Erfolgsstory Octavia

Škoda Auto feiert das 30-jährige Jubiläum der Octavia-Generation, die am 03. September 1996 in Produktion ging. Seitdem spielt das Modell nach der Integration des in Mladá Boleslav ansässigen Automobilherstellers in den Volkswagen Konzern eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Marke. 

Das Modell steht für die Verbindung aus Qualität und Praktikabilität mit bewährter Technologie des Volkswagen Konzerns. Heute wird die vierte Generation dieses Bestsellers in Mladá Boleslav, Kvasiny und Kostanay (Kasachstan) produziert. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden fast 7,9 Mio. Einheiten hergestellt. Der Octavia ist insbesondre beim Firmenkunden höchst beliebt. 

Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto: „Der Octavia ist seit drei Jahrzehnten eine Ikone der Marke Škoda. Ob als Combi oder Limousine – er hat stets das geboten, was Kunden schätzen: herausragende Geräumigkeit, Praktikabilität, Sicherheit und Ausstattung zu einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. In vielerlei Hinsicht hat der Octavia den Anspruch von Škoda geprägt, mehr zu bieten als erwartet. Dies hat dazu geführt, dass der Octavia unser internationales Wachstum vorangetrieben hat, indem er das Vertrauen von Generationen von Kunden gewonnen hat.“

Erfolgreiche Wiederbelebung eines historischen Modellnamens. Die Entscheidung, den historischen Namen ‚Octavia‘ – der ursprünglich für ein zwischen 1959 und 1971 produziertes Modell verwendet wurde – wiederzubeleben, fiel während der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs. Die Arbeiten begannen 1992, ein Jahr nachdem Škoda Auto dem Volkswagen Konzern beigetreten war. Der Zugang zur Technologie des Konzerns unterstützte die Entwicklung eines praktischen Autos, das von Dirk van Braeckel, dem damaligen Designchef von Škoda, entworfen wurde. Gleichzeitig erhöhte eine neue Produktionsstätte in Mladá Boleslav die Jahreskapazität von 90.000 auf 350.000 Fahrzeuge.

Die Škoda Octavia Limousine der ersten Generation mit einem Kofferraumvolumen von 528 Litern wurde am 4. April 1996 vorgestellt; die Serienproduktion begann am 3. September desselben Jahres. Der Octavia Combi folgte im März 1998, und 1999 kam eine Allradversion hinzu, die die Vielseitigkeit des Modells weiter erweiterte. Im Jahr 2000 feierte der erste Octavia RS sein Debüt. Diese Octavia Generation erwies sich als echte Erfolgsgeschichte: Insgesamt wurden 1,44 Mio.  Einheiten produziert, und ausgewählte Varianten blieben bis 2010 in Produktion, obwohl die zweite moderne Octavia-Generation bereits 2004 vorgestellt worden war.

Generation 2. Die zweite Generation baute auf den bewährten Stärken des Octavia auf und bot noch mehr Platz im Innenraum, ein um 32 Liter vergrößertes Kofferraumvolumen sowie verbesserte Praktikabilität und neue Technologien wie das DSG Doppelkupplungs-Getriebe. Bis zum Produktionsende im Jahr 2013 wurden 2,6 Mio. Einheiten dieser Generation gebaut.

Generation 3. Die von 2012 bis 2020 gebaute dritte Generation des Škoda Octavia erreichte ein ähnlich hohes Produktionsvolumen und führte fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und Technologien ein, die zuvor Fahrzeugen höherer Segmente vorbehalten waren. Gleichzeitig verfügte sie über eine leichtere Karosserie, optimierte TSI- und TDI-Motoren sowie eine GreenLine-Version. Diese umfasste Technologien zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen, darunter spezielle Unterbodenverkleidungen, Bremsenergie-Rückgewinnung und Reifen mit geringem Rollwiderstand. Die dritte moderne Octavia-Generation erhielt 2017 ein umfangreiches Facelift mit einer neu gestalteten Frontpartie mit geteilten Scheinwerfern, Infotainment-Bildschirmen in Glasoptik und verbesserten Assistenzsystemen.

Vierte Generation. Die aktuelle, vierte Generation des Octavia feierte im November 2019 als Limousine und Combi ihr Debüt. Nach einer Modellpflege Anfang 2024 bietet sie nun weiter verbesserte Konnektivität und Sicherheit mit bis zu zehn Airbags. Hinzu kommen Fahrerassistenzsysteme wie der Aufmerksamkeits- und Müdigkeitsassistent. Ein neuer Algorithmus hilft dabei, den Ermüdungsgrad des Fahrers genauer einzuschätzen.

Der Octavia ist nach wie vor eine beliebte Wahl bei Privat- und Geschäftskunden auf den internationalen Märkten und wurde mit zahlreichen renommierten internationalen Auszeichnungen geehrt. Quelle: Škoda Auto / CM

Qantas A380 fliegen 2028 in den Sonnenuntergang 

Qantas wird die Ausmusterung ihrer Airbus A380 beschleunigen. Die unwirtschaftlichen Doppelstöcker  fallen den anhaltend hohen Treibstoffpreisen infolge des Konflikts zwischen Israel, den USA und dem Iran zum Opfer, heißt es in der Qantas-Zentrale.

Die aus zehn Maschinen bestehende Superjumbo-Flotte wird ab 2028 „schrittweise ausgemustert“ – rund vier Jahre früher als ursprünglich geplant (ab dem Geschäftsjahr 2032). Qantas erhielt die erste Airbus A380 im September 2008; die letzte Maschine wurde im Dezember 2011 ausgeliefert.

Vanessa Hudson, CEO der Qantas Group, erklärte, die A380 spiele „derzeit noch eine wichtige Rolle – auch aktuell für die Gruppe –, um auf die Auswirkungen und den Nachfrageanstieg zu reagieren, die wir infolge des Nahostkonflikts verzeichnen.“ Der Riesenvogel war und ist auch bei den Passagieren sehr beliebt. Allerdings mache sich bei der A380 – deren Produktion Airbus 2021 eingestellt hat – auch das Alter bemerkbar, während „die Betriebs- und Wartungskosten weiter steigen“.

Ersetzt werden die A380 durch Airbus A350-1000, jenen Flugzeugtyp, der ab Ende 2027 Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York durchführen soll. Diesen zusätzlichen A350 – von Qantas als „Long-Range 1000LR“ bezeichnet – wird der zusätzliche Treibstofftank fehlen, der den A350-1000ULR-Jets des „Project Sunrise“ ihre Flugreichweite von 22 Stunden verleiht. Ebenfalls entfallen wird die einzigartige „Wellbeing Zone“, in der sich Passagiere während dieser extrem langen Flüge hinstellen und dehnen können.

Qantas behält die Vier-Klassen-Konfiguration der „Project Sunrise“-A350 bei: Sie umfasst sechs private First-Class-Suiten sowie die gleichen Business-Class-Suiten mit Tür, Premium-Economy-Sitze und verstellbare Sitze in der Economy Class.

Allerdings wird es eine zeitliche Lücke zwischen der Ausmusterung des ersten A380 und dem Start des ersten A350-Ersatzflugzeugs geben. Qantas teilt mit, dass man weiterhin mit Airbus über die Umwandlung bestehender Kaufoptionen für Großraumflugzeuge in Festbestellungen verhandelt. „Diese Flugzeuge benötigen wir jedoch erst für den Zeitraum nach 2030“, erklärte Vanessa Hudson bei einem Pressegespräch im Anschluss an die Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2026. Qantas setzt auf die Auslieferung der zwölf für „Project Sunrise“ vorgesehenen A350-1000 – von denen einige die Strecken Perth–London und Auckland–New York übernehmen werden –, um dadurch mehrere Boeing 787 freizusetzen; der erste von zwölf neuen  Dreamlinern soll 2027 eintreffen, „um die Kapitaleffizienz zu optimieren und gleichzeitig die Reichweite des Streckennetzes innerhalb der neuen Großraumflugzeug-Flotte zu wahren“.

Die A350-1000LR werden die aktuellen A380-Flaggschiffrouten von Sydney nach Singapur, London und Los Angeles übernehmen, wobei die Fluggesellschaft bereits angedeutet hat, dass die Boeing 787 – zumindest kurzfristig – die A380 auf den Strecken von Sydney nach Dallas-Fort Worth und Johannesburg ersetzen sollen.

Obwohl zwischen der A380 (485 Sitzplätze) und der A350-1000LR (rund 250 Sitzplätze) eine deutliche Kapazitätslücke besteht, geht Qantas davon aus, dass die „Project Sunrise“-Flüge nach London und New York – sowie der Einsatz derselben Flugzeuge auf den Routen Perth–London und Auckland–New York – dazu beitragen werden, das Passagieraufkommen zu verteilen.

Die A350 verfügen zudem über einen höheren Anteil an Premium-Sitzen – darunter Business- und Premium-Economy-Klasse –, die wiederum höhere Ticketpreise ermöglichen und mehr Umsatz generieren.

„Die neuen Flugzeuge sind äußerst leistungsfähig“, so Hudson, „weisen aber im Vergleich zur A380 und A330 auch eine höhere Dichte an Premium-Sitzen auf. Es ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie, das jeweils passende Flugzeug mit der richtigen Konfiguration auf der richtigen Strecke einzusetzen. Diese Flugzeuge bieten uns deutlich mehr Flexibilität als die A380-Modelle, die über eine sehr große Economy-Kabine verfügen.“

Untermauert wird diese Zuversicht hinsichtlich der Aufwertung des Reiseerlebnisses (Premiumisierung) durch die Tatsache, dass die Umsätze aus den Premium-Kabinen im internationalen Streckennetz von Qantas inzwischen doppelt so schnell wachsen wie die in der Economy-Klasse.

Qantas ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die sich von der A380 verabschiedet. Mehrere Airlines, die den Superjumbo einst betrieben haben, haben die vierstrahligen Riesenjets bereits ausgemustert; andere – darunter Korean Air und Qatar Airways – dürften in den kommenden Jahren folgen.

Lufthansa und Etihad Airways planen hingegen, ihre A380-Flotten bis in die frühen 2030er Jahre weiter zu betreiben. Und British Airways rüstet ihre Superjumbos mit neuen First-Class-Suiten aus, während Emirates beabsichtigt, seine A380-Maschinen bis ins Jahr 2040 im Einsatz zu behalten. Quelle: Qantas / CM

United UA222 versus LH222

United Airlines führt eine tägliche Nonstop-Verbindung von Washington Dulles nach Toulouse unter der Flugnummer UA222 ein. Man kann wohl sagen, dass Deutsche nicht gerade für ihren Humor bekannt sind; die Fluggesellschaft Lufthansa gilt zudem als besonders förmlich und steif. Doch hin und wieder beweist Lufthansa, dass Deutsche durchaus humorvoll sein und die heiteren Seiten des Lebens genießen können.

Ein besonders anschauliches Beispiel hierfür ist die Flugnummer, die Lufthansa für eine ihrer täglichen Verbindungen von München in die südfranzösische Metropole Toulouse – den Sitz des europäischen Flugzeugbauers Airbus – verwendet. Die Flugnummer lautet nämlich LH2222. 

Wenn das Bodenpersonal den Flug ankündigt, heißt es also: „Lufthansa-Flug LH zwei, zwei, zwei, zwei nach Toulouse.“ Ein Beispiel dafür ist in dem kurzen Video einer aufgezeichneten Durchsage am Gate zu sehen. Es ist eine unterhaltsame und originelle Art, etwas Humor in einen ansonsten eher langweiligen Teil der Flugreise zu bringen – und sie zaubert den Passagieren, die am Gate auf das Boarding warten, stets ein Lächeln ins Gesicht.

Nun kündigte der US-Partner der Lufthansa, United Airlines, an,  ab dem 26. April 2027 eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen ihrem Drehkreuz Washington Dulles und Toulouse einzurichten. Die Flugnummer nach Toulouse lautet UA222. Passenderweise plant der US-merikanische Carrier die Verbindung nach Toulouse mit dem neuen Airbus A321XLR zu bedienen – einem Schmalrumpfflugzeug (Narrowbody) mit großer Reichweite. Dies geschieht nicht nur, um der Nachfrage auf der Route gerecht zu werden, sondern auch als nette Geste an den größten Arbeitgeber der Region. Airbus Industries. .

Die Verbindung von Washington Dulles nach Toulouse war jedoch nicht die einzige neue Route, die United am Dienstag ankündigte. Tatsächlich gab die Fluggesellschaft gerade ihre bislang größte internationale Expansion bekannt: 2027 werden zehn neue Städte in Übersee in das Streckennetz aufgenommen. Entgegen anderslautender Berichte, wonach die große Begeisterung der US-Amerikaner für den „Euro-Sommer“ bereits abgeklungen sei, führen die meisten der neuen United-Routen in europäische Städte. Neben Toulouse wird United auch Luxemburg, Marseille, Ibiza, Valencia, Terceira, Ljubljana, Olbia und Catania anfliegen. Dies vermutlich „zur Freude“ der europäischen Konkurrenz.  

Der Airbus A321XLR macht viele dieser Verbindungen erst möglich; er erlaubt es United, auch kleinere Städte mit geringerem Passagieraufkommen zu bedienen, für die der Einsatz eines Großraumflugzeugs (Widebody) wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen wäre.

Von Newark aus wird United die A321XLR für Flüge nach Luxemburg, Toulouse, Ibiza, Valencia und Marseille einsetzen, während Terceira auf den Azoren aufgrund der kürzeren Flugstrecke mit einer Boeing 737 MAX-8 bedient wird. Unterdessen werden Ljubljana, Olbia und Catania mit der Boeing 767 angeflogen; zudem startet United von San Francisco aus eine neue Verbindung nach Okinawa (Japan) mit drei Flügen pro Woche.

Die neue Ankündigung von United entspricht genau dem, was erwartet wurde, als US-Fluggesellschaften – darunter American Airlines – die treibstoffeffiziente Airbus A321XLR bestellten. Anstatt Passagiere an europäische Fluggesellschaften zu verlieren, die ihre Heimatdrehkreuze für Anschlüsse an kontinentale Kurzstreckennetze nutzen können, ist United nun in der Lage, Passagiere direkt und ohne Zwischenstopp an ihr Ziel zu bringen – ein Angebot, das höhere Ticketpreise rechtfertigt.

Patrick Quayle, Senior Vice President für globale Netzwerkplanung und Allianzen bei United. „Ob Geschäftsreise, traumhafte Flitterwochen, ein lang ersehntes Abenteuer oder der Besuch bei der Familie in der Heimat – wir lassen die Welt kleiner erscheinen und verbinden Kulturen in einem Ausmaß, das keine andere Fluggesellschaft der Welt erreicht.“

Die neue Flugverbindung von United nach Ibiza gilt als großer Erfolg für die Inselregierung und die zuständige Tourismusbehörde; beide hatten sich Berichten zufolge um Nonstop-Flüge aus den USA bemüht und entsprechende Gespräche mit der Fluggesellschaft geführt. Ursprünglich hatte die Regierung von Ibiza lediglich eine wöchentliche Verbindung ins Auge gefasst, doch United startet sein saisonales Sommerangebot für die beliebte Baleareninsel nun mit vier Flügen pro Woche ab dem Drehkreuz Newark. Quelle United Airlines / CM

Eurowings Komfort-Offensive: Premium BIZ Seat 

Eurowings, Günstig-Tochter der Lufthansa, wird auf innereuropäischen Kurzstreckenflügen echte First-Class-Sitze mit Liegefunktion (Recliner) anbieten. Vorausgegangen war ein erfolgreicher Markttest auf einer Mittelstreckenverbindung zwischen Berlin und Dubai Ende letzten Jahres, der die Airline-Verantwortlichen überzeugte.

Die Lufthansa-Tochter Eurowings führt echte First-Class-Recliner-Sitze auf innereuropäischen Flügen nach London, Mallorca und Málaga sowie nach Dubai ein. Business-Class-Komfort, mehr Freiraum und ein neues, rundum entspanntes Reiseerlebnis: Mit der Wiederaufnahme der Direktverbindungen nach Dubai mit Beginn des Winterflugplans 2026/27 startet Eurowings den Ticketverkauf für den Premium BIZ Seat. Auch auf Strecken nach London, Mallorca und Málaga können Gäste  ab 01. Dezember 2026 das Komfort-Upgrade buchen 

Der Eurowings Premium BIZ Seat kommt gezielt dort zum Einsatz, wo der Wunsch nach entspanntem Reisen am größten ist:

Eurowings baut in ihre A320neo superkomfortable Sitze ein, die gegen Aufpreis hinzugedacht werden können. Foto Eurowings
  • Die Komfort-Offensive erreicht Mallorca – mit täglichen Flügen ab der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf sowie bis zu viermal wöchentlich ab Berlin.
  • Vier wöchentliche Flüge von Düsseldorf nach Málaga ergänzen das neue Komfort-Angebot.
  • Bis zu 28 wöchentliche Flüge nach London Heathrow (LHR)ab Düsseldorf – darunter mindestens eine tägliche Verbindung – sowie alle wöchentlichen Flüge ab Berlin sind fest in den neuen Komfort-Standard integriert.
  • Auf allen Eurowings Flügen nach Dubai ist der Premium BIZ Seat verfügbar – täglich ab Berlin, viermal wöchentlich ab Stuttgart und dreimal wöchentlich ab Köln/Bonn.

In den ersten beiden Reihen der A320neo ersetzt ein großzügiges 2×2-Layout mit acht exklusiven Plätzen den klassischen 2×3-Standard: Aus bisher 18 Sitzen werden acht Plätze mit deutlich mehr persönlichem Raum. Für dieses neue Kabinenversprechen setzt Eurowings auf das Modell „Comoda“ des italienischen Herstellers Geven.  Das Modell Comoda wurde ursprünglich als Premium-Economy-Sitz für die Langstrecke konzipiert und bietet einen Verstellbereich von 8 Zoll (ca. 20 cm), Staufächer für persönliche Gegenstände, einen Cocktailtisch sowie Flaschen- und Becherhalter.

Hinter den beiden fest installierten Reihen der Premium-BIZ-Sitze bietet Eurowings weiterhin eine flexible Kabinenkonfiguration für die Business Class an; dabei handelt es sich um das Standard-„Euro-Business“-Konzept, bei dem der Mittelsitz einer regulären Economy-Sitzreihe freigehalten wird.

Die Fluggesellschaft betreibt derzeit acht A320neo-Maschinen; Pläne, die Recliner auch in anderen Flugzeugen zu installieren, bestehen aktuell nicht. 

Gäste profitieren von einer weiter zurückstellbaren Rückenlehne, einer breiteren Sitzfläche, mehr Beinfreiheit, verstellbare Beinablage sowie USB-Ladeanschlüssen. Auf allen Strecken erwarten Fluggäste Catering, ein Welcome-Drink, ein Erfrischungstuch und Nüsse. Auf der Mittelstrecke nach Dubai kommen zusätzlich Kissen und Decke, ein hochwertiges Amenity Kit sowie der Bordservice auf echtem Porzellan hinzu.

„Mit dem Premium BIZ Seat bringen wir als eine der ersten Airlines weltweit echten Kabinen-Komfort zurück auf die kontinentale Kurzstrecke: auf längeren Mittelstrecken, im Europaverkehr – und damit für alle Fluggäste, die sich mehr Leichtigkeit beim Fliegen wünschen. Während andere Airlines immer mehr Sitze in ihre Flugzeuge packen, geben wir unseren Fluggästen das zurück, was Reisen leichter macht: Platz, Ruhe und ein Erlebnis, das sich wirklich nach etwas anfühlt. Das ist unsere Antwort als Europas führende Value Airline“, sagt Max Kownatzki, CEO von Eurowings.

Positives Feedback. Die Entscheidung, den neuen Sitzstandard auf die gesamte Airbus A320neo-Flotte auszuweiten, basiert direkt auf den Wünschen und Rückmeldungen der Eurowings Fluggäste. Nach einem erfolgreichen Markttest, der im November 2025 auf der Route Berlin-Dubai startete, fiel das Urteil der Reisenden eindeutig aus: Der spürbare Raumgewinn und das persönliche Servicekonzept an Bord wurden außerordentlich positiv bewertet. Daraufhin entschied die Eurowings Geschäftsführung, die Komfort-Offensive im Winterflugplan 2026/27 auf die gesamte A320neo-Flotte auszuweiten.

Der Einbau der neuen Sitze ist im Laufe des Novembers 2026 geplant, sodass die ersten Flugzeuge im neuen Premium-Standard pünktlich zur Wintersaison ab 1. Dezember abheben.

Der Premium BIZ Seat ist ab sofort über die Eurowings Website, die App sowie über alle gängigen Vertriebskanäle buchbar. Je nach Strecke ist der Premium BIZ Seat als Add-on buchbar oder bereits im BIZclass-Tarif enthalten. Der Premium BIZ Seat kann auf den Dubai-Flügen zusätzlich als Add-on ab 300 Euro hinzugebucht werden. Nach London beträgt der günstigste Aufpreis für den Sitz 60 Euro. Auf Flügen nach Mallorca und Málaga ist der Premium BIZ Seat im BIZclass-Tarif ab 199,99 Euro enthalten.

Es bleibt abzuwarten, ob der Vorstoß von Eurowings hin zu echter First-Class-Bestuhlung das Reiseerlebnis auf innereuropäischen Flügen grundlegend verändern wird. Bemerkenswert an diesem Schritt ist, dass die Muttergesellschaft Lufthansa auf Premium-Strecken zwischen ihren deutschen Drehkreuzen und wichtigen Hauptstädten wie London weiterhin die übliche Euro-Business-Bestuhlung einsetzen wird.

Vielflieger werden zweifellos darauf hoffen, dass konkurrierende Fluggesellschaften mit einem ähnlichen Produktangebot nachziehen. Quelle: Eurowings / CM

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026

Die VDR‑Geschäftsreiseanalyse 2026 zeigt ein deutliches und zugleich überraschendes Bild der sich aktuell im Tief befindlichen deutschen Wirtschaft: Trotz zweier Rezessionsjahre in Folge steigt die Zahl der Geschäftsreisen spürbar an. 2025 wurden 116,1 Mio. dienstliche Reisen unternommen – ein Plus von 8,3 % zum Vorjahr. Gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Kosten pro Reise um 4,8 % auf 418 Euro. Das heißt:  Unternehmen reisen damit häufiger, aber effizienter.

Christoph Carnier, Präsident des VDR,: „Dass die Reisetätigkeit ausgerechnet in zwei Rezessionsjahren gewachsen ist, zeigt: Unternehmen investieren nicht weniger in Beziehungen, sie investieren selektiver. In einem Markt voller Unsicherheiten wird der persönliche Austausch zum strategischen Faktor.“

Besonders kleine und mittlere Unternehmen prägen die Entwicklung. Über drei Viertel aller Geschäftsreisen entfallen auf Firmen mit 10 bis 500 Beschäftigten. Ihre Reisetätigkeit wächst mit 5,6 % fast fünfmal so stark wie bei Großunternehmen, während ihre Ausgaben nur moderat steigen. Das zeigt, wie stark der Kostendruck im Mittelstand ist – und wie konsequent Unternehmen auf effiziente betriebliche Mobilität setzen.

Auch die geografische Ausrichtung verschiebt sich. Der Zuwachs kommt ausschließlich durch Europa. Der Anteil an Geschäftsreisen ins europäische Ausland steigt von 24 auf 30 %, während Reisen in den Rest der Welt auf dem Vorjahresniveau bleiben. Europa wird damit zum erweiterten Heimatmarkt deutscher Geschäftsbeziehungen. Parallel verändert sich die Verkehrsmittelwahl: Die Schiene überholt das Flugzeug auf Inlandsstrecken deutlich und erreicht einen Nutzungsanteil von 52 %, während die klimaschädlichen Inlandsflüge auf 13 % zurückgehen. Gleichzeitig steigen die Kostenanteile für Hotel und Verpflegung spürbar an, während Transportkosten leicht sinken.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist der messbare Wertbeitrag eines professionellen Travel Managements, das freilichnur ein winziger Bruchteil der gut 3,5 Mio. deutschen Firmen hat. 59 % der Unternehmen erzielen durch strukturierte Prozesse Einsparungen zwischen 6 und 10 %, weitere 11 % erreichen sogar zweistellige Werte. Bei einem Marktvolumen von 48,6 Mr. Euro entspricht dies einem jährlichen Potenzial von rund 3,9 Mrd. Euro.

VDR‑Vizepräsidentin Inge Pirner betont die Bedeutung für Unternehmen und Beschäftigte: „Reisen wird für viele Mitarbeitende relevanter Bestandteil für Beziehungspflege und Innovationsmotor. Gleichzeitig brauchen Unternehmen klare Regeln, damit Fürsorgepflicht, Sicherheit und Flexibilität zusammenpassen. Professionelles Travel Management schafft genau diesen Rahmen und sorgt dafür, dass Reisen effizient, sicher und verantwortungsvoll gestaltet werden.“

Blended Travel – die Verbindung von Dienstreise und privaten Anteilen – ist in der Unternehmenspraxis längst etabliert, aber rechtlich kaum geregelt. Die Mehrheit der für die Studie befragten Unternehmen toleriert oder fördert Bleisure und Workation, doch 72 % haben diese Formate noch nicht in ihren Reiserichtlinien verankert. Damit entstehen Graubereiche bei Haftung, Versicherung und arbeitsrechtlichen Anforderungen.

Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt zu. Drei Viertel der befragten Unternehmen nutzen KI bereits in der Reisekostenabrechnung, fast ebenso viele in der Reiserichtlinie. Die größten Hürden liegen in der Systemintegration, im Datenschutz und in der Frage nach klaren Business Cases.

Die Analyse zeigt zudem Handlungsbedarf für die Politik. Die seit 2020 unveränderten Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen decken die realen Kosten nicht mehr ab. Gleichzeitig braucht es verlässliche Bahnkapazitäten, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen im Luftverkehr und klare arbeitsrechtliche Regeln für Blended Travel. 

Trotz aller Herausforderungen blicken die Unternehmen optimistisch nach vorn. 62 %  erwarten für das laufende Jahr 2026 ein weiteres Wachstum der Geschäftsreisen, nur 4 % rechnen mit einem Rückgang. Damit bestätigt die Studie den Trend, dass Geschäftsreisen in vielen Unternehmen wieder als strategischer Teil von Zusammenarbeit und Geschäftsentwicklung gelten.

Zu berücksichtigen ist, dass die Erhebung der Daten für die Geschäftsreiseanal<se vor Ausbruch des Kriegs der USA mit dem Iran stattfand. Das heißt, deutliche Veränderungen in der Geschäftsreisebranche sind für 2026 möglich. Quelle: VDR / CM

Polen: Ab 2027 fahren Züge bis 250 km/h schnell

Auf der polnischen Eisenbahnmagistrale (Centralna Magistrala Kolejowa, CMK) hat ein Hochgeschwindigkeitszug der PKP während Testfahrten 250 km/h erreicht. Laut PKP Polskie Linie Kolejowe S.A. sollen die Züge italienischer Bauart 2027 mit einer planmäßigen Geschwindigkeit von 250 km/h auf dieser Strecke unterwegs sein. 

Premier Donald Tusk will in Polen eine „Revolution auf der Schiene“: „Wir werden die schnellsten Eisenbahnen Europas haben“, kündigte er an und versprach ein Schienennetz, das alle Regionen und Landkreise erreicht. Herzstück des Vorhabens ist der Neubau einer Hochgeschwindigkeitsneubeustrecke, die Warschau, Łódź, Posen und Breslau, also die größten Städte des Landes verbinden soll. Geplante Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h, deutlich mehr als beim deutschen ICE. Fertigstellung: 2035. Abzweigungen nach Danzig und Krakau könnten später noch dazukommen. Von Posen könnten die Züge in Zukunft außerdem nach Berlin weiterfahren, von Breslau – nach Leipzig und Prag.

Die y-förmige Neubaustrecke soll Warschau über den im Bau befindlichen neuen  Zentralflughafen (CPK) mit Łódź, Poznań (Posen) und Wrocław (Breslau) verbinden. In Zukunft sollen die Züge die beiden Städte Warschau und Łódź in rund 45 Minuten verbinden- Nach Poznań (früheres Posen) soll die Fahrtzeit auf unter 100 Minuten gedrückt werden. Der erste Abschnitt von Warschau über den Megaflughafen nach Łódź soll voraussichtlich 2032 in Betrieb gehen, die Verzweigungen nach Poznań und Wrocław sind bis 2035 anvisiert.  

Neben den Neubaustrecken sind landesweit Tausende Kilometer an Streckenausbauten und Modernisierungen geplant, um auch kleinere Regionen wieder besser anzubinden. Eine davon ist die Centralna Magistrala Kolejowa (CMK) von Warschau nach Krakau und weiter nach Kattowitz. Dazu bereitet Polskie Linie die Strecke Nr. 4 schrittweise auf die Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vor.  So soll die Reisezeit zwischen Warschau und Südpolen um bis zu 25 Minuten verkürzt werden. Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitungen für die CMK ist die Einführung moderner Steuerungs- und Kommunikationssysteme. Die Fertigstellung des GSM-R-Systems auf der CMK war für die Inbetriebnahme des ETCS-Systems der Stufe 2 unerlässlich. Es gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung der Zugführung und ist für Fahrten mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h erforderlich. 

Die Erhöhung der Geschwindigkeit auf der CMK wird vor allem für die Verbindungen zwischen Warszawa und Kraków sowie Katowice von Bedeutung sein, aber auch für weitere Strecken, die über diese Linie bedient werden. 

Das staatliche Bahnunternehmen PKP Intercity hat bereits Ausschreibungen für 20 neue, mindestens 320 km/h schnelle Triebzüge auf den Weg gebracht. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs. Hersteller, darunter auch Siemens Mobility, mussten sich zunächst für dieses Verfahren qualifizieren. Nach dem vorläufigen Zeitplan von PKP Intercity soll die Entscheidung über den Lieferanten bis August 2027 fallen. Die Ausschreibung beinhaltet zudem eine Option auf weitere 35 Hochgeschwindigkeitstriebfahrzeuge. Darüber hinaus muss ein Bewerber im Falle eines Zuschlags 30 Jahre lang Wartungsarbeiten übernehmen und hierfür eine entsprechende Anlage in Polen errichten.  Quelle: PKP 

Esso wird neuer Partner in der ADAC Vorteilswelt

Der ADAC und die Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt. 

Ab 01. September 2026 können ADAC Mitglieder an rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31. Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin Vergünstigungen. 

Mehr als 22 Mio. ADAC Mitglieder können den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen. Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt 1  Cent pro Liter.

„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve, Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC. Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der weltweit größten Energieunternehmen.

Tim Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso: „Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren bestehenden Kunden weiter stärken.“

Nutzung des Tankrabatts im Alltag. 
Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“). Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher Daten sind nicht erforderlich. In der ADAC Drive App können Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an. Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter adac.de/vorteile. Quelle: ADAC / CM

Nach dem Aus der Zusammenarbeit mit Aral folgt nun die Kooperation des ADAC mit ESSO. Foto: Esso

Mobile.de übernimmt Deutschlandgeschäft von Carwow

Im Automobilhandel gibt es eine interessante Neuigkeit: Der Fahrzeugmarkt Mobile.de übernimmt das Deutschlandgeschäft von Carwow und erweitert damit ihr Geschäft um das Neuwagensegment. Zugleich sichert sich mobile.de Zugang zu einer Auktionsplattform. In gewisser Weise zieht Mobile de dem Rivalen Autoscput24 gleich. 

Mobile.de und Carwow Group, die Online-Plattform für den Fahrzeugwechsel, haben eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, wonach mobile.de das Deutschlandgeschäft von Carwow übernehmen wird. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Finanzielle Details der geplanten Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Vorbehaltlich des Abschlusses der Transaktion wird die Vereinbarung die Reichweite, Ressourcen und Marktplatz-Expertise von mobile.de mit der Technologie und den Vertriebslösungen von Carwow.de verbinden – darunter Neuwagen – und Leasingangebote sowie die Auktionsplattform für den Händlereinkauf. Gemeinsam wollen beide Unternehmen größere Investitionen in den deutschen Markt ausbauen und Innovationen beschleunigen. 

Mobile.de übernimmt Deutschlandgeschäft von Carwow.

Carwow.de wird weiterhin als eigenständige Geschäftseinheit und Marke mit lokalem Team und eigener Geschäftsführung operieren. Philipp Sayler von Amende wird seine Rolle als CEO von Carwow.de beibehalten. Alle bestehenden Beziehungen zu Händlern, Herstellern und Geschäftspartnern bleiben unverändert bestehen. Das Auktionsprodukt von Carwow.de wird Händlern weiterhin zur Verfügung stehen und ermöglicht den Ankauf von Gebrauchtfahrzeugen direkt von Privatpersonen in ganz Deutschland. Nach Abschluss der Transaktion wird die weitere Nutzung der Marke Carwow in Deutschland durch eine unbefristete Lizenzvereinbarung geregelt.           
mobile.de ist ein führender Fahrzeugmarkt in Deutschland mit mehr als 1,6 Mio. inserierten Pkw, Nutzfahrzeugen, Motorrädern und E-Bikes (Jahresdurchschnitt 2025). Sowohl Privatkunden als auch Fahrzeughändler nutzen die Plattform und profitieren von mehr als 140 Mio. Visits pro Monat (Quelle: mobile.de Google Analytics Tracking, Ø Monat Januar bis Dezember 2025). Als „One-Stop Shop“ umfasst das Angebot von mobile.de neben dem An- und Verkauf auch Finanzierungs- und Leasinglösungen. Das 1996 gegründete Unternehmen ist ebenso wie Kleinanzeigen ein Tochterunternehmen von Adevinta, einem weltweit führenden Anbieter von Online-Kleinanzeigenportalen.

Die Carwow Group vereint ein Portfolio führender Medien- und Plattformmarken der Automobilbranche. Mit Marken wie Carwow, Auto Express, Evo, DrivingElectric, Carbuyer und Driver Power erhalten Autokäufer die Informationen, Daten und unabhängigen Bewertungen, die sie für fundierte Entscheidungen rund um den Fahrzeugkauf benötigen. Über die digitalen Plattformen von Carwow informieren sich monatlich rund 17,7 Mio. Nutzer, die dort Fahrzeuge recherchieren, kaufen, leasen oder verkaufen können. Gleichzeitig bringt das Unternehmen Kunden mit Autohändlern, Fahrzeugherstellern (OEMs) und weiteren Partnern in Großbritannien, Deutschland und Spanien zusammen. Quelle: Mobile.de ( CM

Ford setzt voll auf Apple

Ford setzt bei seiner neuen Elektroplattform auf Kartendaten von Apple. Damit gewinnt der Technologiekonzern mehr Einfluss auf das Fahrzeug als bislang.

Ford integriert Apple Maps ab dem Jahr 2027 als natives und festes Navigationssystem in seine kommende Universal-Electric-Vehicle-Plattform (UEV) ein. Das System läuft direkt im Fahrzeug und benötigt kein gekoppeltes Handy – es steht allen Fahrern unabhängig von ihrem Smartphone (egal ob Apple, Samsung oder Google Pixel) zur Verfügung. Ford nutzt das neue MapKit for Automotive SDK von Apple, um die Software tief mit der Fahrzeugelektronik zu verknüpfen. Die Einführung ist für 2027 geplant, den Anfang soll ein neuer, erschwinglicher Elektro-Pick-up machen. Die Kartendaten von Apple füttern auch Fords Fahrassistenten Blue Cruise sowie die KI-Tochter Latitude AI für eine präzisere Straßenerkennung

Ford betont, dass Apple Maps Live-Traffic, Abbiegehinweise, Ortssuche und eine EV-Routenführung zu Ladesäulen beherrschen soll. Die Navigation soll außerdem beim rechtzeitigen Vorkonditionieren der Batterie helfen. Während Apple-Services-Chef Eddy Cue, wenig überraschend, vom MapKit als „das beste Karten-Erlebnis der Welt“ schwärmt, spricht Ford-CEO Jim Farley sachlich von einem Baustein für das neue Software-Setup inklusive zonaler Architektur.

Ford setzt bei seiner neue E-Plattform auf Apple-Kartendaten. Foto: Ford

Und während GM Android Auto und Apple CarPlay aus seinen Systemen drängt, hält Ford an beiden fest. Ford positioniert Apple Maps als integrierte Alternative, nicht als Ersatz. Kunden können also zwischen der eingebauten Lösung und den Smartphone-Ökosystemen wählen

Zwar achtet er US-Autokonzern darauf, Tech-Unternehmen wie Apple nicht zu viel Macht einzuräumen. Gleichzeitig wächst jedoch die Erkenntnis, dass sich nicht mehr jede Technologie allein entwickeln lässt. Quelle: Ford / CM

Mittelstand und Geschäftsreisen

Wenn über Geschäftsreisen gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig zuerst auf große Konzerne: internationale Reiserichtlinien, komplexe Freigabeprozesse, globale Reporting-Strukturen. Dabei ist Business Travel gerade im Mittelstand von zentraler Bedeutung – oft sogar unmittelbarer als in großen Organisationen. 

Die Verantwortung liegt meist bei einer Person, die noch zahlreiche andere Aufgaben hat. Oft genug gibt es keine eigene Travel-Abteilung, kein dediziertes Budget für Prozessoptimierung und trotzdem müssen Reisen reibungslos funktionieren, weil der Vertrieb läuft, Projekte anstehen, Kunden warten. Ein häufiger Reflex in mittelständischen Unternehmen ist daher der Blick auf die direkten Reisekosten.

Nicht nur Tarife sparen Zeit und Geld. Die größten Einsparpotenziale liegen aber selten im günstigsten Flugt- oder Bahnticket. Sie liegen in den Fragen, die im Alltag wenige laut stellen: Wer bucht eigentlich wie? Wer gibt frei, und bis wann? Welche Richtlinien gelten wirklich, und welche kennt kaum jemand? Wie viel Zeit investiert die Assistenz, das Office Management oder die Buchhaltung monatlich?

Im Mittelstand fällt dieser versteckte Aufwand besonders ins Gewicht. Denn hier gibt es keine Skaleneffekte durch große Reisevolumina. Und jede Stunde, die in manuelle Abstimmung fließt, fehlt an anderer Stelle. Ein klar aufgesetztes Reisemanagement mit einer professionellen Travel Management Company (TMC), eindeutigen Zuständigkeiten und nachvollziehbaren Ausgaben schafft genau den Freiraum, den mittelständische Teams brauchen.

Was Mittelständler wirklich brauchen. Für viele mittelständische Unternehmen sind persönliche Kundentermine, Projektbesuche, Vertriebsreisen oder persönliche Geschäftsanbahnungen elementare Bestandteile ihres Geschäftsmodells. Doch fehlt häufig die Zeit, Geschäftsreisen strategisch weiterzuentwickeln. Reisetätigkeit wird pragmatisch organisiert, Entscheidungen werden schnell getroffen, Zuständigkeiten liegen oft verteilt bei Assistenz, Einkauf, Personal oder direkt in den Fachbereichen. Das funktioniert im Alltag erstaunlich gut, solange Volumen, Komplexität und externe Anforderungen überschaubar bleiben. Doch genau das ist heute immer seltener der Fall.

Steigende Preise, volatile Märkte, neue Sicherheitsanforderungen, wachsende Erwartungen an Transparenz und die zunehmende Digitalisierung verändern auch im Mittelstand die Anforderungen an das Geschäftsreisemanagement. Wer hier weiterhin rein operativ denkt, verschenkt Potenzial. Denn Business Travel ist längst mehr als Buchung und Abrechnung. Es geht um Effizienz, Steuerbarkeit und letztlich um Wettbewerbsfähigkeit.

Effizienz im Business Travel entsteht vor allem dort, wo Prozesse klar definiert sind. Wie wird gebucht? Wer gibt frei? Welche Reiserichtlinien gelten? Wie transparent sind Ausgaben? Wie hoch ist der interne Aufwand? Und wie schnell können Mitarbeitende reisen, wenn es darauf ankommt?

Oft liegen die größten Einsparpotenziale nicht in einzelnen Tarifen, sondern in der Prozessqualität. Unklare Zuständigkeiten, dezentrale Buchungen, fehlende Standards oder mangelnde Daten führen zu Reibungsverlusten, die viel Zeit und Energie kosten. Ein professionell aufgesetztes Geschäftsreisemanagement kann genau hier ansetzen: mit zentralen Strukturen, klaren Verantwortlichkeiten und einer besseren Steuerung.

Digitalisierung entlastet – wenn sie zum Unternehmen passt. Digitale Buchungsplattformen, automatisierte Freigaben oder integrierte Abrechnungslösungen können den Aufwand erheblich senken. Aber der entscheidende Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang, sondern in der Passung: Lässt sich die Lösung so einrichten, dass sie zur eigenen Organisation passt – mit den Strukturen, die bereits existieren, und ohne ein eigenes IT-Projekt daraus zu machen?

Mittelständische Unternehmen brauchen kein maximales System. Sie brauchen das richtige – eines, das vom ersten Tag an funktioniert und mitwächst, wenn das Unternehmen wächst. Mittelständische Unternehmen brauchen Lösungen, die zu ihrer Organisation passen – pragmatisch, skalierbar und mit überschaubarem Implementierungsaufwand. 

Warum TMC gerade im Mittelstand ein echter Hebel sein können. Ein professioneller Travel-Management-Partner kann für mittelständische Unternehmen ein echter Mehrwert sein, gerade weil intern oft keine spezialisierten Ressourcen für Geschäftsreisen vorhanden sind. TMCs übernehmen nicht nur Buchung und Service, sondern bringen Struktur, Marktkenntnis und Entlastung ins System.

Sie helfen dabei, Reiserichtlinien praxistauglich aufzusetzen, bessere Transparenz über Reiseausgaben zu schaffen, Buchungswege zu vereinheitlichen und relevante Daten für Auswertungen bereitzustellen. Hinzu kommen Themen wie Reisesicherheit, Unterstützung bei Störungen, persönliche Betreuung und die Auswahl digitaler Lösungen, die tatsächlich zum Unternehmen passen.

Mobilität strategisch denken. Geschäftsreisen sind im Mittelstand kein Selbstzweck. Sie dienen dazu, Kundenbeziehungen zu stärken, Projekte voranzutreiben, Märkte zu entwickeln und Chancen wahrzunehmen. Gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld kann die Fähigkeit, schnell, effizient und professionell zu reisen, ein echter Vorteil sein.

Deshalb lohnt es sich für mittelständische Unternehmen, ihr Geschäftsreisemanagement regelmäßig zu überprüfen:

  • Sind unsere Buchungs- und Freigabeprozesse effizient?
  • Haben wir Transparenz über Reiseausgaben und interne Aufwände?
  • Sind unsere Reiserichtlinien praktikabel und akzeptiert?
  • Nutzen wir digitale Lösungen, die uns wirklich entlasten?
  • Haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns professionell unterstützt?

Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, erkennt schnell: Professionelles Business Travel Management ist keine administrative Nebensache. Gerade im Mittelstand entscheidet die Fähigkeit, flexibel, effizient und nah am Markt zu agieren. Wuelle: Chefsache Business Travel / CM