Im Oktober 2026 wurden 254.492 Pkw deutschlandweit neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich eine Steigerung um +1,7 %. Die Anzahl der privaten Neuzulassungen stieg um +20,6 Prozent, ihr Anteil betrug 40,7 %, die gewerblichen Neuzulassungen verzeichneten einen Rückgang von -8,2 %. Zur Zulassung kamen 94.086 fabrikneue batterieelektrische Autos (BEV), +79,5 % mehr als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 37,0 %. Auf reine Verbrenner setzt kaum noch jemand.
Unter den deutschen Marken verzeichnete die chinesische Marke Smart mit +59,5 % den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Anteil betrug 0,3 %. Zweistellig waren die Zugewinne bei MINI (+25,0 %/1,7 %). Positive Vorzeichen zeigten sich bei Mercedes(+8,5 %/10,3 %) und BMW (+0,1 %/9,3 %). Rückgänge gab es bei Opel (-24,1 %/4,0 %), Ford (-9,8 %/2,9 %), Audi (-8,4 %/6,9 %), Porsche (-5,7 %/0,9 %) und VW (-4,0 %/18,2 %). VW war aber mit 18,2 % einmal mehr die anteilsstärkste Marke.
Unter den Importmarken mit einem Zulassungsanteil von mindestens 1,5 % erreichte BYD mit +54,3 % das stärkste Zulassungsplus und einen Anteil von 2,0 %. Zweistellige Steigerungen verzeichneten auch MG Roewe (+48,5 %/1,6 %), Mazda (+23,5 %/1,5 %), Kia (+19,4 %/2,4 %), Dacia (+15,4 %/2,7 %), Citroen (+10,0 %/1,8 %). Renault (+7,8 %/2,2 %) und Fiat(+7,4 %/1,7 %), erreichten einstellige Anstiege. Rückgänge gab es hingegen bei Hyundai (-15,3%/2,7 %), Skoda (-12,1 %/7,7 %), Seat (-8,7 %/4,8 %), Toyota (-7,5 %/2,7 %), Volvo (-4,1 %/1,7 %) und Peugeot (-1,0 %/1,9 %). Die anteilstärkste Importmarke war im Oktober erneut Skoda mit 7,7 %.
Mit einem Neuzulassungsanteil von 37,8 Prozent bildeten die SUVs (+13,3 %) erneut das stärkste Segment, gefolgt von den Kleinwagen (13,7 %/+9,1 %) und der Kompaktklasse (13,6 %/-15,3 %). Die Minis verzeichneten mit +20,6 den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug im Berichtsmonat 2,8 %. Auch die Oberklasse (+11,1 %/0,6 %) erreichte im Berichtsmonat ein zweistelliges Plus. Die Utilities (+3,6 %/4,4 %) und die Obere Mittelklasse (+1,3 %/5,4 %) erreichten ebenfalls ein positives Ergebnis. Rückgänge zeigten sich bei den Segmenten Mini-Vans (-41,6 %/0,5 %), Sportwagen (-22,2 %/ 0,4 %), Wohnmobile (-20,2 %/1,3 %), Großraum-Vans (-15,6 %/1,2 %), Mittelklasse (-7,0 %/8,0 %) und Geländewagen (-6,4 %/9,8 %).
Benziner und Diesel im freien Fall. 94.086 fabrikneue Elektro (BEV) kamen zur Zulassung, +79,5 % mehr als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 37,0 %. 95.931 Pkw und damit -5,6 % weniger als im Vergleichsmonat waren mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 28.499 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -7,9 % zurückging und einen Anteil von 11,2 % bewirkte. 38.516 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet, -40,5 % weniger als im Oktober des Vorjahres. Ihr Anteil betrug nur noch 15,1 %. Ebenfalls weiter stark bergab ging es bei den Selbstzündern: Nur noch 23.882 neu zugelassene Diesel-Neuwagen bewirkten einen Rückgang um -21,6 % und einen lächerlichen Anteil von 9,4 %.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neuzulassungen im Oktober betrug 79,4 g/km (-21,1 %).
VDA-Statement. Im Oktober 2026 wurden 326.300 Pkw in Deutschland produziert. Damit ging die Fertigung gegenüber dem Vorjahresniveau um 7 % zurück. Im bisherigen Jahresverlauf wurden 3,37 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, 4 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export belief sich im Oktober auf 246.500 Einheiten. Das entsprach einem Rückgang um knapp 10 % gegenüber dem Wert des Vorjahresmonats. Seit Januar dieses Jahres wurden 2,54 Mio. Pkw und damit 5 % weniger als im Vorjahreszeitraum ausgeführt.
Die Auftragseingänge aus dem Inland stagnierten im Oktober auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 16 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im Oktober 14 % weniger Orders registriert als im Oktober 2025.
Bei den deutschen Herstellern legten die inländischen Auftragseingänge für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Oktober um 68 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Seit Jahresbeginn gingen aus dem Inland 66 % mehr BEV-Bestellungen ein als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt ein Volumen von 974.200 Einheiten, ein Plus von 43 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Quelle: KBA / VDA / CM