Die Regierung in Stockholm hat eine Verordnung beschlossen, die regelt, wie die Initiative zur Halbierung der Preise im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden soll. Seit 01. Juli können die Regionen die Preise für Monatskarten senken und erhalten vom Staat eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen.
Dank dieser Maßnahme bleibt den Nutzern des öffentlichen Nahverkehr mehr Geld im Portemonnaie, während gleichzeitig im Lnd der Kraftstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen sinken.
Der Krieg im Inahen Osten und die anschließende Sperrung der Straße von Hormus haben auch in Schweden zu starken Preisanstiegen bei Kraftstoffen geführt. Um die finanzielle Situation der Haushalte zu stärken und energieeffizientere Fortbewegung zu fördern, hat die Regierung 6,5 Mrd. SEK (600 Mio. €) bereitgestellt, um deutlich gesenkte Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.
Die Förderung bedeutet, dass regionale Verkehrsverbünde, die den Preis ihrer Monatskarten für Fahrgäste im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2026 halbieren, eine staatliche Entschädigung für die Einnahmeausfälle erhalten.
„Nun senken wir auch die Preise für Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr für diejenigen, die sich dafür entscheiden, mit Bus, Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zu fahren. Wer das Auto stehen lassen und stattdessen den öffentlichen Nahverkehr nutzen kann, trägt zu einer effizienteren Kraftstoffnutzung bei, was angesichts der derzeitigen großen Unsicherheit auf dem Kraftstoffmarkt wichtig ist“, sagt Klima- und Umweltministerin Romina Pourmokhtari.
„Wir haben die Kosten für das Autofahren gesenkt, nun machen wir die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs günstiger. Der Krieg im Nahen Osten darf nicht zu Lasten der hart arbeitenden Büeger gehen, die zur Arbeit pendeln – ganz gleich, ob sie auf das Auto angewiesen sind oder die Möglichkeit haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Für viele Familien mit Kindern und Studierende bedeutet dies, dass mehr Geld im Portemonnaie bleibt“, sagt Finanzministerin Elisabeth Svantesson.
Die Förderung gilt für Monatskarten, einschließlich solcher für beispielsweise Studenten und Rentner, die ab 01. Juli verkauft werden. Die Monatskarten sollen zu 50 % des am 01. Mai 2026 festgelegten Preises verkauft werden. Die Förderung wird nur für Monatskarten gewährt, die spätestens am 02. Dezember 2026 ihre Gültigkeit erlangen oder spätestens bis zum 31. Dezember 2026 gültig sind. Die Fahrgäste können somit bis zum Jahreswechsel zum halben Preis fahren.
Der ermäßigte Preis gilt für Fahrten in ganz Schweden sowie in die erste Tarifzone eines Nachbarlandes. Auf diese Weise können auch diejenigen, die beispielsweise nach Kopenhagen, nach Norwegen oder Finnland pendeln, von den ermäßigten Preisen profitieren. Quelle Finansdepartementet, Klimat- och näringslivsdepartementet / Lokreport / CM