Die Deutsche Bahn hat ihr Bordbistro-Angebot in ihren Fernzügen überarbeitet – und dabei mehrere beliebte Produkte von der Karte genommen. Erst hat sie 2025 das frish gezapfte Bier gestrichen, nun sind es Tiefkühlprodukte wie etwa Pommes Frites.
Für viele Geschäftsreisende gehört ein Besuch im Bordbistro zum festen Bestandteil ihrer Bahnreise in ICE & Co. Nachdem vor Längerem bereits das frisch gezapfte Bier aus dem Sortiment gestrichen worden ist, müssen Reisende nun auf einen weiteren Klassiker verzichten: Pommes werden seit einigen Tagen nicht mehr serviert. Sie gehörten jahrzehnteelang zum Angebot etwa um die Currywurst und konnte auch separat bestellt werden.
Die frittierten Stäbchen aus Kartoffeln musste weichen, weil der Konzern die Tiefkühltechnik in den Zügen abschafft, um die Bordgastronomie weniger komplex und zuverlässiger zu machen, heißt es bei der Bahn. Anstelle von Pommes werden nun Kartoffelecken (Wedges) ersetzt, da diese auch im normalen Kühlschrank gelagert werden können. Auch Eiswürfel oder Zimtschnecken sind dem Tiefkühl-Aus zum Opfer gefallen. Und nach der Sommersaison soll es auch kein Speiseeis mehr geben. Des Weiteren gibt es auch keine vegane Currywurst mehr. Die Nachfrage war einfach zu gering.
Zur Reise im ICE gehört für vor allem für die männliche Reiseklientel auch ein gutes Bier. Der Gerstensaft zählt laut DB neben Kaffee zu den am häufigsten nachgefragten Getränken an Bord von Fernverkehrszügen. Wer jedoch ein frisch gezapftes Bier einem Flaschenbier vorzieht, dem dürfte der Schnabl trocken bleiben. Vor zehn Jahren noch soll das Frisch Gezapfte einen Anteil von 50 % ausgemacht haben, 2024 waren es nur noch 15 %. Grund genug für die Bahn, die Zapfhähne in den Bordbistros zu schließen-. Im Gegenzug wurde das Standardsortiment an Flaschenbieren auf sieben aufgestockt. Quelle: DB / CM