Mit Flug FZ1073 von Flydubai soll ein Copilot versucht haben, einen Terroranschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 zu verüben. Das glsubven nach einem schrecklichen Vorfall israelische Ermittler. Nach einer Notlandung in Saudi-Arabien wird laut israelischen Medien geprüft, ob der Flydubai-Copilot die Boeing Maschine mit 174 isralischen Passagieren an Bord zum Absturz bringen wollte. Offiziell bestätigt ist der Verdacht bisher nicht.
Aus einer Boeing auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ist nach Medienberichten „wegen einer Prügelei zwischen den beiden Piloten im Cockpit ein Notsignal gesendet worden. Was zuerst wie ein harmloser Streit wirkte, zeigt nun, dass die Situation im Cockpit und an Bord viel dramatischer war als vorerst angenommen.
Ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter sagte dem TV-Sender N12, es sei eine schwere Katastrophe verhindert worden. Den Angaben zufolge soll der Copilot versucht haben, den Kapitän niederzustechen und einen Anschlag nach dem Vorbild des 11. September 2001 (New York) zu verüben. Unklar sei, ob das Flugzeug entführt oder zum Absturz gebracht werden sollte. In den sozialen Medien kursieren Bilder, die einen Passagier mit blutverschmiertem Shirt zeigen sollen, der geholfen, hat, den Copiloten zu überwältigen.
Laut dem Beamten verlor die Maschine etwa 4.500 m an Höhe. Eine weitere Pilotenbesatzung an Bord habe den mutmaßlichen Angreifer überwältigt und anschließend die Kontrolle über das Flugzeug übernommen. In Israel werde der Vorfall laut dem Beamten als möglicher Terroranschlag untersucht. Gegen den Copiloten werde ermittelt, da der Verdacht bestehe, dass er die Kontrolle über das Flugzeug übernehmen und es zum Absturz bringen wollte. Die Ermittlungen dauerten an. An Bord waren 174 Passagiere, darunter 27 Kinder – alles Israelis.
Der Flug FZ1073 der Flydubai-Maschine startete um 7.05 Uhr Ortszeit in Dubai und hätte um 9.30 Uhr in Tel-Aviv landen sollen. Beim Einflug in den jordanischen Luftraum, etwa anderthalb Stunden nach dem Start, löste das Flugzeug zunächst den internationalen Notrufcode 7700 aus und anschließend den Code 7500, was auf eine Entführung hindeutete.
Danach drehte die Maschine um, flog zurück nach Saudi-Arabien, wobei sie mit geringerer Höhe flog. Nach einem Flug nach Süden bog sie innerhalb Saudi-Arabiens nach Westen ab. Laut dem Nachrichtensender CNN, der die Flugdaten auswertete, sank das Flugzeug über dem Nordwesten Saudi-Arabiens in gut zwei Minuten rund 5.300 Höhenmeter von etwa 10.400 auf 5.100 Meter.
Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ meldete, der tatverdächtige Copilot stamme aus dem Oman. Der israelische Sender „N12“ schreibt wiederum schreibt, dass der Pilot indischer Herkunft sei und der Copilot aus dem Oman. Zunächst hatte es aber geheißen, der Pilot sei russischer und der Copilot ukrainischer Herkunft.
Das russische Generalkonsulat in Dubai teilte der Moskauer staatlichen Nachrichtenagentur „TASS“ zufolge mit, die Berichte über einen russischen Piloten im Cockpit entsprächen nicht den Tatsachen. Das Konsulat habe von der Airline die Information erhalten, dass kein russischer Staatsbürger an Bord gewesen sei.
Dem Copiloten wird vorgeworfen, versucht zu haben, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Laut „N12“ wird nun geprüft, wie er die Erlaubnis erhalten hatte, nach Israel zu fliegen. Wegen der geopolitischen Lage führt Israel bei ausländischen Besatzungsmitgliedern, insbesondere aus arabischen Staaten und den Golfstaaten, individuelle Sicherheitsprüfungen durch, bevor sie in den israelischen Luftraum einfliegen oder in Israel landen dürfen.
Wie eine israelische Sprecherin bestätigte, wird der tatverdächtige Copilot in Saudi-Arabien befragt. Die israelischen Passagiere warten den Berichten zufolge auf ihre Heimreise. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und man unternehme alles, um die sichere Rückkehr der israelischen Passagiere in ihre Heimat zu gewährleisten.
Wie der israelischen Sender „Channel 12 berichtet, hörten Passagiere die Auseinandersetzung zwischen den beiden Piloten. Eine Israelin berichtete dem Sender von großer Angst an Bord. Eine weitere Passagierin sagte, sie habe Schreie gehört und anschließend viel Blut im Cockpit gesehen. Ihren Angaben zufolge überwältigten mehrere Männer den mutmaßlichen Angreifer. Andere Passagiere berichteten, die Maschine sei vor der Notlandung in Saudi-Arabien steil abgesackt. Nach der geglückten Landung, erfolgt durch zwei Ersatz-Piloten, die an Boed waren, hätten zahlreiche saudische Sicherheitskräfte das Flugzeug umstellt. In den sozialen Medien kursieren zudem Videos, die den Vorfall und die Reaktionen der Passagiere zeigen sollen. Queue: CNN / N12 / CM