Die Bahnpolitik und ein allgemeines Tempolimit auf den deutschen Straßen steht im Mittelpunkt einer Bundestagsdebatte am Donnerstag, 09. Juli 2026.
Grundlage für die 60-minütige Aussprache ist der von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen angekündigte Gesetzentwurf „zur Regelung des Schienenpersonenfernverkehrsangebotes“ sowie ein noch nicht vorliegender Antrag der Fraktion mit dem Titel „Stillstand in der Bahnpolitik überwinden – Strukturreformen umsetzen, Kapazitäten des Schienennetzes verstärken und ein gutes Fernverkehrsangebot sicherstellen“.
Beide Vorlagen sollen dem federführenden Verkehrsausschuss zur weiteren Beratung überwiesen werden.
Abgestimmt wird über einen weiteren Gesetzentwurf der Grünen „zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (Tempolimit)“. Hierzu wird eine Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses erwartet. Die Fraktion fordert mit dem Gesetzentwurf die Einführung einer allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h im Straßenverkehr. Ein solches Tempolimit reduziere den Kraftstoffverbrauch und dämpfe damit die Preise für Verbraucher, heißt es zur Begründung. Außerdem habe es positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und reduziere die Emission von Treibhausgasen und Luftschadstoffen, schreiben die Grünen. Quelle: Bundestag / CM
Was eigentlich gut für Geschäftsreisenden sein kann, geht der Eisenbahner-Gewerkschaft gegen die Hutschnur. Um auf die Folgen eines ungeregelten Markteintritts von Italo aufmerksam zu machen, startet die EVG eine Werbekampagne. Wie berichtet plant der italienische Hochgeschwindigkeitsbetreiber in den deutschen Fernverkehrsmarkt mit 30 Siemens ICE3neo mitzumischen.
Auf digitalen Werbeflächen in jenen Bahnhöfen, die nach einem ungeregelten Italo-Einstieg eine komplette Abkopplung vom Fernverkehr oder zumindest eine starke Ausdünnung der Fernverkehrsverbindungen befürchten müssten, werden digitale Werbeflächen mit dem Motto „Damit Deutschland nicht den Anschluss verliert“ geschaltet.
Zu der Werbekampagne erklärt der EVG-Vorsitzende Martin Burkert: „Es spricht nichts gegen den Wettbewerb auf der Schiene. Aber er muss nach fairen Regeln funktionieren. Italo fordert momentan Sonderregeln für sich und verspricht den Kunden alles Mögliche. In der Realität werden am Ende aber nicht die Kunden, sondern die Italo-Investoren von einem ungeregelten Markteintritt profitieren. Der Bundesverkehrsminister muss jetzt endlich eingreifen und Regeln schaffen. Man geht doch in die Politik, um zu gestalten und nicht um zuzuschauen. Deutschland darf nicht den Anschluss verlieren.“^
Die Kampagne wird zunächst in den Städten Aachen, Augsburg, Bamberg, Magdeburg, Münster und Osnabrück geschaltet. Quelle: EVG / CM
Eine Flugbegleiterin, die am Donnerstag, 25. Juni 2026, auf einem internationalen Flug nach Melbourne (Australien) im Einsatz gewesen war, wurde von Polizei und Zollbeamten ertappt, als sie versuchte, ein Kilogramm Heroin mit einem geschätzten Straßenwert von 500.000 Australischen Dollar (302.000 Euro) ins Land zu schmuggeln.
Die 26-jährige thailändische Staatsangehörige wurde in Untersuchungshaft genommen und wegen der Einfuhr sowie des Besitzes des Rauschgifts angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen für jeden der beiden Anklagepunkte jeweils bis zu 25 Jahre Haft.
Nach Angaben der Australian Federal Police (AFP) schöpften Zollbeamte am internationalen Flughafen Melbourne Tullamarine (MEL) Verdacht, als eine routinemäßige Röntgenuntersuchung des aufgegebenen Koffers der Flugbegleiterin „Anomalien“ zeigte. Der Koffer wurde zur Überprüfung herausgezogen; darin entdeckten die Beamten zwölf Tragetaschen. Im Innenfutter dieser Taschen war ein weißes Pulver verborgen, das bei einem Test positiv auf Heroin reagierte.
Einzelheiten zu dem Fall werden jedoch erst jetzt – nach ihrer offiziellen Beschuldigung – bekannt gegeben. Ihr nächster Gerichtstermin vor dem Melbourne Magistrates’ Court ist für den 14. September 2026 angesetzt.
„Wer auch immer versucht, illegale Drogen nach Australien einzuführen – unabhängig von Rang oder Position –, gerät ins Visier der Behörden und bekommt die volle Härte des Gesetzes zu spüren“, kommentierte Clint Sims, Kommandeur der Australian Border Force (ABF). „Die Beamten der ABF nutzen geheimdienstlich gestützte Analysen sowie eine Reihe von Aufspürtechniken, um jene Personen zu identifizieren, die versuchen, unsere Grenzkontrollen zu umgehen“, fügte Sims hinzu. Die Behörden machten keine Angaben dazu, für welche Fluggesellschaft die Stewardess arbeitete oder von wo der Flug kam, mit dem sie angereist war.
2022 wurde ein malaysischer Flugbegleiter in Australien zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, „wiederholt“ Heroin in kommerziellen Mengen ins Land geschmuggelt zu haben. Der erfahrene, 51-jährige Flugbegleiter war im Januar 2019 am internationalen Flughafen von Sydney (SYD) von Beamten der australischen Grenzschutzbehörde festgenommen worden und verblieb bis zum Abschluss des durch die COVID-19-Pandemie verzögerten Gerichtsverfahrens in Haft. Gemeinsam mit anderen Bandenmitgliedern schmuggelten die Flugbegleiter mutmaßlich Heroin im Wert von bis zu ca. 5,2 Mio. Euro nach Australien; der Großteil davon wurde über den Flughafen Melbourne-Tullamarine eingeschleust.
Eine weitere malaysische Flugbegleiterin wurde zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt, nachdem sie nach einem Flug nach Melbourne dabei ertappt worden war, wie sie ein Heroinpaket in ihrer Unterwäsche und ihrem BH zu schmuggeln versuchte. Die 40-jährige zweifache Mutter, die zuvor weder Drogen noch Alkohol angerührt hatte, war in einen Schmugglerring hineingezogen worden, als sie verzweifelt versuchte, Geld für die medizinische Behandlung ihrer kranken Tochter aufzubringen. Quelle: ABF / CM
Reisen im Zusammenhang mit der FIFA-Fußballweltmeisterschaft treiben die Flugpreise in den Austragungsorten in die Höhe, während die Nachfrage nach Unterkünften – insbesondere in den USA – weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Dies geht aus Daten hervor, die American Express Global Business Travel (Amex GBT) veröffentlicht hat.
Der „Business Travel Pulse“-Bericht von Amex GBT für Juni, der auf Daten und Expertenanalysen des Travel-Management-Unternehmens basiert, verzeichnete „starke Anstiege“ bei den Flugpreisen zu den WM-Austragungsorten, verglichen mit einem „moderaten Anstieg“ bei Flügen zu Städten ohne WM-Spiele. Bei Inlandsflügen lagen diese Steigerungen im Jahresvergleich durchschnittlich bei 42 %, während die Preise für Verbindungen von Europa zu den Austragungsorten im Schnitt um 13 % zulegten.
Gleichzeitig stellte Amex GBT fest, dass mehr als die Hälfte der Hotelbetreiber in den Austragungsorten eine Nachfrage verzeichnet, die sowohl unter den Prognosen für das Großereignis als auch unter den üblichen Buchungsmustern für die Monate Juni und Juli liegt. Dennoch, so der Bericht, seien die vertraglich vereinbarten Raten aus der Einkaufsrunde für 2026 in den Austragungsorten bereits gestiegen – am deutlichsten im kanadischen Toronto mit einem Plus von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr.
„Wir gehen davon aus, dass die Preise im weiteren Verlauf des Turniers und mit Blick auf die Spieltage weiter steigen werden“, heißt es im Bericht von Amex GBT
Dem Bericht zufolge stiegen die Preise für Geschäftsreisen im ersten Quartal insgesamt um 8,3 % im Jahresvergleich, was maßgeblich auf die gestiegenen Kerosinpreise zurückzuführen war. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2025 waren die Preise um 4,7 % und im dritten Quartal um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Quelle: Amex BGT / CM
Wyndham Hotels & Resorts gab aktuell bekannt, dass das Unternehmen am 15. September 2026 eine zusätzliche Einlösestufe in sein Treueprogramm „Wyndham Rewards“ integrieren wird. Zudem wird die für eine kostenlose Übernachtung erforderliche Punkteschwelle gesenkt.
Die neuen Einlösestufen liegen bei 5.000, 15.000, 30.000 und 45.000 Punkten pro Zimmer und Nacht. Die bisherige, seit 2019 bestehende Struktur mit drei Stufen begann bei 7.500 Punkten und endete bei 30.000 Punkten. Durch die Änderung sinkt die Einstiegshürde für eine Gratisnacht um 2.500 Punkte, zudem wird eine neue höchste Stufe eingeführt.
Die Zuordnung der Wyndham-Hotels zu den jeweiligen Einlösestufen erfolgt auf Basis der Hotelmarke und der Art der Unterkunft. Im Zuge der Umstellung werden die Hotels zudem auf die nun vier Stufen neu verteilt.
„Unser Programm hat sich seit der Einführung der drei festen Einlösestufen erheblich weiterentwickelt“, heißt es auf der Website von Wyndham Rewards. „In dieser Zeit haben wir Hunderte von Luxus-, Lifestyle- und All-Inclusive-Hotels in unser Portfolio aufgenommen. Diese Änderungen spiegeln dieses Wachstum wider, ohne dabei das aus den Augen zu verlieren, was unseren Mitgliedern am wichtigsten ist.“
Das Unternehmen erklärte, es seien weder dynamische Preismodelle noch saisonale Preiserhöhungen geplant; die feste Struktur für die Punkteeinlösung bleibe somit erhalten. Buchungen, die vor dem 15. September mit Punkten getätigt werden, behalten ihre Gültigkeit zu den aktuellen Konditionen. Quelle: Wyndham / CM
Laut einer neuen Umfrage der Global Business Travel Association (GBTA) nutzten zwar nur 32 % der Travel Manager KI zur Unterstützung bei der letzten Ausschreibungsrunde für Hotelraten, doch fast 70 %t planen dies für den kommenden Zyklus.
Die Umfrage unter 258 Travel Managern aus den USA, Kanada und Europa wurde von der GBTA in Zusammenarbeit mit der Radisson Hotel Group im Zeitraum vom 20. April bis zum 13. Mai 2026 durchgeführt. Dem Bericht zufolge deutet der Anteil derjenigen, die KI bisher ablehnten, nun aber deren Nutzung planen – und das innerhalb von nur einem Jahr –, auf einen Markt hin, der sich rasch in Richtung Einführung dieser Technologie bewegt, auch wenn er noch massiv fehlerhaft ist.
Trotz des zunehmenden KI-Einsatzes wiesen die Befragten auf Bereiche hin, in denen die Technologie noch erhebliche Defizite aufweist: Ganz oben auf der Liste der genannten Einschränkungen standen die Abwägung zwischen Kosten, Compliance und Reiseerlebnis (62 %), das Verständnis der Bedürfnisse von Reisenden (60 %) sowie die eingeschränkte Integration in Ausschreibungs-Tools und TMC-Systeme (55 %).
„Während KI dabei helfen kann, Optionen zu bewerten und Muster zu erkennen, bleibt die Entscheidung darüber, wie konkurrierende Prioritäten gegeneinander abgewogen werden sollen, eine menschliche Aufgabe“, heißt es in dem Bericht mit dem Titel „The Evolution of Managed Hotel Programs“.
Der Bericht hob zudem den verstärkten Einsatz dynamischer Raten hervor: 49 % der Befragten gaben an, heute mehr dynamische Raten in ihrem Programm zu nutzen als vor einem Jahr. Lediglich 17 % der Befragten berichteten von mehr statischen Hotelrabatten im Vergleich zum Vorjahr, während 25 % angaben, weniger solcher Raten zu nutzen.
Die Umfrage ergab zudem, dass 90 P% der Großunternehmen eine Kombination aus festen und dynamischen Raten verwenden, verglichen mit 76 % über alle Programme hinweg. Quelle: GBTA / CMGBTA-Studie: Mehr Einkäufer planen KI-Einsatz bei Hotel-Ausschreibungen
In einem aufgrund wirtschaftlicher, verbandspolitischer und klimatischer Herausforderungen schwierigen Umfeld ziehen die Teilnehmenden an der Eurobike 2026 eine positive Bilanz.
Die rund 800 ausstellenden Unternehmen aus 44 Ländern profitierten von dem Moment starker globaler Aufmerksamkeit und nutzten die Messetage, um der Fachwelt technologische Neuheiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu präsentieren. Treiberthemen waren Softwarelösungen für eine bessere Vernetzung zwischen Fahrrad und Mensch, neue Antriebstechnologien sowie Lösungen im Bereich Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Insgesamt besuchten 15.130 Fachbesucher (2025: 31 270) die Messe, davon knapp 60 % aus dem Ausland.
Philipp Ferger, Geschäftsführer des Veranstalters Fairnamic, resümiert zum Messeschluss am Samstag, 27. Juni 2026: „Die Eurobike 2026 war genau das, was wir gemeinsam mit der Branche erwartet haben: eine Messe der Transformation. Dabei war die Internationalität der Besucher zu zwei Dritteln europäisch, zu einem Drittel außereuropäisch. Außerdem stieg die Qualität der Fachbesucher deutlich auf 71 Prozent Führungskräfte im Vergleich zu 2025 (58 %). Das gesamte Team und ich werden jetzt die kommenden Wochen nutzen, um an unserer Vision 2027, das heißt, klarer internationaler B2B-Fokus, kürzere Messedauer und den Umzug in den anderen Geländeteil, weiterzuarbeiten.“
Die Eurobike sorgte mit über 600 registrierten Medienschaffenden für eine große Reichweite, vor allem online und auf Social Media. Die Media- und Creator-Lounge in Halle 12 war ein zentraler Treffpunkt für internationale Influencer und Fachmedien.
Die Bilanz aus Industrie und Handel fällt nach vier Messetagen positiv aus. Besonders hervorgehoben werden die hohe Qualität der Fachgespräche, internationale Geschäftskontakte, die mediale Aufmerksamkeit sowie der persönliche Austausch mit Vertretern entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die 35. Eurobike findet mit einem Geländeumzug vom 1. bis 3. September 2027 auf der Messe Frankfurt statt. Info: www.eurobike.com. Quelle: Fairnamic / CM
Seit mehr als 25 Jahren untersucht das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) mit dem MarkenMonitor die Beziehungen zwischen Herstellern und Händlern. Für das Resultat vergeben die Händler nach dem Schulnotensystem Bewertungen von eins bis sechs. Škoda erreicht mit einem Wert von 2,44 das beste Ergebnis aller 32 überprüften Händlernetz.
Die Beziehung der deutschen Autohändler zu ihren Herstellern hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Im aktuellen Marken-Monitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) erreicht sie die Durchschnittsnote 3,06 (2025: 3,26 nach dem Schulnotensystem). Von einer echten Zufriedenheit kann nach Einschätzung des IfA jedoch noch keine Rede sein. Zum Spitzenwert aus dem Jahr 2018 (Note: 2,51) ist noch viel Luft.
Im Bild: Der IfA MarkenMonitor 2026 bescheinigt Škoda die beste Zusammenarbeit von Hersteller und Handelsbetrieben sowie die nachhaltigste Entwicklung. Die Auszeichnungen nahmen Peter Kühl, Leiter Handelsnetz Škoda Auto Deutschland (2. von links) und Kersten Borst, 1. Stellvertreter Verband Deutscher Škoda Vertragspartner e.V. (2. von rechts), entgegen. Foto: Škoda
Hinter Škoda folgen Subaru und Porsche. Bei den sogenannten „New Brands“ liegt BYD vorn knapp vor MG, Xpeng und GWM
Besonders positiv bewerteten die Handelsunternehmen beim Gesamtsieger den Bereich ‚Produkt & Marke‘ mit einer Note von 2,08. Für die kontinuierliche Entwicklung seit 2023/2024 wurde Škoda zudem mit dem ‚Nachhaltigkeitspreis‘ ausgezeichnet und verbessert sich von Rang elf auf den ersten Platz.
Frank Barwasser, Sprecher der Geschäftsführung Škoda Auto Deutschland: „Wir freuen uns sehr über das Ergebnis des ‚IfA MarkenMonitor 2026‘. Die Auszeichnung bestätigt unseren eingeschlagenen Kurs: Attraktive Produkte und ein vertrauensvolles Miteinander von Hersteller und Handel – der direkten Schnittstelle zum Kunden – sind zentrale Erfolgsfaktoren für unsere Marke.“
Die jährliche Untersuchung der Handelsbeziehungen zwischen Hersteller und Händlern durch das Institut für Automobilwirtschaft fand im Zeitraum vom 16.3.2026 bis 11.6.2026 statt. Sie richtete sich an rund 1.300 Inhaber und Geschäftsführer von Automobilhandelsunternehmen. Aus 40 Einzelkriterien entwickelt der IfA MarkenMonitor die Gesamtzufriedenheit der Handelsunternehmen mit dem Hersteller. Diese umfassen die Bereiche ‚Produkt & Marke‘, ‚Vertriebspolitik‘, ‚Gebrauchtwagen‘, ‚Aftersales‘ sowie ‚Netzpolitik & Zusammenarbeit‘. Der IfA MarkenMonitor ist damit ein bedeutendes Instrument zur Analyse und Steuerung dieser für den Markenerfolg wichtigen Beziehung.
Mit der Note von 2,44 erreichte Škoda das beste Resultat aller Hersteller – inklusive der starken heimischen und der Premium Anbieter – und setzte sich auch bei den ‚Großen Importeuren‘ durch. Die beste Bewertung vergaben die Händler für den Bereich ‚Produkt & Marke‘ (Gesamtnote 2,08). Besonders positiv fielen hier die Noten für die Unterpunkte ‚Qualität der Fahrzeuge‘ (1,83), ‚Image der Marke‘ (1,89), ‚Attraktivität der angebotenen Produkte‘ (1,85) sowie das ‚aktuelle und das künftig erwartbare Absatzpotenzial der Marke‘ (jeweils 1,91) aus. Dass sich die Erfolge nicht auf kurzfristige Maßnahmen stützen, belegt der ‚Nachhaltigkeitspreis‘, der ebenfalls an Škoda geht. Quelle: IfA / Škoda Auto / CM
11 Autobahnen sind in Deutschland inzwischen wegen starker Hitzerschäden gesperrt bzq. Dürfen nur mit vermindertem Tempo befahren werden. Das Problem: Geplatzter Asphalt, Fahrbahnaufwölbungen und Risse, so genannte Blowups, können zu schweren Unfällen führen. Rund 30 % des 13.000 km umfassenden Autobahnnetzes in Deutschland bestehen aus Betonplatten.
Der ADAC hat Informationen der Autobahn GmbH des Bundes ausgewertet : Danach kommt es in ganz Deutschland zu Einschränkungen auf dem 13.200 km langen Fernstraßennetz, insbesondere zu Sperrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Betroffen sind u.a.
die A1 zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe
die A2 zwischen Ziesar und Wollin sowie zwischen Lehrte und Lehrte-Ost
die A3 zwischen dem Mönchhofdreieck und Wiesbaden (Nur Tempo 80 km/h erlaubt)
die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Mannheim und Mannheim/Schwetzingen
die A7 nahe Marmstorf
die A9 bei Ingolstadt in beiden Richtungen
die A 10 zwischen Berlin-Marzahn und Hohenschönhausen sowie Hellersdorf-Dreieck-Spree sowie zwischen Potsdam Nord und Dreieck Havelland
die A13 zwischen Rastanlage Bersetal und zwischen Staakow und Am Burggraben
die A48 auf der Rheinbrücke bei Bendorf ist nur mir 60 km/h befahrbar
die A66 zwischen Wiesbaden-Biebrich und Eiesbaden-Frauenstein
die A93 zwischen Weiden-Süd und Luhe-Wildenau
Ob man auf einer dieser Beton-Fahrbahnen unterwegs ist, lässt sich anhand der Beschaffenheit der Straße erkennen: Die Betonfahrbahn besteht aus aneinandergelegten Platten, dazwischen befinden sich Nähte, die auch beim Darüberfahren spürbar sind. Aber auch diese Strecken sind weitestgehend saniert und mit Entlastungsstreifen versehen.
Da vor allem der schwere Straßengüterverkehr mit mehr als 8 Mio. Lkw pro Tag nicht nur die Asphaltfahrbahnen in Grund und Boden fährt, spricht zerstört, kommt es bei den momentanen Temperaturen auch bei Betonfahrbahn zu hitzebedingte Spannungsspitzen. Im Extremfall entstehen plötzliche Fahrbahnaufwölbungen, also Blow-ups, bei denen die Straße aufbricht. Und das ist vor allem für FahrerInnen von Pkw und MotorradfahrerInnen höchst gefährlich.
Um die Verkehrsteilnehmenden besser zu schützen, wurde jetzt für bestimmte Autobahnabschnitte in Deutschland laut ADAC eine Geschwindigkeitsbegrenzungeingeführt.
Tempolimits bei Straßenschäden. Auf den betroffenen Autobahnabschnitten gilt von Mai bis September ein einheitliches Tempolimit von 120 km/h für alle Verkehrsteilnehmenden mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen. Teilweise gilt Tempo 80 und sogar 60 km/h. Schwerere Fahrzeuge dürfen generell nur mit 80 km/h unterwegs sein. Das aber ist nach unseren Beobachtungen nur ein frommer Wunsch: Die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hält sich nicht an die Tempolimits, auch und vor allem nicht die Brummi-Kapitäne. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind beschildert. Quelle: ADAC / CM
Das Bundeskabinett hat die Kfz-Steuerbefreiung für BEV um fünf Jahre verlängert. Ursprünglich sollte die Regelung zum 01. Januar 2026 auslaufen, nun gilt sie für Neuzulassungen und Umrüstungen bis Ende 2030.
Das bedeutet für gewerbliche wie private Betreiber von batterieelektrischen Modellen mit Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030, dass diese E-Autos bis zum 31. Dezember 2035 steuerfrei bleiben.
„Das hilft allen, die auf E-Autos umsteigen, und es unterstützt die Automobilindustrie“, so Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Für viele Firmen ist das ein doppelter Vorteil: wesentlich geringere Fixkosten pro Fahrzeug im Vergleich zu Verbrennerautos und ein Signal, dass sich der Umstieg auf elektrische Dienstwagen langfristig mehr als rechnet.
Zusätzlich hat das Kabinett eine Sonderabschreibung für E-Dienstwagen beschlossen. Firmen, die ein Elektroauto bis zu einem Anschaffungspreis von 100.000 Euro kaufen, können künftig 75 % der Kosten im Jahr der Anschaffung abschreiben. Das verschafft Betrieben Liquidität und macht Investitionen in elektrische Flotten wirtschaftlich attraktiver. Laut Bundesfinanzministerium beläuft sich die Entlastung durch die verlängerte Kfz-Steuerbefreiung 2026 auf rund 50 Mio. Euro – bis 2030 sollen es bereits bis zu 380 Mio. Euro pro Jahr sein.
Weiterer Vorteil für Nutzer von Geschäftswagen: Wer Letztere auch privat nutzt, muss nur einen reduzierten geldwerten Vorteil versteuern: 0,25 % des Bruttolistenpreises bei Fahrzeugen bis 100.000 Euro, 0,5 % bei teureren Autos. Quelle: Bundesfinanzministerium / CM