Die Deutsche Bahn hat seit Jahren und im zunehmenden Maße Probleme mit alkoholisierten Fahrgästen und Personen in Zügen und an Bahnsteigen. Daher plant der Staatskonzern ein absolutes Alkoholverbot mit Wirkung ab 15. Oktober 2026 an sämtlichen 5.400 Bahnhöfen deutschlandweit. Bundespolizei und DB-Sicherheitskräfte überwachen das Verbot.
Bahnkonzernchefin Evelyn Palla hat die Nase voll von den ständigen Übergriffen auf Personal und Fahrgäste durch alkoholisierte Personen. Zuletzt war vor wenigen Tagen erst ein erneuter Fall bekannt geworden, bei dem es nach einer Rangelei zwischen einem betrunkenen männlichen Fahrgast und einen Zugbegleiter dazu gekommen, dass der Bahnbedienstete aus dem fahrenden Zug stürzte und lebensgefährlich verletzt wurde. Dwnnoch wurde der Täter von einem Richter auf freien Fuß gesetzt, was so ziemlich einmal in der Welt sein dürfte. Unter Palla’s Leitung soll ab sofort härter durchgegriffen werden. Es soll mehr Ordnung und Sicherheit auf den Bahnhöfen und in den Zügen geben. Für sie, so Palla, zähle nur eines: der Schutz der Kollegen und aller Reisenden.
Ein Alkoholverbot kann Palla als Hausrecht durchsetzen ujd entsprechend sanktionieren lassen. Das Konsumverbot alkoholischer Getränke gilt bis dato nur an ca. 30 größeren Bahnstationen , z.B. in München, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg und Köln. Die lokalen Hausordnungen werden dazu in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst.
Ausgenommen von der Verbotsregelung ist der Ausschank innerhalb der lizenzierten Bahnhofsgastronomie. Auch das Mitführen von originalverschlossenen alkoholischen Getränken, mitgeführt in Taschen, soll weiterhin gestattet bleiben.
Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt wird, wird sofort des Platzes verwiesen; bei wiederholten Verstößen droht Tätern nicht nur ein dauerhaftes Hausverbot. Quelle: DB / CM