Benziner und Diesel auf dem Weg ins Abseits

Im ersten Halbjahr 2026 legte der Markt für alternative Antriebe (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) um 21,7 % auf 966.085 Fahrzeuge zu, wobei Internationale Marken etwa 44 % ausmachten. 

Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt lag in diesem Zeitraum bei 65,1 %, rund 8,5 Prozentpunkte höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Juni 2026 wurden 201.706 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen, das sind rund 36,8 % mehr als im Vorjahresmonat.Das Geros machten dabei batterieelektrische Modelle aus.

Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) erreichten in den ersten sechs Monaten 2026 368.006 Einheiten und machten so rund 24,8 % des Pkw-Gesamtmarktes aus, das sind 7,1 Prozentpunkte mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Im Juni wurde dabei der historisch dritthöchste BEV-Marktanteil bzw. der mit Abstand höchste Anteil seit Ende der gewerblichen E-Kaufförderung im August 2023 festgestellt: 28,4 % aller Pkw-Neuzulassungen hatten im zurückliegenden Monat einen rein batterieelektrischen Antrieb. Die BEV-Neuzulassungen lagen im ersten Halbjahr 2026 rund 48 % über dem Vorjahresniveau, die von Internationalen Marken lagen sogar mit 62,1 % im Plus. Im BEV-Markt hatten Internationale Marken somit einen Marktanteil von 44,6 %, im Juni waren es sogar 46,9 %. Im Juni 2026 wurden insgesamt 84.057 BEV-Pkw neu zugelassen, 78,2 % mehr als im Vorjahresmonat.

Die Liebe zu PHEV nimmt ab. Zweistellige Wachstumsraten verzeichneten im ersten Halbjahr auch die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybridantrieb (PHEV). 163.793 PHEVs rollten in diesem Zeitraum neu auf die Straßen und damit 17,9 % mehr als in den ersten sechs Monaten 2025. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen lag damit bei 11,0 %, gut 1,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum. Der PHEV-Marktanteil der internationalen Marken lag in diesem Zeitraum bei ca. 40,7 %. Im Juni wurden 32.212 neue PHEV-Pkws zugelassen (+25,8 %), sodass diese einen Marktanteil von 10,9 % hatten.

Zusammen kommen die Elektrofahrzeuge (BEVs, Plug-In-Hybride und einige wenige Brennstoffzellenfahrzeuge) im ersten Halbjahr 2026 damit auf einen Marktanteil von 35,8 % bei 531.808 Neuzulassungen. Das entspricht einem Anstieg um 37,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Juni 2026 lag der Elektromarkt bei 116.270 Neuzulassungen mit 59,7 % im Plus.

Die Neuzulassungen vonHybrid-Fahrzeugen ohne Stecker stiegen in den ersten sechs Monaten 2026 um 6,9 %. 427.633 Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,8 %. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag in dieser Zeit bei 43,8 %. Im Juni wurden etwa 13,6 % mehr Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker neu zugelassen als im Vorjahresmonat.

Die Neuzulassungen von reinen klimaschädlichen Verbrenner-Pkw erreichten in den ersten sechs Monaten 2026 518.237 Einheiten, davon 325.080 Benziner (-18,2 %) und 193.157 Diesel (-8,6 Prozent). Der Benziner-Anteil an den Pkw-Zulassungen lag bei 21,9 %, Diesel erreichten einen Anteil von 13,0 %. Quelle: VDIK / CM

Aufgewerteter neuer Audi Q3

Der Audi Q3 fährt mit mehr Ausstattung ab Werk, frischen digitalen Features und einer neuen Paketstruktur ins Modelljahr 2027. 

Zum Modelljahr 2027 umfasst die Serienausstattung des Audi Q3 erstmals Komfortschlüssel, Sitzheizung, 2-Zonen-Klimaautomatik und Rückfahrkamera. Die drei Tech-Pakete – Tech, Tech plus und Tech pro – verfügen nun über mehr frei wählbare Einzeloptionen. Dazu zählen u.a. Fahrwerksoptionen, Akustikverglasung, ein Sonos-Soundsystem, Lendenwirbelstütze sowie der Halteassistent als Erweiterung der elektromechanischen Parkbremse. 

Cockpit des neuen Audi Q3 Foto Audi

Der adaptive Fahrassistent erhält ebenfalls ein Upgrade: Mit dem Modelljahr 2027 lassen sich nun auch Onlinedaten nutzen, um Geschwindigkeit und Abstände anzupassen. Dafür greift das System für die Längs- und Spurführung erstmals auf Schwarmdaten zu. So kann der Q3 beispielsweise die durchschnittlich auf einer Straße gefahrene Geschwindigkeit berücksichtigen.

Der Parkassistent pro sowie das trainierte Parken lassen sich über die myAudi App ferngesteuert via Smartphone bedienen. Der neue Valetmode sperrt Bildschirm und Tasten bei der Fahrzeugübergabe an Dritte – etwa beim Parkservice – und schützt so persönliche Daten zuverlässig.

Die digitalen Matrix LED-Scheinwerfer mit Mikro-LED-Technologie passen die Lichtverteilung dynamisch an und blenden andere Verkehrsteilnehmende zuverlässig aus. 

Die Anhängelast des Q3 e-hybrid steigt auf bis zu 2.000 kg – ein Zuwachs von 600 kg gegenüber dem Vorgängermodell. 

Das neue Infotainmentsystem auf Basis von Android Automotive stellt zahlreiche Apps wie Microsoft Teams bereit, die direkt über das MMI steuerbar sind – ein Smartphone wird dafür nicht mehr benötigt. 

Die kabellose Smartphone-Ladestation in der Mittelkonsole unterstützt ab Modelljahr 2027 den Magnetic Power Profile-Standard mit 25 statt mit bisher 15 Watt. Die überarbeitete Lenkradbedienung kombiniert Touch-Flächen mit haptischen Walzen. Im Fond stehen drei USB-C-Anschlüsse mit bis zu 100 Watt Ladeleistung zur Verfügung. Der Serienanlauf erfolgt Anfang September 2026. Quelle: Audi / CM

Weniger Bürokratie für den Luftverkehr

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts zum Bürokratierückbau im Verkehrsbereich. Das Gesetz und die dazugehörige Verordnung greifen Vorschläge der Luftverkehrswirtschaft auf und setzen ein wichtiges Signal gegen immer neue Nachweis-, Dokumentations- und Verfahrenspflichten. 

Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL: „Die Kehrtwende ist eingeleitet. Nach vielen Jahren, in denen die Zahl und Komplexität der Vorschriften stetig gewachsen sind, nimmt die Bundesregierung den Bürokratierückbau endlich in Angriff. Das ist ein wichtiges Signal für die deutsche Luftverkehrswirtschaft und für den gesamten Wirtschaftsstandort.“ 

Der BDL bewertet insbesondere den Abbau nationaler Zusatzanforderungen und die Vereinfachung bestehender Verfahren positiv. Dazu gehören u.a. die Abschaffung einer zusätzlichen nationalen Prüferlaubnis für Luftfahrtgerät, die Anpassung von Meldepflichten bei Unfällen an europäische Vorgaben sowie der Wegfall von Lkw-Fahrverboten an nicht bundeseinheitlichen Feiertagen. Letzteres erleichtert die Anlieferung und den Weitertransport von Luftfracht und verbessert die Verlässlichkeit bundesweiter Lieferketten, sorgt aber für ein massives Gefahrenpotenzial für alle anderen Straßenverkehrsteilnehmer. Immerhin sind Lkw für jährliche Schäden allein an der Infrastruktur von mehr als 500 Mrd. Euro verantwortlich. 

Der Handlungsbedarf bleibt jedoch groß. Der Luftverkehr ab Deutschland entwickelt sich weiterhin schwächer als in anderen europäischen Ländern. Während das Sitzplatzangebot an deutschen Flughäfen im Sommer erst 89 % des Niveaus von 2019 erreicht, liegt das übrige Europa bereits bei 116 %. Der Abbau unnötiger Bürokratie kann dazu beitragen, dass Deutschland nicht weiter zurückfällt. 

„Damit der Luftverkehrsstandort Deutschland wieder aufholen kann, müssen schnell weitere Maßnahmen folgen“, sagt Lang. „Besonders wichtig ist, europäische Vorgaben künftig ohne zusätzliche nationale Sonderregelungen umzusetzen. Dieses ‚Gold-Plating‘ belastet Unternehmen in Deutschland stärker als ihre europäischen Wettbewerber – ohne erkennbaren Mehrwert.“ 

Nach Einschätzung des BDL bleiben die beschlossenen Regelungen etwa bei der Luftsicherheit und der Digitalisierung von Verwaltungsverfahren hinter den Möglichkeiten zurück. Notwendig sind u.a. der konsequente Ersatz von Schriftform- und Originaldokumentpflichten durch digitale Verfahren, eine vollständig elektronische Kommunikation mit den Behörden sowie einfachere und schnellere Genehmigungsprozesse beim Luftfahrt-Bundesamt. Quelle: BDL / CM

Kraftstoffpreise klettern stark

Pünktlich zum Start der heißen Phase des Sommerreiseverkehrs sind die Kraftstoffpreise noch einmal massiv gestiegen. 

Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als in der Vorwoche. Fast doppelt so stark verteuerte sich Diesel-Kraftstoff: Der Preis für einen Liter liegt im Schnitt bei 2,070 Euro und damit um 11,7 Cent über dem Preis der Vorwoche. Beide Kraftstoffsorten sind somit wieder deutlich über der Marke von zwei Euro angelangt. Diesel ist aktuell nur noch 1,3 Cent günstiger als Super E10.

Laut ADAC ist die jüngste Verteuerung beim Tanken vor allem auf den in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Ölpreis infolge der erneuten Eskalation im Nahen Osten zurückzuführen. Aktuell notiert Brent-Öl bei rund 85 US-Dollar, in der Vorwoche waren es etwa 75 US-Dollar. Dass der Preisaufschlag bei Diesel fast doppelt so stark ausfällt, liegt u.a. daran, dass Diesel zu großen Teilen importiert werden muss und sein Preis in Krisenzeiten generell deutlich volatiler ist. 

Wer beim Tanken sparen will, sollte nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren, denn dann sind die Kraftstoffpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Quelle: ADAC / CM

Belgien führt Pkw-Maut ein

Deutschland war zu dumm, eine eigene Autobahnmaut einzuführen. Die Belgier drehen uns nun wie schon vorher die Österreicher und viele weitere europäische Länder eine Nase.  Ab 01. Mai 2027 müssen alle Autofahrer in Belgien eine digitale Maut entrichten. De gilt auch für Ausländer, z.B. automobile Geschäftsreisende. 

Die drei Regionen Flandern, Wallonien und Brüsdsel haben sich auf eine gemeinsame Maut geeinigt. Die Pflicht gilt für Fahrzeuge bis 3,5 t. Die Gebühr gilt für alle Hauptverkehrswege, nicht für das lokale Straßennetz, so wie es z.B. auch in Österreich der Fall ist.  Zu  erwerben ist die digitale Vignette über eine Internetplattform oder an Tankstellen erwerben. Das Ticket ist fest an das jeweilige Kennzeichen gebunden. Die Jahrespreise stehen fest: Für Elektroautos werden 90 Euro fällig. Für Verbrenner fallen je nach Euro-Norm bis zu 125 Euro. Und wie beim Vorbild Österreich wird es auch Kurzzeittarife von einem Tag bis zu zwei Monaten geben. 

Ebenfalls wie beim Vorbild Österreich überwachen die Behörden sämtliche mautpflichtigen Strecken digital mit einer automatischen Kennzeichenerkennung. Nach dem Start am 1. Mai 2027 tritt eine zweimonatige Toleranzphase in Kraft, in der Verstöße straffrei bleiben. Danach gilt: Wer ohne gültige Vignette fährt, zahlt mindestens 70 Euro Bußgeld. Quelle: De Tijd  / CM

Erlebnisprämien

Vor allem in Hotelprogrammen findet man mehr und mehr Erlebnisprämien. Die stellen zumindest auf dem Papier eine interessante Alternative dar, haben aber oftmals einen weniger interessanten Gegenwert pro Punkt.

Deswegen ist der Ansatz der Langham Hotels mit ihren neuen Erlebnisprämien über fünf Kategorien durchaus interessant: Preise für Prämiennächte im Brilliant by Langham-Programm sind dynamisch gestattet und kosten in der Regel mindestens 100.000 Punkte, oftmals aber sogar deutlich mehr.

Programm der Langham Hotels

Die ersten veröffentlichten Erlebnisprämien kosten jedoch nur 1.000 oder 3.000 Punkte und sind so deutlich rascher erreichbar. Um 1.000 Punkte zu sammeln, muss man in dem Programm 35 USD in Langham Hotels ausgeben. Auch wenn es oft schwer ist, diesen Prämien einen monetären Wert entgegenzustellen, kann dies so durchaus eine lohnenswerte Alternative zur Punktenutzung darstellen.

Die Langham-Erlebnisprämien sind stets wechselnde Angebote, die jeweils nur zu bestimmten Terminen in bestimmten Hotels angeboten werden. Quelle: Langham / CM

Air Serbia hat sich mit seinem Vielfliegerprogramm verspekuliert

Air Serbia ist nicht mehr Teil des Etihad Guest Programms. Die Fluggesellschaft vom Balkan hat mit Elevateein eigenes Programm gestartet.

Das umsatzbasierte Programm verfügt über keine Partner und Punkte verfallen nach einem Jahr, wodurch es wohl für viele nutzlos sein wird. Auch publiziert Air Serbia keinerlei Informationen, wie konkret man gesammelte Punkte nutzen kann, was es auch nicht einfacher macht, sich mit dem Programm zu identifizieren. Man kann sich jedoch einen gültigen Etihad-Status anrechnen lassen und sogar Meilenguthaben aus Etihad Guest geltend machen.

Air Serbia muss wohl den Namen Sines neuen Vielfliegerprogramms ändern.

Ausgehend von der strategischen Entscheidung, dass man mit einem eigenen Programm sein Schicksal besser kontrollieren kann als durch die Nutzung eines Partnerprogramms, hat es Air Serbia zumindest mit diesem ersten Schritt leider nicht geschafft, ihren Kunden im Vergleich zu der Etihad-Lösung einen Mehrwert anzubieten.

Und sobald die hawaiianische Mokulele Airlines von dem Programm hört, wird Air Serbia wohl auch den Programmnamen ändern müssen, da Elevatebereits der Name des Mokulele-Programms ist… Ein einfacher Blick ins Internet hätte genügt, dies zu verstehen und kommende Probleme zu verhindern. Quelle: CM

HeyMax interessant für Geschäftsreisende

Aufgrund des damit verbundenen Risikos funktionieren Kundenbindungsprogramme weltweit – nicht nur im Reisesektor – nach dem Prinzip, dass man erst Punkte sammelt und dann ausgibt. Ausnahmen sind rar, wie z.B. Miles & More, das ihren Senator-Statuskunden einen Meilenkredit von bis zu 50.000 Meilen gewährt.

Das noch relativ junge HeyMax-Programm in Fernost stellt dieses Prinzip jetzt jedoch auf den Kopf. HeyMax ist ein Koalitionsprogramm im Einzelhandel in Märkten wie Singapore, Hong Kong oder Japan, mit als einziger Prämienoption den Umtausch in eines der zahlreichen Partner-Programme von Airlines und Hotels.

Entdeckt, das neue Programm aus Fernort.

Unter dem Slogen „Fly Now. Earn Later.“ kann man jetzt in der Tat in großem Stil Prämien nutzen und die Punkte dafür erst später sammeln. Angesichts der permanenten Entwertungen der Programme ist das Argument sicher bestechend, dass man nicht weiß, wie viel heute gesammelte Punkte in zwei oder drei Jahren noch Wert sind.

Es bleibt zu hoffen, dass der Mut von HeyMax belohnt wird und sie nicht von Betrügern missbraucht

Warnung vor Flügen in den Nahen Osten/VAE

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Warnungen für Fluggesellschaften vor Flügen in oder über den Nahen Osten erneut verschärft.

Erst kürzlich hatte die EASA die zuletzt verkündeten Warnungen aufgehoben. Grund dafür war der angebliche Waffenstillstand, der sich feilich als sehr brüchig erwies. Durch die erneute Eskalation – zuletzt der Iran gegenüber Jordanien und den VAE sowie die USA gegenüber dem Iran – wurde die Warnung erneuert.

Airlines sollen den Luftraum von Bahrain, Kuwait, Katar, den VAE und den Golf von Oman meiden. Damit soll vermieden werden, dass die zivile Flugzeuge falsch als Ziele der iranischen Revolutionsgarden interpretiert werden können. Vorerst gilt die Warnung bis zum 29. Juli 2026.

Eine Weitere Warnung der EASA, die Fluggesellschaften den Betrieb im Luftraum von Iran, Irak und Libanon untersagt, ist bereits in Kraft und wurde bis Ende August 2026 verlängert. Quelle: EASA / CM

Münchner Airport mit starker operativer Performance

Der Münchner Flughafen macht sich zusammen mit Partner Lufthansa fit für die nächsten Jahrzehnte. Das geht u.a. aus dem neuen integrierte Bericht der Flughafen München GmbH (FMG) für das Jahr 2025 hervor, der unter dem Titel „TOGETHER“ am Mittwoch, 15. Juli 2026 erschienen ist. 

Mit dem integrierten Bericht präsentiert der Flughafen München ein ganzheitliches Bild der Geschäftstätigkeit des vergangenen Jahres und zeigt neben den wirtschaftlichen Fakten und Kennzahlen aus sämtlichen Unternehmensbereichen alle ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte des Flughafenbetriebs auf. Zudem werden im neuen integrierten Bericht Maßnahmen und Projekte beschrieben, die auf eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens gerichtet sind. 

„TOGETHER“ stellt die Verbindung mit Geschäftspartnern, Passagieren und der Flughafenregion in den Mittelpunkt. Darüber hinaus ist das Miteinander der Beschäftigten im Unternehmen ein Schwerpunktthema: In drei Storys stehen bedeutende Kollaborationen im Fokus: die Entwicklung und Zusammenarbeit verschiedener Akteure beim neuen Pier für das Terminal 1, die vertiefte Kooperation der FMG mit der Deutschen Lufthansa und die erfolgreiche Geschäftsbeziehung des Airports mit einem Unternehmen, das regionale Produkte an den Flughafen liefert.

Besonders hervorzuheben ist 2025 die operative Performance: Mit nahezu 80 % Pünktlichkeit im Sommerflugplan zählt der MUC zu den Top Drei der großen europäischen Drehkreuz-Flughäfen. 43,4  Mio.  Passagiere nutzten das bayerische  Luftverkehrsdrehkreuz – 1,8 Mio. mehr als im Vorjahr, ein Plus von 4,4 %. Damit war München der Flughafen mit dem höchsten absoluten Passagierzuwachs im deutschsprachigen Raum. Auch die Zahl der Flugbewegungen entwickelte sich positiv: 337.000 Starts und Landungen, ein Zuwachs von 3 %. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war erneut der Langstreckenverkehr, der gegenüber 2024 um 8,5 % zugelegt hat. Die Sitzplatzauslastung von rund 80 % bestätigt zudem die anhaltend hohe Nachfrage im Luftverkehr. Beim Luftfrachtumschlag erzielte der Airport im Erdinger Moos  mit rund 340.000 Tonnen außerdem einen Allzeitrekord. 

Fast 37.000 Menschen und 470 Unternehmen an einem gemeinsamen Standort. Neben der Lufthansa ist der Flughafen München der größte Arbeitgeber auf dem Campus. Mit einer Wertschöpfung von 7,3 Milliarden Euro in Bayern leistet er einen großen Beitrag für Wirtschaft und Wohlstand. Knapp die Hälfte seiner Waren bezieht der Flughafen aus München und der Region.

Die starke Entwicklung spiegelt sich auch in den finanziellen Ergebnissen wider. 2025 erzielte die FMG einen Gewinn (EAT) von 169 Mio. Euro – ein Plus von 105 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr 2024. Die Umsatzerlöse stiegen auf knapp 1,8 Mrd. Euro. 

Der Flughafen München gehört zu den führenden Standorten im europäischen und globalen Luftverkehr. Gemeinsam mit Lufthansa stärkt die FMG den Premium-Airport und schafft Raum für Wachstum. Lufthansa und München gehören zusammen: Diese Partnerschaft ist der Schlüssel, um die Zukunft zu gestalten und den Gästen ein noch besseres Reiseerlebnis zu bieten. Mit der Vertiefung des einzigartigen Joint Ventures setzt die FMG einen Meilenstein für den Standort. Die Vereinbarung umfasst den Einstieg in die Planung einer erweiterten Terminalinfrastruktur sowie die Weiterentwicklung und Fortführung der bestehenden Kooperation bis ins Jahr 2056. Ein zentraler Baustein wird der perspektivische Ausbau der Langstreckenflotte in München sein – ein klares Bekenntnis zu weiteren interkontinentalen Verbindungen und zum globalen Anspruch des Hubs. 

Gleichzeitig schreitet die FMG auch bei weiteren Infrastrukturprojekten voran. 2026 ist ein Jahr der Meilensteine. Die Inbetriebnahme des neuen Terminal 1-Piers mit zusätzlichen Kapazitäten für jährlich bis zu 6 Mio. Passagiere bildet den Auftakt zur schrittweisen Modernisierung des gesamten T1. In den kommenden Jahren soll Modul für Modul modernisiert werden – einschließlich der umliegenden Infrastruktur. Die zentrale Zone des Münchner Flughafens erhält damit ein neues, zeitgemäßes Gesicht.

All diese Fortschritte sind nur möglich, weil der Flughafen München auf ein starkes Fundament bauen kann. Er ist ein zentraler Wirtschaftsmotor für Bayern und die gesamte Region, generiert eine jährliche Bruttowertschöpfung von 7,3 Mrd. Euro – rund 1 % der gesamten bayerischen Wirtschaftsleistung – und bildet mit rund 37.000 Beschäftigten in etwa 470 Unternehmen einen der größten Arbeitsplatzstandorte Deutschlands. Insgesamt sichert der Flughafen mit seiner Strahlkraft deutschlandweit über 100.000 Arbeitsplätze.Der MUC ist mehrfach ausgezeichnet und gehört erneut zu den zehn besten der Welt. Besonders freut sich Flughafen-Chef Jost Lammers über den Titel „Best Airport Staff in Europe“, der das hervorragende Engagement und die Professionalität der Belegschaft würdigt. Quelle: FMG / CM