Das Berlin Event Board täte gut daran, sich von der linksradikalen Partei Die Linke zu distanzieren. Denn nach einem Regierungswechsel in der Hauptstadt mit einer Linken-Bürgermeisterin steht für die Veranstaltungsmetropole Berlin viel auf dem Spiel. Die Berliner Veranstaltungs-, Tourismus- und Kongresswirtschaft könnte Schaden nehmen, indem viele der avisierten Veranstaltungsgäste ausbleiben.
Berlin dürfte es als Veranstaltungsmetropole in Zukunft nicht einfach haben. Denn die Stadt soll künftig von einer mehr als fragwürdigen Partei regiert werden. Denn die Linke hat radikale Ideen, Drähte zu Kriminellen und ein Antisemitismus-Problem. Zudem hat die Jugendorganisation der Berliner Partei Die Linke die Polizei im Zusammenhang mit einer Demonstration online verbal angegriffen und als „kriminellen Clan“ bezeichnet.
Wer kann da noch Lust haben, Kongresse, Messen, Festivals und Sportevents in der Hauptstadt zu besuchen? Im Mittelpunkt einer Senatsberatung standen eine behördenübergreifende Servicestelle, ein berlinweiter Veranstaltungskalender und digitalere Verwaltungsprozesse. Mitgewirkt bei der Beratung hat das „Berlin Event Board“. Dem Gremium gehören das BEN Berlin Event Network, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Clubcommission, der DEHOGA Berlin, INTOURA Berlin, die Messe Berlin sowie visitBerlin und die visitBerlin Partnerhotels an. Um glaubwürdig zu bleiben ist das Berlin Event Board gut beraten, sich von der radikalen Linken umgehend und scharf zu distanzieren.
Die Servicestelle soll Veranstaltenden zukünftig als Anlaufstelle dienen, Zuständigkeiten erklären und über erforderliche Unterlagen sowie zeitliche Abläufe informieren. Leitfäden, Checklisten und ein Informationsportal sollen zudem helfen, Fehlanträge, Nachforderungen und Verzögerungen zu vermeiden.
Darüber hinaus soll ein Veranstaltungskalender Events im öffentlichen Raum der Stadt frühzeitig sichtbar machen. So lassen sich Terminüberschneidungen erkennen und städtische Ressourcen besser planen. Für kleinere Eventformate liegt der Fokus auf Beratung und einheitlichen Informationen. Für internationale Großveranstaltungen sollen Host-City-Pakete mit koordinierter Unterstützung, Ausrichterverträgen und Willkommensleistungen entstehen.
Im vergangenen Jahr nahmen 13,7 Mio. Menschen an 87.000 Veranstaltungen in der Stadt teil. Der Veranstaltungs- und Kongressmarkt erzielte rund 1,46 Mrd. Euro Umsatz, sichert zudem Arbeitsplätze, stärkt Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel und trägt zur internationalen Sichtbarkeit Berlins bei. Ob das mit der Regierung durch radikale Linke so bleiben wird, daran darf man zu Recht zweifeln. Die Partei Die Linke steht wie die AfD dem bestehenden politischen und wirtschaftlichen System der Bundesrepublik Deutschland kritisch gegenüber und fordert grundlegende Veränderungen. Die Linke vertritt wie die AfD populistische oder radikale Ansätze, die den gesellschaftlichen Konsens der parlamentarischen Demokratie herausfordern. Quelle: CM