Nach dem großen Erfolg des Lehrgangs „Kommunales Mobilitätsmanagement“ bietet der Freistaat die berufsbegleitende Qualifizierung erneut an. Das Angebot läuft von Dezember 2026 bis März 2027 und richtet sich an Mitarbeitende in den bayerischen Kommunen aus den Bereichen Verkehrs- und Stadtplanung, Mobilitätsmanagement, Umwelt- und Klimaschutz, Infrastruktur sowie Kommunikation.Durchgeführt wird der Lehrgang von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.
Kommunales Mobilitätsmanagement hilft Städten, Gemeinden und Landkreisen, die Verkehrsentwicklung strategisch zu steuern. Dabei geht es nicht nur um einzelne Verkehrsmittel, sondern um die gesamte Wegekette: vom Fuß- und Radverkehr über Bus und Bahn bis hin zu Sharing-Angeboten, Parkraum, Schulwegen und Pendlerverkehren. Mobilitätsmanagerinnen und Mobilitätsmanager koordinieren Prozesse innerhalb der Verwaltung, vernetzen Fachbereiche und bringen konkrete Projekte voran.
„Mobilität beginnt und endet nicht am Bahnhof“, sagt BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs. „Damit die Schiene ihre Stärken voll entfalten kann, braucht es gut vernetzte Anschlussmobilität und ein Angebot, das die gesamte Wegekette in den Blick nimmt. Genau hier setzt kommunales Mobilitätsmanagement an: Es bringt unterschiedliche Verkehrsträger zusammen und entwickelt passgenaue Lösungen für die Menschen vor Ort.“
Der Lehrgang umfasst neun Präsenztage in drei Modulen:
• Modul I Grundlagen: 08. bis 10. Dezember 2026 in Dießen am Ammersee • Modul II Handlungsfelder: 19. bis 21. Januar 2027 in Nördlingen • Modul III Kommunikation: 09. bis 11. März 2027 in Heilsbronn
Neben fachlichen Inhalten steht der Austausch zwischen den Teilnehmenden im Mittelpunkt. Sie profitieren von Erfahrungen anderer Kommunen, entwickeln gemeinsam Lösungsansätze und bauen ein Netzwerk für ihre tägliche Arbeit auf. Die Teilnahme ist gegen einen Selbstkostenbeitrag von 1.200 Euro möglich.
… was man in Deutschland schon für die Normalversion bezahlen muss. Obwohl der Mercedes CLA L (Langversion) in China bei 249.000 Yuan, umgerechnet rund 32.300 Euro kostet, läuft der Verkauf im Reich der Mitte allenfalls schleppend.
Mercedes hat das viertürige Coupé den CLA mit einer Langversion auf chinesische Kunden zugeschnitten. Doch auf dem wichtigen Markt findet das Elektroauto kaum Käufer. Der CLA L verfügt über einen um 4 cm längeren Radstand und bietet damit mehr Platz im Fond – ein Ausstattungsmerkmal, das bei vielen chinesischen Kunden gefragt ist. Dazu hat er eigene lokale digitale Dienste und Assistenzfunktionen, die gemeinsam mit chinesischen Partnern entwickelt wurden. Der Erfolg bleibt aber aus: In den ersten 6 Monaten 2026 wurden nur 627 Exemplare neu zugelassen. Allein im Juni 2026 waren es Null!
Der Elektro-Hoffnungsträgers ist zwar eines der modernsten BEV der Marke mit dem Stern. Aber nicht nur die Technik entscheidet über Wohl und Wehe auf dem Schlüsselmarkt im Reich der Mitte. Es ist vor allem der Preis. Dabei ist der im Vergleich etwa zu Deutschland aberwitzig niedrig, von dem man hier zu Lande nur träumen kann. Mercedes versucht jetzt mit dem GLC in China sein Glück. Quelle; CM
Toyota macht einem die Entscheidung wahrlich nicht leicht, wenn es um die Wahl zwischen den beiden Elektro-SUVs bZ4X und C-HR+ geht. Unsere beiden Testfahrzeuge hatten im Fall des „ Großen“ mit der sperrigen Bezeichnung Allradantrieb und eine Leistung von 252 kW, der etwas Kleinere bot Frontantrieb und immerhin auf 165 kW Leistung. Bei beien Modellen ist eine staatliche Förderung von bis zu 6.000 Euro möglich (aber nur für private Käufer/Leasingnehmer und nur mit Nachweis der beiden letzten Einkommensteuerbescheide).
Toyota ist vermutlich einer der letzten großen Autobauer dieser Welt, die sich für batterieelektrische Modelle erwärmten. Den Anfang machte 2022 die erste Generation des bZ4X, dem eine Touring-Version nachgeschoben wurde, und die in gewissermaßen 2. Generation ein Update erhielt. Mit dem C-HR+ präsentierte die Marke mit dem Crossover ein neues E-Modell im Kompaktsegment, mit 4,52 m geringfügig kleiner aber mit einem sehr attraktiven Styling. Um es vorweg zu nehmen: Das Schrägheckmodell auf der eTNGA-Plattform hat uns einen Tick besser gefallen. Es bietet im Grunde genommen mindestens den gleichen Komfort wie der „größere Bruder bZ4X
Unser C-HR+ besaß einen Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 72 kWh eine 162 kW /224 PS starke E-Maschine unter der Fronthaube und Frontantrieb. Die vom Hersteller angegebene Reichweite von ca. 600 km haben wir nicht erreicht. Bei ca. 440 km war Schluss. An DC-Schnellladesäulen brauchten wir bei halbwegs normalen Wetterbedingungen um die 60 Minuten, bis der C-JR+ zu 100 % „voll“ war.
Das Interieur der C-HR+ ist Toyota-typisch sehr funktionell mit einem großen Display in der Mitte und einem Armaturendisplay ober halb des Lenkradkranzes. Zum Bedienen gibt es nur wenige physische Schalter. Klassische Rändelräder dienen dem Einstellen von Temperatur oder Lautstärke. Weniger „optimal“ funktionierte das Tomtom-Navi.
Generell gefallen hat uns der wirklich gute Fahrkomfort einschließlich sehr gutem Handling. Der Crossover liefert ein souveränes Fahrgefühl, insbesondere auch was die Kurvenlage betrifft. Der C-HR+ ist diesbezüglich beinahe so etwas wie der Maßstab für vergleichbare Wettbewerbsmodelle. Das gilt auch fpr die Innenraumakustik. Unser Stromverbrauch hielt sich sehr in Grenzen, was natürlich dami zu tun hatte, dass wir nahezu ausschließlich im Eco-Modus unterwegs waren und auf Autobahnfahrten den Crossover zwischen 110 und 120 km/h bewegten. Das drückt den Stromverbrauch auf rund 16 kWh/100 km, was wiederum die Recihweite erhöht.
Übrigens hat der C-HR+ eine Wärmepumpe an Bord. Im Eco-Modus schickt das System beispielsweise die warme Luft nur zum Fahrer, wenn sonst keine weiteren Gäste mitfahren. Gleichzeitig werden Sitz- und Lenkradheizung aktiviert. Das spart Strom.
Für die Batterie verspricht Toyota, dass sie nach zehn Jahren oder nach einer Laufleistungen von 250.000 km nicht auf unter 70 % ihrer ursprünglichen Kapazität fällt. Preislich startet unser Testwagen bei rund 46.000 Euro.
Damit zum bZ4X: Nach dem C-HR+ folgte der bZ4X Teamplayer als Allradler mit einer Leistung von 252 kW (343 PS) und einer Batterie mit brutto 73 kWh. Unser Testwagen war einer jener, die eine umfangreiche Modellpflege hinter sich haben. Das gut 4,7 m lange SIUV ist optisch ähnlich attraktiv wie der etwas kleinere Crossover C-HR+.
Das Facelift, das seit Januar 2026 zu haben ist, bietet u.a. eine Akku-Vorkonditionierung: Per Knopfdruck wird der Akku im Vorfeld auf Temperatur gebracht. Bei unserem Testmodell Teamplayer fiel uns unangenehm auf,
war das leider nicht der Fall: diese Ausstattungsalternative läuft weiterhin nur mit maximal 11 kW. Die Geräuschdämmung war wie beim C-HR+ wirklich sehr angenehm. und Federung wurden verbessert.
Das Interieur ist wie beim C-HR+ einladend. Die verwendeten Materialen sind sehr sorgfältig ausgewählt und verbaut. Die Materialanmutung liegt auf einem hohen Level. In der Mittelkonsole findet sich ein 14“-Display. Fahrer bzw. Fahrerin werden über den Ladestand in Prozent und, ganz wichtig, mittels der ins Navi integrierten Ladeplanung informiert. Einstellbar sind die Rekuperationsstufen via Lenkradpaddel. In der Mittelkonsole sind zwei Ladeschalen zum induktiven Laden von Smartphones. Und mit Letzteren lässt sich der Wagen auch entriegeln, verschließen etc. Die Bedienung erschließt sich trotz vieler Funktionen weitgehend von selbst.
Die maximale Ladeleistung des Topmodells liegt bei 150 kW, wie schon beim Vorgängermodell. Damit bleibt es bei Ladezeiten von ca. 30 Minuten von 10 auf 80 kW bzw. um die 50 Minuten bis zur vollen Akkukapazität. Beim genehmigt sich der bZ4X bei moderater Fahrweise geringfügig mehr ls der C-HR+. Wir kamen auf ca. 17 kW/100 km. Die Reichweiter entsprach weitgehend der des C-HR+, also ca. 450 km.
Keine Einwände haten wir gegen das Fahrverhalten. Das Fahrwerk des rund 2 Tonnen schweren bZ4X ist komfortabel abgestimmt . Es sorgt dafür, dass Fahrbahnunebenheiten weitgehend neutralisiert werden. Selbst in flott gefahrenen Kurven verspürt man kaum eine Seitenneigung. Die Laufkultur ist sehr angenehm. Dank vergleichsweise kleinem Lenkrad inklusive einer präzisen Lenkung lässt sich der bZ4X erstaunlich gut handeln.
Was hat uns gefehlt? Ein klassisches Handschuhfach an der Beifahrerseite, das wir anfangs vergeblich gesucht und zu öffnen versucht hatten. Und einen Frunk (unter der Motorhaube) sucht man auch vergebens.
Unser CM-Fazit: Auch wenn das Update des bZ4X zu einem überaus gelungenen und designstarken SUV geführt hat, würden wir dennoch den C-HR+ als Firmenwagen vorziehen. Der ist kompakter, bietet in etwa gleiche Fahrleistungen, ist mindestens genauso komfortabel wie der größere „Bruder“ bZ4X, bietet dieselbe wertige Anmutung ist etwas sparsamer, bietet mehr Reichweite und ist etwas günstiger. Zwar ist der Ford etwas enger und auch der Kofferraum bietet etwas weniger Platz. Aber wann ist man schon zu viert unterwegs? Quelle: CM
Die Kölner DERTOUR Group, einer der führenden Tourismuskonzerne Europas, baut ihr Hotelgeschäft weiter au: Sie wird alleinige Eigentümerin der Hotelgesellschaft DSR Hotel Holding (DSR HH). Dafür erwirbt die DERTOUR Hotel & Resorts GmbH mit Wirkung zum 01. August 2026 die bislang von der Deutschen Seereederei gehaltenen Anteile am gemeinsamen Joint Venture.
Die DSR Hotel Holding betreibt und vermarktet aktuell 34 Hotels in Deutschland, Österreich sowie in Italien. Zum Portfolio gehören Marken wie A-ROSA, aja und HENRI sowie traditionsreiche Einzelhotels wie das Louis C. Jacob und das Hotel NEPTUN. Nach der jüngsten HENRI-Hoteleröffnung in Garmisch-Partenkirchen steht im September die nächste Eröffnung des A-ROSA Hotels am Tegernsee an.
Die DERTOUR Group übernimmt die DSR Hotel Holding.
Seit 2021 war die DSR Hotel Holding Teil eines Joint Ventures zwischen der Deutschen Seereederei und der DERTOUR Group. Die DERTOUR Group hatte ihre Beteiligung 2024 auf 74,9 % ausgebaut. Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile geht der Konzern den nächsten Schritt der Komplettübernahme.
Für die DERTOUR Group zählt das Hotelgeschäft zu den zentralen Wachstumsfeldern. Die Sparte wird seit 2021 in einer eigenen Hotel Division gebündelt. Diese umfasst heute 12 Marken mit rund 120 Hotels in 15 Ländern und zählt c. 5.000 Mitarbeitende.
Zeitgleich stellt sich das Management der DSR Hotel Holding neu auf: Zum 15. August 2026 übernimmt Philipp von Czapiewski den Vorsitz der Geschäftsführung. Er soll die Weiterentwicklung der DSR Hotel Holding vorantreiben. Zudem wird er Mitglied des Hotel Boards der DERTOUR Hotelgesellschaft, in dem die DSR Hotel Holding mit einem eigenen Sitz vertreten ist. Quelle: Dertour / CM
Ein Flugbegleiter von Southwest Airlines wurde am Dienstag, 14. Juli 2026, am Nashville International Airport von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen. Diese hatten erfahren, dass das auf Jamaika geborene Besatzungsmitglied nach einem Arbeitseinsatz an seine Heimatbasis zurückkehren würde.
Lorenzo Thompson wurde noch in seiner Uniform als Southwest-Airlines-Flugbegleiter abgeführt und befindet sich weiterhin in ICE-Gewahrsam, während die Bundesbehörden seine Abschiebung aus den USA wegen Überschreitung der zulässigen Aufenthaltsdauer seines Visums betreiben.
Das beliebte und geschätzte Besatzungsmitglied war 2021 mit einem Sechs-Monats-Visum in die USA eingereist. Freunde berichten, Lorenzo habe über ein gültiges Arbeitsvisum verfügt und ein laufendes Asylverfahren gehabt. Seine Unterstützer machen geltend, dass ihm bei einer Rückkehr nach Jamaika erhebliche Gefahren drohten. „Trotz seines dokumentierten Status und seines Bestrebens, alles auf dem korrekten Weg zu regeln, wurde Lorenzo unerwartet von der ICE verhaftet, als er von einem Arbeitseinsatz an seine Basis zurückkehrte“, erklärte Kristin Foster, Lorenzos beste Freundin, in einer Nachricht auf einer GoFundMe-Seite, die zur Finanzierung seiner Anwaltskosten eingerichtet worden war.
„Wer Lorenzo kennt, weiß, dass er einen wahrhaft bemerkenswerten Charakter hat. Er ist ehrlich, fürsorglich und loyal – stets bereit, zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist ihm noch nie leichtgefallen, um Hilfe zu bitten, doch diese Situation erfordert genau jene Freundlichkeit und Großzügigkeit, die er so vielen anderen bereits entgegengebracht hat“, fügte Kristin hinzu.
Die Gewerkschaft TWU 556, die die Flugbegleiter von Southwest Airlines vertritt, bestätigte, dass Lorenzo Mitglied der Gewerkschaft ist. In einer Erklärung hieß es: „Jedes Mitglied hat es verdient, mit Würde und Respekt behandelt zu werden, und wir setzen uns dafür ein, dass dieses Mitglied und seine Familie wissen, dass sie in dieser schwierigen Zeit nicht allein sind.“ „Die TWU Local 556 steht mit der Familie des Mitglieds in Kontakt. Zudem arbeitet die US-Flugbegleiter-Gewerkschaft mit dem vom Mitglied beauftragten Anwalt als auch mit dem Rechtsbeistand der TWU Local 556 zusammen, um die Umstände zu klären und angemessene Unterstützung zu leisten.“
Ein Sprecher der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) äußerte sich nicht zu Lorenzos laufendem Asylverfahren, wies jedoch darauf hin, dass die Behörde beabsichtige, ihn während des fortlaufenden Einwanderungsverfahrens in Gewahrsam zu behalten. „Thompson verhielt sich gegenüber den ICE-Beamten kooperativ. Eine derartige Kooperation trägt dazu bei, dass das Verfahren für alle Beteiligten sicher und effizient abgewickelt wird“, heißt es in einer Erklärung der ICE.
Die Nachricht von Lorenzos Festnahme wurde nur einen Tag bekannt, nachdem Southwest Airlines vorgeworfen worden war, an der Festnahme einer Passagierin durch ICE-Beamte „mitschuldig“ gewesen zu sein; die Frau war am Denver International Airport gerade im Begriff, ein Flugzeug zu besteigen.
Zu diesen Vorwürfen äußerte sich ein Sprecher der Fluggesellschaft wie folgt: „Southwest hält sich an die geltenden Gesetze auf Bundes- und Landesebene, wenn das Unternehmen aufgefordert wird, Informationen über Kunden weiterzugeben. Die Fluggesellschaft hat ihre Mitarbeiter angewiesen, darauf zu achten, dass Strafverfolgungsbehörden vor einem Einschreiten im Gate-Bereich die erforderlichen rechtlichen Unterlagen vorlegen.“
Seit seiner Festnahme am 14. Juli wurde Lorenzo von der Einwanderungsbehörde ICE bereits mehrfach verlegt; derzeit befindet er sich im „Central Louisiana ICE Processing Center“ in Jena in Haft. Jena ist eine Kleinstadt und Verwaltungssitz des La Salle Parish im US-amerikanischen Bundesstaat Louisiana. Seit die Nachricht von Lorenzos Inhaftierung für Schlagzeilen sorgte, haben Unterstützer mehr als 40.000 US-Dollar über die GoFundMe-Seite gespendet. Quelle: CNN / ICE / CM
British Airways verlegt seine Flugbesatzungen aus dem Hotel, in dem sie während ihres Aufenthalts in der indischen Stadt Hyderabad bisher untergebracht waren. Grund dafür ist ein Vorfall, bei dem alle drei Piloten eines Rückflugs nach London Heathrow an einer Lebensmittelvergiftung erkrankten.
Der Vorfall ereignete sich auf dem British-Airways-Flug BA-276, der mit einer Boeing 777 – einem der bewährten Flugzeugtypen der Airline – durchgeführt wurde. Der Flug dauert normalerweise zehn Stunden und erfordert drei Piloten, damit diese sich abwechselnd in speziellen Ruheräumen für die Besatzung ausruhen können.
Während Fluges zeigten jedoch alle drei Piloten klassische Symptome einer Lebensmittelvergiftung. Einem der drei Flugzeugführer wurde in 10.700 m Reiseflughöhe (35.000 Fuß) so schlecht, dass er fluguntauglich wurde und mit Sauerstoff versorgt werden musste (wir haben darüber berichtet). Glücklicherweise konnten die beiden anderen Piloten das Flugzeug sicher nach London steuern, wo sich schon bei der Landung ihr gesundheitlicher Zustand ebenfalls verschlechterte.
Der Verdacht hinsichtlich der Ursache der Lebensmittelvergiftung fiel nicht auf eine an Bord verzehrte Mahlzeit, sondern auf das Buffet in der Executive Lounge des Hotels in Hyderabad, in dem British Airways seine Besatzungen während der Aufenthalte in der Stadt unterbringt.
Laut BA war es nicht nicht das erste Mal, dass Piloten und Kabinenpersonal von British Airways nach einem Aufenthalt in diesem speziellen Hotel Symptome einer Lebensmittelvergiftung meldeten. Trotzdem hatten die Verantworlticchen bei BA bisher nichts unternommen. Nach der Geschichte über die drei Piloten, die weltweit für viel Aufsehen gesorgt hat, kam die britische Fluggesellschaft nicht umhin, jetzt endlich einzuschreiten. Piloten sowie Kabinenpersonal werden jetzt in einem anderen Crew-Hotel, einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel im Herzen des Geschäftsviertels von Hyderabad. Quelle: BA / CM
Mit Rückenwind ins Modelljahr 2027: Die ZEG BIKE SHOW 2026 der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft überzeugte Mitglieder, Industriepartner und Fachbesucher mit einem klar fokussierten Messekonzept, zahlreichen Produktneuheiten und vielen persönlichen Begegnungen.
Über 6.000 BesucherInnen trafen auf rund 100 Aussteller, die eine 16.000 m2 große Ausstellungsfläche sowie eine 5.000 m2 große Außenfläche mit Testparcours bespielten. Mehr als 700 Fahrradfachbetriebe – sowohl ZEG-Mitgliedsbetriebe als auch freie Händler – waren vor Ort, um sich über neue Produkte, Sortimentsentwicklungen und Trends zu informieren. Neben den ZEG-Eigenmarken Bulls und Pegasus präsentierten auch die Verbundmarken Isy, Hercules, Kettler, Flyer, Rotwild und Academy sowie zahlreiche Industriepartner ihre Highlights für das Modelljahr 2027. Erstmals gab es auch eine Panel-Talk-Bühne, auf der Fachvorträge und Produktpräsentationen im Mittelpunkt standen.
Erfolgreiche Bike-Show 2026. Foto ZEG
Fred Schierenbeck – Vorstandsvorsitzender der ZEG: „Die positive Resonanz auf die Messe und das große Interesse an den Neuheiten für das Modelljahr 2027 bestätigen, wie wichtig eine solche Plattform für unsere gemeinsame Entwicklung ist.“
Mit der ZEG BIKE SHOW 2026 blickt die ZEG(eine Einkaufsgemeinschaft von rund 1.000 Fahrradfachhändlern in Europa, davon rund 600 in Deutschland, 36 in Österreich sowie in Frankreich) auf ein erfolgreiches Messeformat zurück, das in der Vergangenheit eine wichtige Plattform für den Austausch innerhalb der Genossenschaft war. Gleichzeitig richtet die ZEG ihren Blick nach vorne und wird ihre Präsenz künftig im Rahmen der neuen Branchenplattform „Towards Tomorrow / European
Bike Show“ (06.-08. September 2027) weiter ausbauen. Damit entstehen neue Möglichkeiten für den Austausch mit der gesamten Fahrradbranche. Quelle: ZEG
Breitling, Schweizer Uhrenhersteller im Luxussegment, und Aston Martin feiern den DB5 mit drei limitierten Top-Time-Chronographen. Im Mittelpunkt stehen Holzdetails, Leder mit Farbverlauf und das Manufakturkaliber B01.
Breitling und Aston Martin greifen eine gemeinsame Geschichte aus den 1960er-Jahren auf und übersetzen sie in drei neue Chronographen. Die Top Time B01 Chronograph 41 Tribute to Aston Martin DB5 erinnert an einen der bekanntesten Sportwagen der Automobilgeschichte – und zugleich an einen frühen Auftritt von Breitling im James-Bond-Universum. Denn 1965 trug Sean Connery in „Feuerball“ eine Breitling Top Time Ref. 2002, während der Aston Martin DB5 zur Film- und Designikone wurde. Den neuen Chronograph hat Breitling sichtbar an Details des klassischen Grand Tourers angelehnt: an das Lenkrad, die Armaturen, die Lederpolster und die warme Materialwirkung des Innenraums. Das Ergebnis ist eine moderne Top Time, die Automobilgeschichte auf vergleichsweise subtile Weise ins Uhrendesign überträgt.
Drei Varianten Top Time B01 Chronographen 41 Tribute to Aston Martin DB5. Foto Breitling
Drei Varianten, drei Limitierungen. Die Top Time B01 Tribute to Aston Martin DB5 erscheint in drei Ausführungen. Die Version in Edelstahl mit silberfarbenem Zifferblatt ist auf 1.022 Exemplare limitiert und bleibt formal am nächsten an der historischen Top Time Ref. 2002. Sie kombiniert das helle, gebürstete Sonnenschliff-Zifferblatt mit schwarzen Hilfszifferblättern im Panda-Stil, rhodinierten Details und einem hölzernen Innenring.
Etwas zurückhaltender wirkt die Variante aus Edelstahl mit Platinlünette. Sie besitzt ein schwarz lackiertes Zifferblatt mit gebürsteter Oberfläche und ist auf 315 Exemplare limitiert. Die Platinlünette ist ein apartes Detail, das nur dem Nutzer bekannt und von außen kaum von einer Edelstahllünette zu unterscheiden ist.
Die exklusivste Ausführung besteht aus 18 Karat Rotgold und ist auf 250 einzeln nummerierte Exemplare limitiert. Ihr Zifferblatt wird aus natürlichem Onyx gefertigt – laut Breitling das erste Mal, dass die Marke diesen Stein verwendet. Zusammen mit dem Rotgoldgehäuse und den goldfarbenen Ringen um die Totalisatoren entsteht so die edelste und dunkelste Interpretation des DB5-Themas.
Holz, Leder und „Squircle“-Totalisatoren. Bei allen drei Varianten spielt der Innenraum des Aston Martin DB5 eine zentrale Rolle. Besonders auffällig ist der Rehautring aus Holz, der an das Lenkrad des klassischen Sportwagens erinnert. Das braune Kalbslederband ist handkoloriert und besitzt einen Farbverlauf, der die Tiefe und den Charakter edler Fahrzeugpolsterungen aufnehmen soll. Auch die Zifferblattgestaltung folgt diesem Gedanken. Wie man es von anderen Top-Time-Modellen kennt, sind die Hilfszifferblätter sind nicht ganz rund und nicht ganz eckig, sondern in einer sogenannten „Squircle“-Form gestaltet. Damit erinnern sie an die Anzeigen klassischer Armaturenbretter. Hinzu kommen ein kissenförmiges Gehäuse, geriffelte Ecken und pilzförmige Drücker – Elemente, die ein Gefühl der 1960er-Jahre vermitteln. Das kissenförmige Gehäuse misst 41 mmim Durchmesser und ist wasserdicht bis10 bar, also 100 Meter. Über dem Zifferblatt liegt ein bombiertes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas; auch der verschraubte Boden besitzt ein Saphirglasfenster. Die Krone ist nicht verschraubt, aber mit zwei Dichtungen ausgestattet. Getragen werden alle drei Versionen an einem braunen Kalbslederband mit Faltschließe.
Manufakturkaliber B01. Im Inneren arbeitet das Breitling-Manufakturkaliber B01. Wie alle Breitling-Werke ist das selbstaufziehende Chronographenkaliber COSC-zertifiziert, dazu bietet es rund 70 Stunden Gangreserve. Die Chronographenkonstruktion verfügt über eine klasssiche Schaltradsteuerung und eine vertikale Kupplung, die ein ruckfreies Anlaufen des Sekundenzählers garantiert. Angezeigt werden Stunden, Minuten und kleine Sekunde; der Chronograph misst Viertelsekunden und bis zu 30 Minuten, die man auf dem Totalisator bei 3 Uhr ablesen kann. Durch den Glasboden ist das Werk sichtbar. Je nach Modell trägt es einen rhodinierten Rotor oder einen Rotor aus 18 Karat Rotgold, jeweils mit Aston-Martin-Gravur. Damit setzt sich der Automobilbezug auch auf der Rückseite fort.
Die Preise. Während die Edelstahlversion mit silberfarbenem Zifferblatt für 10.500 Euro erhältlich ist, muss man für die Variante mit Edelstahlgehäuse, Platinlünette und schwarzem Lackzifferblatt 16.500 Euro bereithalten. Die Rotgoldversion mit Onyx-Zifferblatt liegt bei 40.500 Euro. Quelle: Breitling / CM
Das Ellwanger Traditionsunternehmen Varta hat im 139. Jahr des Bestehens beim Amtsgericht Stuttgart einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Die bisherigen Eigentümer, Porsche sowie der österreichische Unternehmer Michael Tojner, verweigerten Varta das Nachschießen frischen Geldes.
Varta ist der Markenname für Akkumulatoren und Batterien. Der Markenname wird auch beim jährlich erscheinenden Varta Hotel- und Restaurantführer verwendet.Die Varta AG produzierte an ihren Produktionsstandorten in Ellwangen, Bördlingen und Dischingen sowie im rumänischen Brasov und Batan (Indonesien.
Der Hersteller hat eine wechselvolle Gesdchichte hinter sich: Zum Ende des Jahres 2000 wurden 92 % der Aktien gegen knapp 300 Mio. Euro von DB Investor (Tochtergesellschaft der Deutschen Bank) übernommen und an die Gopla GmbHweitergereicht, an der die Deutsche Bank zu 39 % und die beiden früheren Hauptaktionäre aus der Familie Quandt zu 25,1 % beteiligt waren. 2001 wurde der Geschäftsbereich Microbatterien ausgegliedert, die entstandene Varta Microbattery wurde eine Tochtergesellschaft der Varta AG in Hannover.
Im Sommer 2002 wurden die beiden größten Arbeitsbereiche von Varta verkauft. Zuerst wurde die Mehrheitsbeteiligung im Bereich der Gerätebatterien an den Batteriehersteller Rayovac abgegeben. Eine Woche später kaufte der Kooperationspartner Johnson Controls für 312,5 Mio. Euro die 80 % von Varta gehaltenen Anteile an der VB Autobatterie GmbH mit der Robert Bosch GmbH und damit den größten Bereich. Varta blieben 1.700 Beschäftigte und rund 30 Mio. Euro Umsatz im Bereich der Mikrobatterien.
2004 wurde die Beteiligung an Microlite, einem brasilienischen Gerätebatteriehersteller, an Rayovac verkauft. Im Juli 2005 kündigte Spectrum Brands, wie sich Rayovac nun nannte, das Joint Venture mit Varta und übernahm den Geschäftsbereich Handelsbatterien komplett. Somit blieb nur der Bereich Microbatterien bei Varta. Dieser wurde im Februar 2007 für einen vorläufigen Kaufpreis von etwa 30 Mio, Euro an die österreichische VEG Beteiligungsgesellschaft und Buy-Out Beteiligungs-Invest, die beide zur Global Equity Partners Gruppe gehören, und schließlich Ende 2007 an die Montana Tech Components verkauft, die ebenfalls eine Beteiligung der Global Equity Partners Gruppe darstellt.
Mit dem Verkauf aller operativen Geschäftsbereiche verabschiedete sich Varta nach über 100 Jahren ganz aus dem Batteriegeschäft. Varta mit Sitz in Hannover bestand weiter und beschäftigte sich mit der Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Verwertung und Abwicklung von Vermögensgegenständen, Verträgen, Verbindlichkeiten und Beteiligungen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften. Unter dem Dach von Varta befanden sich die Varta-Unterstützungskasse sowie die Immobiliengesellschaft Pertrix.
Die Varta AG wurde im August 2011 vom selben Unternehmenskonsortium aufgekauft, das auch Varta Microbattery übernommen hatte. Nach der Übernahme brachte Montana Tech Components ihre bis dahin direkt gehaltenen Tochtergesellschaften Varta Microbattery GmbH und Varta Storage GmbH in die Varta AG ein.
Im Mai 2019 gab die Varta AG bekannt, den Bereich der Handelsbatterien (Haushaltsbatterien) und Ladegeräte wieder zu übernehmen, da Energizer das europäische Geschäft unter der Marke Varta auf Anordnung der EU-Kartellbehörden abgeben musste. Im Kauf sind die weltweiten Namensrechte der Marke VARTA für Handelsbatterien und Ladegeräte enthalten, sowie das operative Geschäft in der Region EMEA. Die ehemaligen Niederlassungen außerhalb der Region bleiben bei Energizer.
Durch Umstrukturierung der Varta-Beteiligungen in den 2010er Jahren ist die Varta AG heute wieder die Holding-Gesellschaft der gesamten Varta-Gruppe. Von 2016 an war Herbert Schein Vorstandsvorsitzender der Varta AG, bis er im September 2022 nach einer Gewinnwarnung von seinem Posten zurücktrat. Den Posten des Varta-Vorstandssprechers übernahm Markus Hackstein.
In der Nacht zum 12. Februar 2024 wurde die Varta AG Opfer einer Cyberattacke, die zu einem wochenlangen Produktionsausfall an den Standorten Ellwangen, Nördlingen, Dischingen,Brasov und Batan führte. Die Auswirkungen der Cyberattacke sowie die erfolglosen Restrukturierungsmaßnahmen führten zu einer Verschlechterung der finanziellen Lage, weshalb die Varta AG am 21. Juli 2024 mitteilte, die Einleitung eines Restrukturierungs-Verfahrens gemäß beim Amtsgericht Stuttgart beantragen zu wollen. Es folgte ein Kapitalschnitt, bei dem das Grundkapital der Varta AG auf Null gesetzt wird, so dass auch die bis dahin in Streubesitz befindlichen Varta-Aktien ihren Wert verloren Auf den Kapitalschnitt folgend haben die MT InvestCo sowie eine Beteiligungsgesellschaft der Porsche AG als neuer Investor Mittel für eine Kapitalerhöhung eingebracht. Die bilanzielle Restrukturierung wurde im März 2025 abgeschlossen.
Am 19. Mai 2026 gab die Varta AG die Schließung der Tochtergesellschaft Varta Micro Production GmbH in Nördlingen bekannt, in der CoinPower-Zellen hergestellt werden. Hintergrund war der Wegfall des wichtigsten Kunden Apple, der seine Lieferketten auf günstigere Anbieter verlagert hat. Am 01. Juli 2026 verhängte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsichteine Geldbuße in Höhe von insgesamt 620.000 Euro gegen die Varta AG. Nach Angaben der Behörde hatte das Unternehmen gegen die Marktmissbrauchsverordnung sowie das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen. Am 22. Juli 2026 beschlossen die Hauptgläuniger von Varta, die Deutsche Bahnk sowie die Investnentfonds Blantyre, BlueBay und Whitebox, den Konzern aufzuteilen und den Geschäftsbereich Haushaltsbatterien auszugliedern. Anlass waren ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf, Verstöße gegen Finanzierungsauflagen und das Scheitern weiterer Finanzierungszusagen. Damit endeten auch die Pläne des Unternehmens zum Aufbau einer Produktion von Natrium-Ionen-Akkus. Der Geschäftsbetrieb wird zunächst fortgeführt, während die Zukunft der übrigen Geschäftsbereiche und zahlreicher Beschäftigter am Hauptsitz in Ellwangen und am Standort Dischingen offen bleibt. Quelle: Amtsgericht Stuttgart / wikipedia / CM
Patrick Schnieder (58) Bundesminister für Verkehr des Bundesrepublik Deutschland, ist auf Geheiß von Bundeskanzler Friedrich Mwerz seinen Posten nach etwas mehr als 1 Jahr wieder los. Für Schnieders Nachfolge war eigentlich der CDU-Politiker Fritz Güntzler im Gespräch. Doch der Wunaschkandidat sagte am frühen Freitagmorge gegen 04 Uhr per SMS ab.
Schnieder, CDU-Mann aus der Eifel, ist studierter Jurist. Er folgte am 06. Mai 2025 auf den parteilosen (aus der FDP ausgetreten) Volker Wissing, der vom 8. Dezember 2021 bis 06. Mai 2025 das Amt bekleidete. Aber schon bald zeigte sich Schnieder und Merz, das war eine unheilige Allianz. Die anhaltenden Probleme und die große Unpünktlichkeit bei der Deutschen Bahn spielten eine zentrale Rolle bei der Entscheidung des Bundeskanzlers, dem Verkehrsminister den Laufpass zu geben. Patrick Schnieder sollte zusammen mit der neuen Bahnchefin Evelyn Palla dafür sorgen, dass die Bahn wieder besser performt. Bis jetzt ist das aber nur wenig gelungen, was man Schnieder aber beileinbe nicht in die Schuhe schieben kann. Denn für den Neu- und Ausbau von Bahnstrecken und Autobahnen aber fehlen in den kommenden Jahren viele Milliarden Euro.
War nur 14 Monate im Amt, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Foto: Bundespresseamt
Zudem wird Schnieder der Ärger in der Koalition (im vergangenen Herbst) betreffend Berichte aus dem Bundesverkehrsministerium über drohende Verzögerungen bei Straßen- und Autobahnprojekten durch Milliardenlöcher angelastet.
Während sich Schnieder bereits bei seinem Team verabschiedet hatte, sorgte Merz‘ Wunschkandidat Fritz Güntzler am Freitagmorgen um 04 Uhr mit einer SMS für eine unangenehme Absage. Was immer die Gründe für das Nein sind: Der 60-Jährige gelernte Wirtschaftsprüfer aus Niedersachsen hat offenbar keine Lust auf den Job. Quelle: CM