US-Ladespezialist ChargePoint setzt auf Europa

Das US-Unternehmen ChargePoint baut seine Präsenz massiv aus und will Europa zu seinem neuen Kernmarkt machen. CEORick Wilmer hadert mit der Anti-E-Politik von US-Präsident Donald Trump, die das Wachstum des US-Ladespezialisten im Heimatmarkt USA erschwert. 

CEO Rick Wilmer sieht in Europa bessere makroökonomische Bedingungen und stabilere politische Vorgaben für die Elektromobilität als in den USA.  Europa biete aus seiner Sicht derzeit „die besseren makroökonomischen Rahmenbedingungen für Elektromobilität als Nordamerika“. Politische Unterstützung, Emissionsvorgaben und Anreize würden den Übergang in Europa weiter beschleunigen, während in den USA viele dieser Instrumente zurückgenommen worden seien. Wachstum in Nordamerika hält Wilmer weiterhin für möglich, allerdings in geringerem Tempo als in Europa. Die „“Alte Welt“ soll in den nächsten zwei bis drei Jahren rund die Hälfte des gesamten Unternehmensumsatzes ausmachen. Dazu wird die Partnerschaft mit Mercedes-Benz in Deutschland und Großbritannien stark erweitert, um Geschäftskunden und Flottenbetreibern Ladelösungen aus einer Hand anzubieten. 

Auch technologisch baut ChargePoint seine Position aus. Die neue Schnellladeplattform „Express“ setzt auf eine modulare Architektur mit getrennten Leistungsstufen und DC-Bus. Mittels der getrennten AC/DC- und DC/DC-Architektur wird der direkte Anschluss von Solar- oder Batteriespeichern ermöglicht. Quelle: ChargePoint / CM

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert