Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt die von der Deutschen Bahn angekündigte Ausweitung von Alkoholverboten an Bahnhöfen. Gleichzeitig erneuert die DPolG ihre langjährige Forderung nach 3.500 zusätzlichen Stellen im bahnpolizeilichen Bereich, um die neuen Regelungen auch konsequent umsetzen zu können.
DPolG-Bundesvorsitzender Heiko Teggatz: „Neue Regeln schaffen noch keine Sicherheit. Wer ein flächendeckendes Alkoholverbot an Bahnhöfen fordert, muss auch die personellen Voraussetzungen schaffen. Deshalb fordert die DPolG seit Jahren mindestens 3.500 zusätzliche Stellen im bahnpolizeilichen Bereich.“
Aus Sicht der DPolG ist die Einschränkung des Alkoholkonsums im Bahnbereich grundsätzlich ein sinnvoller Schritt. Alkohol senkt die Hemmschwelle für aggressives und gewalttätiges Verhalten. Wo Alkoholmissbrauch eingeschränkt wird, kann das zu mehr Sicherheit für Reisende, Bahnbeschäftigte und Einsatzkräfte beitragen.
Gleichzeitig weist die DPolG darauf hin, dass die Durchsetzung des Alkoholverbots zunächst in der Verantwortung der Deutschen Bahn liegt. Die Regelung basiert auf dem Hausrecht des Unternehmens. Für die Kontrolle und Durchsetzung des Hausrechts sind als erstes die Sicherheitskräfte der Bahn zuständig. Die Bundespolizei wird erst hinzugezogen, wenn Personen einem Platzverweis nicht nachkommen oder weitere Rechtsverstöße begehen. Wer sich trotz Aufforderung weigert, den Bahnhof zu verlassen, riskiert beispielsweise ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs.
Positive Erfahrungen mit Alkoholverboten bestehen bereits an großen Hauptbahnhöfen wie Hamburg, München oder Köln. Allerdings handelt es sich dabei um einzelne Schwerpunktstandorte.
„Zwischen einem Alkoholverbot an wenigen großen Bahnhöfen und einer bundesweiten Regelung für über 5.000 Bahnhöfe liegt ein erheblicher Unterschied“, betont Teggatz. Je größer der Geltungsbereich wird, desto höher sind die Anforderungen an die Sicherheitsbehörden. Deshalb gehört die Diskussion über ein Alkoholverbot untrennbar zur Diskussion über zusätzliches Personal.
Darüber hinaus fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft den weiteren Ausbau intelligenter Sicherheitstechnik im Bahnbereich. Moderne, KI-gestützte Videosysteme können auffällige Verhaltensmuster, Gewaltdelikte oder gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und Sicherheitskräfte gezielt unterstützen. Quelle: DPolG / CM
Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gestiegen. Dies gilt vor allem für Diesel, wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt. Danach kostet ein Liter im bundesweiten Mittel 2,168 Euro, in der vergangenen Woche waren es 9,8 Cent weniger. Der Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,3 Cent und liegt aktuell bei 2,146 Euro.
Hauptauslöser für die weitere sehr deutliche Verteuerung ist der kriegsbedingte Anstieg des Rohölpreises der Sort Brent von gut 85 US-Dollar in der Vorwoche auf derzeit rund 91 US-Dollar. Der Wechselkurs von Euro und US-Dollar, der entscheidenden Währung für den Kauf von Rohöl auf dem Weltmarkt, liegt in etwa auf dem Niveau der Vorwoche. Laut ADAC lassen sich die aktuellen Kraftstoffpreise nicht allein durch die Entwicklung von Ölpreis und Wechselkurs erklären. Daher sollte das Bundeskartellamt die Marktverhältnisse kritisch überwachen und mögliche Wettbewerbsprobleme gerade im Raffinerie- und Großhandelsbereich aufdecken.
Diesel ist mittlerweile wieder teurer als Super E10, dies war zuletzt Mitte Mai der Fall. Seitdem hatte sich die Lage im Nahen Osten sukzessive etwas entspannt, sodass auch der Ölpreis in der Folge wieder deutlich unter die Marke von 100 US-Dollar gerutscht war. Mit dem erneuten Aufflammen der Auseinandersetzungen zieht nun der Dieselpreis auch deswegen so massiv an, weil der Kraftstoff zu großen Teilen importiert werden muss und der Dieselpreis wesentlich stärker von ökonomischen und geopolitischen Faktoren beeinflusst wird als Benzin.
Wer nur etwas Hirn im Kopf hat, sollte überlegen, ob es für ihn/sie nicht doch besser ist, sich ein Elektroauto zuzulegen. U.a. sind derzeit gebrauchte BEV vergleichsweise günstig zu haben. Unterm Strich fährt man mit BEV mindestens 50 % günstiger als mit Verbrenner. Quelle: ADAC / CM
Im Economy-Bereich auf Langstreckenflügen entspannt einzuschlafen, ist für viele Reisende eine echte Herausforderung. Nicht ohne Grund investieren Passagiere regelmäßig in Nackenkissen, Schlafmasken und weitere Hilfsmittel, um sich den Flug etwas angenehmer zu gestalten. Für Fluggäste von Emirates gehört diese Sorge jedoch bald der Vergangenheit an: Als weltweit erste Fluggesellschaft führt die nationale Airline der Vereinigten Arabischen Emirate eine neuartige „U-Dream“-Kopfstütze ein, die das Schlafen an Bord grundlegend erleichtern soll.
Emirates hat sich das mit dem Träumen wohl vom chinesischen Autokonzern BYD „Build Your Dream“ abgeschaut. BYD ist mittlerweile weltweit ungemein erfolgreich, u.a. auch in Europa. Wenn eine Idee der Automobilindustrie gut ist, warum soll das nicht auch für die Luftfahrt gelten, dachten sich die Emirates-Strategen und ließen eine innovative Kopfstütze entwickeln. Die ist Bestandteil des Z400-Sitzes von Safran Seats und überzeugt durch verstellbare Seitenflügel sowie eine höhen- und neigungsverstellbare Konstruktion. Dadurch lässt sie sich individuell an unterschiedliche Körpergrößen anpassen und stützt Kopf sowie Nacken so effektiv, dass ein ungewolltes Abkippen nach vorn oder zur Seite verhindert wird.
Sir Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, bezeichnet die Neuheit als echten Gamechanger für das Kundenerlebnis und betont, dass zusätzliche Nackenkissen durch die vollständige Stützung schlichtweg überflüssig werden – eine Ansage, die u.a. Geschäftsreisende (und natürlich auch alle Privatreisenden) freuen dürfte, auch wenn Geschäfte an Flughäfen künftig vielleicht etwas weniger an spontan gekauften Reisekissen verdienen.
Das System erfüllt sämtliche Sicherheitsanforderungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und ist aktuell bereits in den ersten Airbus A350 des Golfcarriers im Einsatz. Bis zum Jahresende soll die gesamte A350-Flotte damit ausgestattet sein. Auch die bestellten Boeing 777X erhalten die Kopfstütze künftig direkt ab Werk. Darüber hinaus plant Emirates, die „U-Dream“-Kopfstütze ab 2027 im Rahmen des laufenden Retrofit-Programms schrittweise in den umgerüsteten A380 und Boeing 777 zu installieren, um den Schlafkomfort in weiten Teilen der Langstreckenflotte nachhaltig zu verbessern. Quelle: Emirates / CM
Im Rahmen ihrer Strategie, die Klimawirkung von Geschäftsreisen zu reduzieren, investiert die Deutsche Bank bei der Lufthansa Group in den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Luftverkehr.
Das gemeinsam vereinbarte Volumen von rund 1.600 Tonnen SAF ermöglicht eine geschätzte Emissionseinsparung von rund 5.500 Tonnen CO₂. Das entspricht etwa den CO₂-Emissionen von 520 Flügen zwischen Frankfurt und London mit einem Airbus A320neo.
Die Vereinbarung baut auf der wachsenden Partnerschaft beider Unternehmen auf: Seit Oktober 2025 gibt die Deutsche Bank die Lufthansa Miles & More Credit Card heraus. Im Bereich Nachhaltigkeit wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen – mit dem Ziel, die nachhaltige Transformation voranzutreiben und die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Klimaschutzlösungen zu steigern.
Die Entscheidung der Deutschen Bank, bei der Lufthansa Group den Einsatz von SAF in diesem Umfang zu unterstützen, ist nach Darstellung der Lufthansa ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass nachhaltigeres Fliegen im Geschäftsreisebereich immer bedeutsamer wird.
Jörg Eigendorf, Chief Sustainability Officer der Deutschen Bank, sagt: „Sustainable Aviation Fuel ist für die Deutsche Bank ein wichtiges Instrument, um die CO2-Emissionen entlang unserer Lieferkette bis 2030 gegenüber 2019 nahezu zu halbieren. Für uns ist es außerdem wichtig, ein Signal zu setzen: Nur wenn es eine verlässliche Nachfrage gibt, werden SAF-Produzenten in die Produktion investieren und alternative Kraftstoffe konkurrenzfähiger werden. Das ist ein wichtiger Teil unseres Gesamtkonzepts: Wir wollen bei unseren Geschäftsreisen CO2-Emissionen verringern und die verbleibenden Emissionen soweit möglich kompensieren.“
Breite Angebots-Palette für Firmenkunden. Die Lufthansa Group arbeitet seit Jahren an einer nachhaltigen Transformation der Luftfahrt und bietet Unternehmen eine breite Palette maßgeschneiderter Lösungen für nachhaltigeres Fliegen: Über sogenannte SAF-Bulk-Deals können Unternehmen größere Mengen SAF bei der Lufthansa Group erwerben. Ab einer Investition von 2.000 Euro oder mehr erhalten die Unternehmen ein Scope-3-Zertifikat zur CO₂-Einsparung nach dem Greenhouse Gas Protocol Standard. Damit stärken sie nicht nur das Umweltengagement ihres Unternehmens, sondern fördern auch die Weiterentwicklung und den Einsatz von SAF in der Luftfahrtindustrie.
Logistikunternehmen schließen darüber hinaus auch vermehrt SAF-Bulk-Deals ab, die Lufthansa Cargo ab einer Abnahmemenge von 100 Tonnen SAF anbietet. Mit dem „Sustainable Corporate Value Fare“ können Geschäftskunden durch den Einsatz von SAF einen Beitrag zur Einsparung von bis zu 30 % zukünftiger CO₂-Emissionen leisten. Über alle Firmenkundenprodukte hinweg haben 2025 weltweit rund 1.700 Firmen bei der Lufthansa Group in SAF investiert.
Wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen. Die Lufthansa Group verzeichnet insgesamt eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigeren Reiseoptionen und ermöglicht ihren Kunden mit verschiedenen Angeboten für private und geschäftliche Flugreisen, einen Beitrag zur Reduzierung der Klimawirkung künftiger Flüge zu leisten. Mit Erfolg: Mehr als 5 % der Fluggäste der Lufthansa Group haben 2025 eine Möglichkeit zum nachhaltigeren Reisen gewählt – beispielsweise den Green Fares Flugtarif. Die verkaufte Menge an Sustainable Aviation Fuel (SAF) konnte 2025 in verschiedenen Angebotsformaten mehr als verdoppelt werden.
Fünf Hebel der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen. Die vielfältigen Angebote für Privatreisende und Firmenkunden sind gemeinsam mit der Flottenmodernisierung, der kontinuierlichen Steigerung der Treibstoffeffizienz im Flugbetrieb, dem Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und dem Ausbau der Intermodalität einer von fünf Hebeln, mit denen die Lufthansa Group nachhaltigeres Fliegen vorantreibt. Darüber hinaus unterstützt die Lufthansa Group seit mehr als 30 Jahren aktiv die weltweite Klima- und Wetterforschung.
Über die angebotenen Optionen der Lufthansa Group für nachhaltigeres Fliegen unterstützen Kunden den Einsatz von SAF imFlugbetrieb. Die Lufthansa Group stellt sicher, dass die jeweils erforderliche Menge an SAF binnen sechs Monaten nach Kauf in der Flughafeninfrastruktur eingespeist wird. Bei SAF handelt es sich um einen sogenannten „Drop-in“-Kraftstoff: Das SAF ist kompatibel mit fossilem Kerosin und kann diesem problemlos beigemischt werden. Die Buchung einer Option für nachhaltigeres Fliegen führt nicht zu einer individuellen SAF-Betankung des gebuchten Flugs, sondern unterstützt den übergreifenden Einsatz von SAF im Streckennetz der Lufthansa Group. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet hat das von der Lufthansa Group eingesetzte SAF aus biogenen Reststoffen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin aus fossilem Rohöl einen um mindestens 80 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck im Jahresmittel. SAF, das Teil der Lufthansa Group Angebote für Kunden zum nachhaltigeren Fliegen ist, wird von der Lufthansa Group zusätzlich zu verpflichtenden SAF-Quoten erworben. Teile des eingesetzten förderfähigen SAF wurden durch das EU-Emissionshandelssystem kofinanziert. Quelle: Lufthansa / CM
Die Airlines der Lufthansa Group führen ab sofort (Mittwoch, 22. Juli 2026) auf kontinentalen Kurz- und Mittelstrecken zwei neue Sitzplatzkategorien ein. Neu z u buchen sind den ‘First Row Seat’ in der Business Class oder den ‘Back Seat’ in der Economy Class.
Mit der Einführung will die Lufthansa Group ihr Sitzplatzangebot auf Europaflügen harmonisieren. Die beiden Kategorien waren bereits bei ITA Airways verfügbar und werden nun auch bei Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa, Swiss, Air Dolomiti und Lufthansa City Airlines eingeführt.
Der ‘First Row Seat’ befindet sich in der ersten Reihe der Business Class. Neben der bevorzugten Lage sollen Passagiere von einem schnelleren Ein- und Aussteigen profitieren, was allerdings vermutlich nur ein Wunschgedanken bleiben wird. Für HON Circle Member und Senatoren bleibt die Reservierung dieses Sitzplatzes kostenlos.
Mit dem ‘Back Seat’ schafft die Lufthansa Group zudem eine günstigere Sitzplatzoption in der Economy Class. Die Kategorie umfasst – je nach Flugzeugtyp – die letzten vier oder mehr Sitzreihen und wird zu einem tieferen Preis als der bisherige ‘Classic Seat’ angeboten.Reisende mit einem Economy-Flex-Tarif sowie HON Circle Member und Senatoren können den ‘Back Seat’ weiterhin kostenlos reservieren. Ausgenommen sind Fluggäste mit Economy Basic- und Economy Light-Tarifen. Quelle: Lufthansa / CM
In wenigen Wochen bekommt die besondere Jubiläumsflotte der Lufthansa erneut Zuwachs: Die allererste A350-1000, die Lufthansa Airlines von Airbus übernehmen wird, wurde im Werk in Toulouse mit blauer Farbe, weißem XXL-Kranich und den Schriftzügen „1926 | 2026“ und „100“ lackiert: mit insgesamt 432 Litern blauer und 246 Litern weißer Farbe.
Der Airbus A350-1000 soll im Herbst von Toulouse nach München überführt werden. Bis dahin stehen noch einige Testflüge, weitere Arbeiten im Inneren des Flugzeugs und die finale Abnahme an. Die A350-1000 wird die Kennung D-AIFA und den Taufnamen „Deutschland“ tragen. Eine offizielle Taufzeremonie soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Das Besondere am ersten A350-1000: Es wird das 700. Flugzeug sein, das Airbus an die Lufthansa Group ausliefert.
Der A350-1000 ist mit einer Länge von 73,80 m exakt sieben Meter länger als der kleine Bruder, der A350-900. Insgesamt haben 300 Passagiere in den vier Reiseklassen First Class, Business Class, Premium Economy und Economy Class im Langstreckenflugzeug Platz. 15 Widebodies dieses Typs sind bestellt und werden bis 2030 ausgeliefert.
Die neue A350-1000 ist das siebte Flugzeug der Lufthansa-Flotte in Sonderlackierung zum 100-jährigen Gründungsjubiläum. Bereits im Flugdienst auf der Langstrecke sind ein A350-900, ein A380, eine Boeing 787-9 und eine B 747-8 sowie zwei Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vom Typ A320neo in diesem besonderen Design. Quelle: Lufthansa / CM
Das Vielfliegerprogramm Miles & More erhält einen neuen Namen. Künftig tritt das Loyalitätsprogramm unter der Bezeichnung ‘Lufthansa Group Miles & More’ auf. Die Umbenennung sei Teil der konzernweiten Dachmarkenstrategie der Lufthansa Group und soll gegen Ende des Jahres eingeführt werden, wie der Konzern informiert.
Die Lufthansa Group nutzt ihre neu eingeführte Dachmarke immer stärker in der Kommunikation in Richtung Privatkunden. Mit der Weiterentwicklung der Marke „Miles & More“ zu „Lufthansa Group Miles & More“ wird die Loyalty Brand der Gruppe zu Ende 2026 unter die Dachmarke gestellt.
Unter dem künftigen Namen wird das Programm zu einem verbindenden Loyalty-System der gesamten Gruppe mit Fokus auf noch mehr Relevanz und persönliche Erlebnisse für die Teilnehmenden auch inhaltlich weiterentwickelt. Die Neuausrichtung wird durch den neuen Markenleitsatz – die so genannte Brand Essence – „Moments that move you“ auf den Punkt gebracht und stellt den Teilnehmenden und seine Erlebnisse in den Mittelpunkt. So jedenfalls stellt es die Lufthansa dar.
„Die Neupositionierung von Lufthansa Group Miles & More ist ein starkes Signal für den Zusammenhalt unserer Gruppe – und zeigt zugleich, dass wir die individuellen Stärken und Identitäten unserer einzelnen Marken bewahren. Auf diese Weise schaffen wir ein konsistentes und überzeugendes Markenerlebnis für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter über alle Kontaktpunkte hinweg“, sagt Dieter Vranckx, Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer der Lufthansa Group.
Als künftig integrierte Marke bündelt Lufthansa Group Miles & More das Loyalitätsangebot noch stärker über alle Airlines der Gruppe und die verschiedenen Kundenschnittstellen hinweg. Damit sollen Kunden von nützlichen Synergien und einem kohärenten Auftreten und Erscheinungsbild profitieren. Ob auf Reisen oder im Alltag beim Einkaufen, in Genussmomenten oder was immer auch – das Loyalitätsprogramm soll Mehrwerte und Vorteile bieten, die bei den Teilnehmenden ankommen.
Auch visuell wird Lufthansa Group Miles & More zu Ende 2026 ein ganz neues Gesicht zeigen. Das künftige Corporate Design übersetzt die strategische Ausrichtung in ein modernes, eigenständiges Erscheinungsbild mit starkem Wiedererkennungswert. Von der Neupositionierung betroffen sind sämtliche Airlines der Gruppe. Quelle: Lufthansa / CM
Mobilitätsmanager bzw. Reiseverantwortliche und die Geschäftsreisenden selbst, die eine Reise planten, fragen zunehmend die KI statt eine Suchmaschine. Und die KI antwortet nicht mit zehn blauen Links, sondern mit einer kurzen Liste konkreter Hotels. Die GEO-Studie Hotellerie 2026 „ Sichtbarkeit von über 500 DACH-Hotels in KI-Suchsystemen“ der maxonline Marketing hfw GmbH hat gemessen, welche Häuser darauf stehen — und welche nicht.
Für die Untersuchung wurde im Juli 2026 die KI-Sichtbarkeit von 515 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels im DACH-Raum analysiert. Ergebnis: Die DACH-Hotellerie ist in generativen KI-Suchsystemen nahezu unsichtbar. Das ist das zentrale Ergebnis dieser Studie, für die im Juli 2026 die KI-Sichtbarkeit von 515 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemessen wurde.
Gemessen wurde dabei nicht, ob KI-Systeme ein Hotel kennen — sondern ob sie es empfehlen, wenn ein Gast ohne Nennung eines Markennamens nach einer Unterkunft fragt. Genau in dieser Situation entstehen neue Gäste.
5 zentrale Ergebnisse der Untersuchung:
Die durchschnittliche KI-Sichtbarkeit liegt bei 11,2 von 100 Punkten. Der Median liegt bei 11,6 — die Verteilung wird also nicht durch Ausreißer verzerrt, sondern beschreibt den Normalzustand der Branche.
93 % aller Häuser liegen unter 20 Punkten. Von 472 untersuchten Einzelhotels erreichen nur sechs überhaupt 30 Punkte. Ein einziges kommt über 40. 28 Häuser stehen bei null.
Kettenhotels werden dreimal häufiger empfohlen als Privathotels. Ketten- und Mehrhaus-Domains erreichen im Schnitt 36,2 Punkte gegenüber 11,2 bei Einzelhäusern. Der Grund ist messbar: Eine Ketten-Domain erscheint in durchschnittlich 72,8 Themen, ein Einzelhaus in 26,6.
Sterne bieten keinen Schutz. Fünf-Sterne-Häuser liegen bei 12,9 Punkten, Vier-Sterne-Häuser bei 10,7. Beide Gruppen bleiben weit unter der Schwelle, ab der KI-Systeme verlässlich empfehlen.
Das Problem ist strukturell, nicht national. Schweiz 14,3 · Deutschland 11,2 · Österreich 9,6. In allen drei Ländern liegen über 90 Prozent der Häuser unter 20 Punkten.
Im Klartext: Der KI-Empfehlungsraum der DACH-Hotellerie ist praktisch unbesetzt. Wer ihn jetzt besetzt, konkurriert mit fast niemandem. Wer wartet, überlässt ihn den Ketten und den Buchungsportalen.
Die Art, wie Gäste Hotels finden, verändert sich gerade grundlegend. Früher tippte ein Firmenreiseverantwortlicher „Hotel München“ in eine Suchmaschine und erhielt eine Liste von Links, die er selbst durchsah, verglich und bewertete. Er traf die Auswahl. Heute stellt er der KI eine vollständige Frage: „Wir wollen im April drei Tage geschäftlich nach München. Im Zuge Beste Arbeitsmöglichkeiten, Nähe zur Messe und sportliche Angebote sollen dabei sein. Budget bis 250 Euro pro Nacht. Was empfiehlst du?“ Und er bekommt keine Liste von Links, sondern eine Empfehlung: drei, vier, vielleicht fünf konkrete Häuser, mit Begründung.
Der entscheidende Unterschied: Es gibt keine Seite zwei. Die Vorauswahl, die der Gast früher selbst getroffen hat, trifft nun das System. Ein Hotel, das in dieser Antwort nicht vorkommt, wird nicht schlechter bewertet — es wird überhaupt nicht wahrgenommen. Für die Hotellerie heißt das: KI-Sichtbarkeit ist keine Marketingfrage mehr. Sie ist eine Frage des Marktzugangs.
Was der Sichtbarkeitswert bedeutet
Der Sichtbarkeitswert reicht von 0 bis 100 und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
Themenabdeckung. In wie vielen der relevanten Themen kommt das Hotel überhaupt vor? Ein Haus, das nur in zwei von fünfzig Themen auftaucht, hat eine geringe Abdeckung — selbst wenn es dort gut genannt wird.
Nennungskonstanz. Wie zuverlässig wird das Hotel innerhalb eines Themas genannt? KI-Antworten schwanken. Ein Haus, das bei zehn Anfragen zum selben Thema nur zweimal auftaucht, ist unzuverlässig sichtbar. Eines, das neunmal auftaucht, ist fest verankert.
Was ein Sichtbarkeitswert praktisch bedeutet
SCORE
INTERPRETATION
0
Kommt in keiner Empfehlung vor. Existiert für die KI nicht.
1–10
Taucht vereinzelt auf, meist in Nischenthemen. Praktisch ohne Wirkung.
10–20
Wird gelegentlich genannt, selten prominent. Der Normalfall in dieser Studie.
20–35
Wird regelmäßig genannt. Spürbarer Effekt auf Anfragen.
35–60
Gehört zu den Häusern, die die KI aktiv empfiehlt.
60+
Dominiert das Thema. Kein Einzelhaus der Studie erreicht diesen Bereich.
Fragt man eine KI „Was ist das Hotel X?“, bekommt man fast immer eine gute Antwort. Die KI kennt die meisten Häuser. Dieser Wert ist jedoch wertlos: denn wer den Namen bereits kennt, ist schon Gast oder sucht ohnehin gezielt.
Fazit: Die durchschnittliche KI-Sichtbarkeit der 472 untersuchten Einzelhotels liegt bei 11,2 von 100 Punkten – also im Bereich „wird gelegentlich genannt, selten prominent“. Der höchste gemessene Einzelwert liegt bei 44,8 Punkten.
Die Schweiz liegt vorn, Österreich am Ende. Dieser Unterschied ist jedoch nicht als nationale Leistungsdifferenz zu lesen. Der Schweizer Vorsprung geht fast vollständig auf eine Handvoll historischer Weltmarken zurück — Häuser, die KI-Systeme seit Jahrzehnten aus Literatur, Presse und Reiseberichten kennen. Klammert man diese wenigen Häuser aus, liegt die Schweiz auf demselben Niveau wie Deutschland und Österreich.
Die eigentliche Erkenntnis: In allen drei Ländern ist die Verteilung nahezu identisch. Überall liegen über 90 Prozent der Häuser unter 20 Punkten. Überall fehlt die Spitze. Überall dominieren Ketten und Portale. Es handelt sich nicht um ein deutsches, österreichisches oder schweizerisches Problem, sondern um ein strukturelles Problem der gesamten DACH-Hotellerie. Quelle: maxonline® Marketing hfw GesmbH (Leiben, Österreich) / CM
Das Sultanat Oman gilt zwar nicht unbedingt als Top-Geschäftsreiseziel, aber es könnte im Zusammenhang mit Bleisure- oder Blendedtravel künftig eine stärkere Rolle als hochwertige Alternative zu Dubai, Abu Dhabi oder Doha innerhalb der Golfregion spielen. Dies als Teil seines Tourismusangebots, das in den kommenden Jahren durch acht neue Luxus- und Lifestyle-Hotels sowie nachhaltige Eco-Resorts ergänzt werden soll.
Die Projekte reichen von exklusiven Strandresorts internationaler Marken über innovative Wellnesskonzepte bis hin zu naturnahen Lodges in den Bergen und der Wüste. Zu den größten Projekten gehört das Santani Wellness Resort in der Region Jabal Shams, das bis 2027 eröffnet werden soll. Das von der Oman Tourism Development Company (OMRAN Group) gemeinsam mit der sri-lankischen Marke Santani entwickelte Resort wird über insgesamt 182 Zimmer verfügen. Im Mittelpunkt stehen Gesundheits- und Wellnessprogramme mit Schwerpunkten wie Stressmanagement, Yoga, Detox und Gewichtsmanagement.
The Chedi Maskat
Ebenfalls für 2027 geplant ist das Anantara Bandar Al Khairan Resort südöstlich von Maskat. Das Resort wird 121 Zimmer, Chalets und Villen – teilweise mit privaten Pools – umfassen und direkt am Golf von Oman liegen.
Mit Alie Nivas entsteht bis 2028 ein exklusives Hyper-Luxusresort auf der Musandam-Halbinsel. Vorgesehen sind 30 Klippenvillen, die ausschließlich per Wasserflugzeug oder Helikopter erreichbar sein werden.
Im Berggebiet Jabal Akhdar eröffnet voraussichtlich 2027 zudem die Eco-Lodge Envi Al Jabal Al Akhdar. Geplant sind 30 luxuriöse Zelte mit Blick auf das Hajar-Gebirge sowie ein Farm-to-Table-Konzept mit regionalen Produkten.
Auch internationale Hotelmarken bauen ihre Präsenz in Oman weiter aus. So entwickelt die OMRAN Group ein Four Seasons Resort am Al-Bustan-Strand in Maskat mit 200 Hotelzimmern, 100 Villen und einer Marina. In der Yiti Bay entsteht zudem das erste Nikki Beach Resort & Spa Muscat mit 140 Zimmern, 30 Villen, Beach Club, Restaurants sowie Wellness- und Freizeiteinrichtungen.
Mit The Chedi Wadi Bausher ist außerdem ein terrassenförmig angelegtes Berghotel am Fuß des Jabal Bausher geplant. Quelle: OMRAN Group / CM
Luis Gallego, CEO der International Airlines Group (IAG), wurde in einem entscheidenden Moment für die globale Airline-Allianz zum Vorsitzenden des oneworld-Verwaltungsrats (Governing Board) gewählt.
Die Luftfahrt-Allianz oneworld mit ihren 15 Mitgliedern hat Luis Gallego, den CEO der International Airlines Group (IAG), zum neuen Vorsitzenden ihres Verwaltungsrats ernannt; die Amtszeit beginnt am 01. September 2026. Er tritt die Nachfolge von Robert Isom an, dem CEO von American Airlines, dessen dreijährige Amtszeit endet, nachdem er eine der Phasen des größten Wandels innerhalb der Allianz geleitet hat.
Luis Gallegosoll oneworld zur Top-Airline-Allianz machen. Foto: oneworld
Mit dieser Ernennung übernimmt eine der angesehensten, aber zugleich zurückhaltend auftretenden Führungskräfte der Luftfahrtbranche die Leitung einer der drei globalen Airline-Allianzen Star Alliance, SkyTeam und oneworld – und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Wettbewerb zwischen den Allianzen rasant entwickelt.
Vom Airline-Sanierer zur globalen Führungskraft in der Luftfahrt. Im Gegensatz zu vielen prominenten Führungskräften der Luftfahrtbranche hat sich Luis Gallego seinen Ruf durch konkrete Ergebnisse statt durch Schlagzeilen erworben. Der ausgebildete Luftfahrtingenieur sammelte über fast drei Jahrzehnte hinweg Erfahrungen auf allen Ebenen des Airline-Managements. Seine Laufbahn umfasst Führungspositionen bei Air Nostrum sowie die Mitgründung von Clickair, einer Fluggesellschaft, die später mit Vueling fusionierte. Anschließend rief er Iberia Express ins Leben, bevor er 2013 die Leitung von Iberia selbst übernahm. Als er bei Iberia antrat, übernahm er eine Fluggesellschaft, die unter jahrelangen finanziellen Verlusten und Arbeitskämpfen litt. Innerhalb weniger Jahre führte er die spanische Fluggesellschaft zurück in die Gewinnzone, steigerte die operative Zuverlässigkeit und stellte den internationalen Ruf des Unternehmens wieder her – insbesondere auf den Märkten im Nordatlantikraum und in Lateinamerika. Im September 2020, auf dem Höhepunkt der COVID-19-Pandemie, wurde Gallego CEO der International Airlines Group (IAG) und übernahm damit die Verantwortung für British Airways, Iberia, Aer Lingus, Vueling und LEVEL. Unter seiner Führung ging die IAG gestärkt aus der Pandemie hervor – besser als viele Wettbewerber – und setzte gleichzeitig Investitionen in Premium-Produkte, digitale Transformation und Nachhaltigkeit fort.
Heute fungiert Gallego zudem als Vorsitzender der International Air Transport Association (IATA). Dies verschafft ihm einen außergewöhnlich umfassenden Blick auf die globalen Herausforderungen der Branche – von Engpässen in der Lieferkette und Infrastrukturproblemen bis hin zu Umweltpolitik und geopolitischen Verwerfungen.
Die Herausforderung für oneworld. Während oneworld weiter expandiert – zuletzt durch die Aufnahme von Oman Air und die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsfluggesellschaften –, bleibt das Bündnis gemessen an der Anzahl der Mitgliedsgesellschaften das kleinste der drei großen globalen Luftfahrtbündnisse. Die Star Alliance (Lufthansa, Unized & Co.) behauptet ihre Position als weltweit größte Allianz mit mehr als zwei Dutzend Mitgliedsfluggesellschaften und einem unübertroffenen globalen Streckennetz, das sich über Europa, Nordamerika, Asien und Afrika erstreckt. SkyTeam profitiert weiterhin von einer starken Marktpräsenz in Europa und China sowie von transatlantischen Joint Ventures. oneworld hat sich unterdessen einen Ruf für erstklassigen Service, attraktive Angebote für Geschäftsreisende und einige der weltweit am besten bewerteten Fluggesellschaften erworben – darunter Qatar Airways, Cathay Pacific, Japan Airlines und Qantas.
Der heutige Wettbewerb geht jedoch weit über die bloße Mitgliedschaft in einer Allianz hinaus. Immer häufiger investieren Fluggesellschaften in bilaterale Joint Ventures, Kapitalbeteiligungen und Kooperationen außerhalb der etablierten Bündnisse, die bisweilen einen größeren wirtschaftlichen Nutzen bieten als herkömmliche Allianzstrukturen. Große Fluggesellschaften aus der Golfregion, unabhängige Billigfluganbieter und neue regionale Partnerschaften verändern die globale Vernetzung im Luftverkehr.
Was muss sich ändern? Gallego übernimmt eine Allianz, die finanziell solide dasteht, aber vor strategischen Herausforderungen steht. Um im kommenden Jahrzehnt wettbewerbsfähig zu bleiben, wird sich oneworld voraussichtlich auf einige Schwerpunkte konzentrieren müssen:
– Bereitstellung eines durchgängig nahtlosen digitalen Erlebnisses. Reisende erwarten zunehmend eine einheitliche Buchung, eine einheitliche App-Erfahrung, ein abgestimmtes Störungsmanagement und einen konsistenten Service – unabhängig von der ausführenden Fluggesellschaft.
– Stärkung der Integration von Treueprogrammen. Vielflieger erwarten eine einfachere Meilengutschrift und -einlösung sowie eine übergreifende Anerkennung ihres Status bei allen Mitgliedsfluggesellschaften. Vertiefte Partnerschaften im Bereich der Kundenbindung könnten zu einem der größten Wettbewerbsvorteile von oneworld werden.
– Strategische statt rein quantitativer Expansion. Anstatt lediglich weitere Fluggesellschaften aufzunehmen, könnte oneworld von sorgfältig ausgewählten Mitgliedern in unterversorgten Regionen – etwa Indien, Südostasien und Teilen Afrikas – profitieren.
– Verbesserung der operativen Integration. Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb gehören nach wie vor zu den größten Schwachstellen der Branche. Schnellere Umbuchungen, ein koordinierter Kundenservice und gemeinsam genutzte Technologien könnten oneworld von der Konkurrenz abheben.
– Wahrung der Premium-Positionierung. Während die Star Alliance auf die Größe ihres Netzwerks setzt, bleibt die Qualität ihrer Flaggschiff-Fluggesellschaften das wichtigste Unterscheidungsmerkmal von oneworld. Kontinuierliche Investitionen in Premium-Kabinen, Flughafen-Lounges und die Anerkennung von Statuskunden könnten langfristig einen größeren Mehrwert schaffen als eine rasche Expansion.
Nachhaltigkeit ist das nächste prägende Kapitel. Ökologische Nachhaltigkeit dürfte zu einem der zentralen Schwerpunkte für Gallego werden. Während seiner Zeit bei der IAG und der IATA hat er sich konsequent für eine verstärkte Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF), Investitionen in neue Technologien sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Flughäfen und Fluggesellschaften eingesetzt, um die Dekarbonisierungsziele der Luftfahrt zu erreichen. Für eine Allianz, die Fluggesellschaften auf allen Kontinenten vertritt, könnten koordinierte Nachhaltigkeitsinitiativen sowohl einen Wettbewerbsvorteil als auch eine geschäftliche Notwendigkeit darstellen.
Blick in die Zukunft. Robert Isom hinterlässt eine Allianz, die die Erholungsphase nach der Pandemie erfolgreich gemeistert, neue Mitglieder aufgenommen und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fluggesellschaften gestärkt hat. Luis Gallego übernimmt nun die Führung in einer neuen Phase.
Die Herausforderung besteht nicht mehr in der Erholung, sondern in der Neuausrichtung. Globale Airline-Allianzen müssen sich von reinen Marketing-Partnerschaften zu tief integrierten Reise-Ökosystemen entwickeln, die im Wettbewerb mit zunehmend leistungsstarken Airline-Gruppen, unabhängigen Partnerschaften und sich rasch wandelnden Kundenerwartungen bestehen können. Wenn er diesen langfristig orientierten Ansatz auch auf oneworld übertragen kann, könnte die Allianz ihre Position stärken – nicht indem sie zur größten, sondern zur am besten vernetzten, kundenorientiertesten und strategisch am stärksten integrierten Luftfahrtallianz der Welt wird.
Angesichts einer neuen Phase des technologischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Wandels in der globalen Luftfahrt steht der neue Vorsitzende von oneworld vor der womöglich wichtigsten strategischen Bewährungsprobe der Allianz seit ihrer Gründung im Jahr 1999. Quelle: e-turbo-news / CM