Zwei extrem exklusive Armbanduhren

Mit der Master Hybris Artistica Calibre 945 und der Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie demonstriert die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre zwei sehr unterschiedliche Seiten seiner Haute Horlogerie: astronomische Zeitmessung trifft auf eines der komplexesten Schlagwerke der Manufaktur. Preise nennt der Hersteller nicht.

Die eine bildet den Lauf der Sterne ab, die andere spielt den Westminster-Schlag mit vier Tonfedern und vier Hämmern: Mit zwei neuen Grande Complications demonstriert die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre (https://www.jaeger-lecoultre.com/eu-de), wie unterschiedlich sich mechanische Höchstleistung interpretieren lässt. 

Die Master Hybris Artistica Calibre 945 verbindet astronomische Zeitmessung mit einem Cosmotourbillon und einer Minutenrepetition. Die Uhr rückt dabei den Sternenhimmel über dem Vallée de Joux in den Mittelpunkt. Die Master Hybris Artistica Calibre 945 ist auf fünf Exemplare limitiert und erscheint nun in einem 45 mm großen und 16,05 mm hohen Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold. Ihr eigentliches Spektakel findet jedoch auf dem mehrstufig aufgebauten Zifferblatt statt.

Noch komplexer fällt die Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie aus: Ihr Kaliber 182 besteht aus rund 1.300 Komponenten, vereint 15 Komplikationen und benötigt laut Manufaktur allein für Montage und Regulierung ein ganzes Jahr. Vier Hämmer schlagen vier Tonfedern und erzeugen eine Melodie nach dem Vorbild des Westminster-Schlags. Im Grande-Sonnerie-Modus erklingen Stunden und Viertelstunden automatisch. Anders als bei einer gewöhnlichen Minutenrepetition muss der Träger das Schlagwerk also nicht jedes Mal auslösen. Zusätzlich stehen die zurückhaltendere Petite Sonnerie und eine Minutenrepetition auf Abruf zur Verfügung.

Für Zeitanzeige und Kalender stehen 48 Stunden Gangreserve zur Verfügung. Im Grande-Sonnerie-Modus reicht die Energie des Schlagwerks für insgesamt 616 Töne, entsprechend rund siebeneinhalb Stunden kontinuierlichen Schlagens. Im Petite-Sonnerie-Modus sind maximal 992 Töne beziehungsweise rund 32 Stunden möglich.

Optisch gewährt die neue Duometre viel Einblick in ihre Mechanik. Das offen gearbeitete Zifferblatt kombiniert dunkelblau-grauen Lack mit roségoldenen Elementen. Das Stunden-, Minuten- und Kalenderzifferblatt wurde im Durchmesser um 30 % vergrößert. Auf der Rückseite gibt ein Saphirglasboden u.a. den Blick auf das fliegende Tourbillon frei. Das 45 mm große und 16,16 mm hohe Gehäuse verbindet ein Titan-Innengehäuse mit Elementen aus 18-karätigem Roségold, darunter Lünette, Bandanstöße und Drücker. Trotz ihrer enormen Komplexität bleibt die Duometre damit nahezu bei den Dimensionen der Master Hybris Artistica.

Extrem exklusiv sind beide Neuheiten auch hinsichtlich ihrer Stückzahlen. Von der Master Hybris Artistica Calibre 945, Referenz Q5263482, entstehen lediglich fünf Exemplare. Die Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie, Referenz Q603H480, wird sogar als Pièce unique, also als Einzelstück, gefertigt. Preise nennt Jaeger-LeCoultre bisher nicht. Quelle: Jaeger-LeCoultre / Watchtime / CM

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