsplätze – gegenüber 6,4 Mio. im Jahr 2023 –, was die angespannte Arbeitsmarktlage, Produktivitätssteigerungen sowie sich wandelnde Modelle der Leistungserbringung widerspiegelt“, so die GBTA.

Die Berechnung der GBTA zum Geschäftsreiseaufkommen in den USA für 2024 umfasst 270 Mrd. US-Dollar für Inlandsreisen, 50,7 Mrd. US-Dollar für internationale Reisen in die USA (Inbound) sowie 217,8 Mrd. US-Dollar – mehr als 40 % der Gesamtsumme – für Ausgaben im Zusammenhang mit Tagungen und Veranstaltungen (darunter u.a. Kosten für Veranstaltungsorte, audiovisuelle Dienstleistungen sowie Verpflegung).

Nicht berücksichtigt sind Geschäftsreisen mit einer einfachen Strecke von weniger als 80 km oder Reisen ohne Übernachtung. Quelle: GBTA / CM

Die Ausgaben für Geschäftsreisen haben in den USA 2024 stark zugenommen. Foto; Mundi