Jetzt nach dem Staat zu schreien ist der falsche Weg

Der aktuell hohe Spritpreis könnte noch viel weiter klettern – wenn eine Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs Wirklichkeit wird. Das Geldinstitut hat seine Ölpreisprognosen wegen der anhaltenden Risiken für die Schifffahrt im ⁠Nahen Osten angehoben.

Die Prognose berechnet die Rohölpreise voraus. Experten meinen, der Literpreis für Diesel und Benzin E10 dürfte bald über 3 Euro steigen. Sie empfehlen den raschen Umstieg auf E-Mobilität. Denn die ist unterm Strich um ein Vielfaches günstiger als das Verbrennerauto. Und BEV sind heute schon preislich nicht teurer als ein Benziner. 

Sollte die Ölförderung am Golf und der Abtransport zu den Märkten wie derzeit weiter sinken, könnten der Rohölpreis für das Barrel der Nordseesorte Brent (1 Barrel = 159 Liter) 2027 auf bis zu 120 US-Dollar und mehr steigen. Zuletzt notierte Öl dieser Sorte bei 107 USD/ Barrel. Neben der weitgehend verschlossenen Straße von Hormus bedrohen Huthi-Rebellen die ebenfalls für den Öltransport wichtige Meerenge Bab al-Mandab zwischen Jemen und dem Horn von Afrika (CM berichtete). Und auch die Ölpipeline in Saudi Arabien vom Ost nach West zum Roten Meer ist nach einem Anschlag derzeit außer Betrieb. Indes bekommt Deutschland sein meistes Öl nicht aus dem Nahen Osten, sondern überwiegend aus Norwegen. Aber die Ölnotierungen sind nun ma gebunden. 

Wie sich die Spritpreise entwickeln werden, lässt sich nicht seriös vorhersagen. Das hat u.a. mit dem deutschen CO2-Preis zu tun, der 2026 zwischen 55 und 65 Euro je Tonne liegt. Hinzu kommt, dass große Öl-Abnehmer wie China oder Indien wegen der fehlen Mengen an Öl aus dem Nahen Osten Ersatz auf anderen Märkten suchen – und konkurrieren dort mit Händlern aus Europa. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt zudem der Dollarkurs. Rohöl wird überwiegend in US-Dollar gehandelt, daher spielt der Wechselkurs zu anderen Währungen immer eine Rolle. Notiert der US-Dollar gegenüber dem Euro fester, verteuert sich Rohöl für europäische Käufer selbst dann, wenn der eigentliche Ölpreis kaum steigt. Ein starker Euro kann umgekehrt einen Ölpreisanstieg teilweise ausgleichen. Aktuell notiert der Euro stark zum US-Dollar – weshalb der Spritpreis eigentlich tiefer stehen sollte.

Das Dieseldilemma. Benzin und Diesel entstehen zwar aus demselben Ausgangsstoff, ihre Preise können sich trotzdem sehr unterschiedlich entwickeln. Der Grund: Raffinerien stellen aus Rohöl verschiedene Produkte her – neben Benzin und Diesel etwa Heizöl und Kerosin für den Luftverkehr. Derzeit ist vor allem Diesel auf dem Weltmarkt knapp. Die Nachfrage nach sogenannten Mitteldestillaten trifft auf eingeschränkte Raffineriekapazitäten und geringere Exporte wichtiger Lieferländer. So werden z.B. die Raffinerien in Russland von der Ukraine angegriffen. Und wussisches Öl wird stark im Handel beschränkt. Deutschland ist außerdem stärker auf Dieselimporte angewiesen als andere Länder. Denn in Deutschland fahren global betrachtet mehr Dieselfahrzeuge als im Rest der Welt. Das erklärt, weshalb sich Diesel wesentlich stärker verteuert hat als Benzin.

Die Frage nach den Gründen, warum Dieselkraftstoff teurer ist als z.B. E10  bleibt offen, zumal Diesel hier zu Lande einen an sich vollkommen blödsinnigen und ungerechtfertigten Steuervorteil hat gegenüber Ottokraftstoff. Er liegt bei 18,4 Cent/Liter – die Energiesteuer auf Benzin beträgt 65,45 Cent, auf Diesel 47,04 Cent pro Liter. Dazu kommen CO2-Preis und Mehrwertsteuer. Derzeit bestehen nach Berechnungen des ADAC in Deutschland rund 57 % des Benzinpreises und etwa 47 % des Dieselpreises aus Steuern und Abgaben. 

Wasserstände der deutschen Flüsse spielen künftig eine immer stärkere Rolle. Im August sorgte das Niedrigwasser am Rhein als zusätzlicher Preistreiber. Denn Tankschiffe konnten teilweise weniger Kraftstoff transportieren, wodurch die Transportkosten stiegen. Klimaforscher sagen voraus, dass es nicht nur beim Rhein, sondern auch bei den anderen größeren Flüssen wie Donau, Main oder auch Elbe in den nächsten Jahren zur „Ebbe“ kommen kann, verursacht durch den rasch voranschreitenden Klimawandel. Der wird sich in den kommenden Jahren immer heftiger auch in Mitteleuropa auswirken. Ursächlich dafür ist u.a. die Flut an massiv klima- und umweltschädlichen Lkw, die millionenfach Deutschland in Grund und Boden richten. Und es st auch die unsäglich falsch reagierende Bundesregierung, die das Verbrenner-Aus boykottiert. Den an den Zapfsäulen gebeutelten AutofahrerInnen kann man nur raten, ihr Verbrennerauto baldmöglich gegen ein batterieelektrisches Fahrzeug zu tauschen. Denn nur damit  bleiben sie auch in Zukunft kostengünstig mobil. Jetzt nach dem Staat zu schreien, um Sprit billiger zu bekommen, ist definitiv der falsche Weg. Quelle: CM

Fahrer von E-Autos wollen vom Verbrenerauto nichts mehr wissen

Immer mehr Menschen in Deutschland fahren elektrisch, weshalb der ADAC in einer aktuellen Umfrage über 1.000 E-Mobilisten nach ihren Erfahrungen befragt hat. Die Fragen konzentrierten sich auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Fahrzeug, befassten sich aber auch mit der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Auf Verbrennerautos umsteigen will keiner mehr.

In Summe zeigt sich: Wer elektrisch fährt, ist meist zufrieden unterwegs. 97 % der Befragten sagten, dass sie sehr zufrieden mit der Nutzung ihres E-Autos sind. Für knapp drei Viertel aller Umfrageteilnehmer ist das aktuelle Fahrzeug das erste Auto mit E-Antrieb im Haushalt. Über 90 % der Umsteiger von einer anderen Antriebsart auf ein Elektroauto als Erstwagen beschrieben den Wechsel als sehr einfach. Die meisten Fahrer sind auch hoch zufrieden mit der Reichweite ihres Fahrzeugs. Teilweise als verbesserungswürdig wurden aber die Reichweitenunterschiede bei warmen und kalten Temperaturen sowie die Differenz zwischen Herstellerangabe und tatsächlicher Reichweite eingestuft.

Bei den Fragen zur Ladeinfrastruktur ergab sich ein gemischtes Bild. In Summe sind fast zwei Drittel der Nutzer öffentlicher Ladesäulen zufrieden oder sehr zufrieden mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Kritik gibt es allerdings an der Höhe und der Transparenz der Ladestrompreise, die rund jeder Vierte für verbesserungswürdig hält. Bezahlt wird beim öffentlichen Laden am häufigsten mit einer Smartphone-App und/oder einer Ladekarte. Mehr als ein Drittel derjenigen, die öffentlich laden, hat auch bereits direkt an der Ladesäule mit Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Wäre der Preis bei jeder Bezahlform gleich, so würde je rund ein Viertel am liebsten entweder mit App oder Bank- bzw. Kreditkarte zahlen; nur noch jeder Fünfte würde die Ladekarte eines Anbieters bevorzugen.

Spannend ist auch die Frage nach der Tarifwahl: Die meisten Nutzer (42 %) laden „ad hoc“, also ohne Tarifbindung, und 40 % nutzen einen Tarif ohne Grundgebühr. Nur 14 % gaben an, einen Tarif mit Grundgebühr abgeschlossen zu haben. Die meisten E-Autofahrer laden ihr BEV zuhause oder in der Firma.

Ein weiteres Thema der ADAC Umfrage war die Sicherheit an öffentlichen Ladestationen bei Nacht. Zwar ist die Zufriedenheit mit der Sicherheit an Ladestationen insgesamt gut, allerdings gaben 56 % der Nutzer öffentlicher Ladestationen und sogar 67 % der weiblichen Nutzer an, dass sie ihr Ladeverhalten in der Nacht aus Sicherheitsgründen verändern. Das kann bedeuten, dass sie in der Nacht gar nicht öffentlich laden, gewisse Ladeparks meiden oder nur dann nachts laden, wenn sie nicht allein sind. Zu einem verbesserten Sicherheitsempfinden können laut den Befragten vor allem zwei Punkte beitragen: Über 60 % wünschen sich eine bessere Beleuchtung oder Videoüberwachung am Ladepark, unter den Frauen wünscht sich zudem jeweils knapp die Hälfte Personal vor Ort oder eine bessere Standortlage.

Die Ergebnisse zeigen aus ADAC Sicht, dass der Umstieg auf ein E-Auto heute absolut problemlos vonstattengeht und die Fahrer zufrieden mit ihrer Entscheidung sind. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse aber auch, dass die Ladeinfrastruktur noch benutzerfreundlicher, günstiger und transparenter werden muss. Auch das Thema Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden: Nicht wenige Ladeparks befinden sich abseits von Rastanlagen, weshalb die Betreiber schon mit einer guten Beleuchtung für eine angenehmere Atmosphäre sorgen können. Quelle: ADAC / CM

ADAC:  AirMed World Congress 2026 in München 

Mit einem feierlichen Eröffnungsabend ist der AirMed World Congress 2026 in München gestartet. Veranstaltet wird der Kongress von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung gemeinsam mit dem European HEMS and Air Ambulance Committee (EHAC). Das Forum bringt rund 800 Teilnehmende aus 40 Ländern aus den Bereichen Luftfahrt, Medizin, Management, Behörden und Industrie zusammen. 

Bei der Eröffnung im vollbesetzten Hofbräuhaus vor Fachleuten aus aller Welt würdigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Luftrettung als unverzichtbaren Bestandteil einer flächendeckenden, schnellen Notfallversorgung. Dr. Tedros, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sprach in einer Videobotschaft seine Anerkennung für die Arbeit der globalen Luftrettungs- und Ambulanzfluggemeinschaft aus. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung von Dr. Erwin Stolpe, einem Pionier der Luftrettung in Deutschland. Er erhielt für seine Verdienste um die Notfallversorgung den „Stern der Sicherheit“, die Bayerische Staatsmedaille für Innere Sicherheit. Zudem blickte das EHAC auf sein 25-jähriges Jubiläum.

Anerkennung aus Politik für besondere Gemeinschaftsleistung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstrich in seiner Rede die besondere Bedeutung einer leistungsfähigen Luftrettung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung: „Die Luftrettung ist aus der modernen Notfallversorgung nicht mehr wegzudenken. Sie bringt schnelle und hochqualifizierte medizinische Hilfe, auch in unwegsamem Gelände und unter schwierigen Einsatzbedingungen. Sie ist auch immer eine Gemeinschaftsleistung, für die es eine offene Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und die Fähigkeit, auch unter hohem Zeitdruck gemeinsam gute Entscheidungen zu treffen braucht.“

Zum Stellenwert des Kongresses sagte der Innenminister: „Die Weiterentwicklung der Luftrettung betrifft gleichermaßen Fragen der Organisation, der Verantwortungsstrukturen und der öffentlichen Sicherheit. All diese Aspekte lassen sich nur gemeinsam und im europäischen Verbund erfolgreich gestalten. Genau diesem wichtigen Austausch widmet sich der AirMed World Congress.“

Mit Dr. Tedros, dem Generaldirektor der WHO, meldete sich eine globale Stimme der Gesundheit zu Wort. In seiner Videobotschaft erklärte er, Notfälle und Katastrophen machten vor Grenzen keinen Halt. Jeder Mensch verdiene es, eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung zu erhalten. Genau dort könne Luftrettung den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod machen.

München – bedeutender Standort der Luftrettung. Der AirMed World Congress kommt nach 46 Jahren an seinen Ursprungsort zurück. Die internationale Fachveranstaltung wurde 1980 in München gegründet. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung gehört zu den Gründungsinitiatoren. Zugleich steht die bayerische Landeshauptstadt wie kaum ein anderer Ort für die Entwicklung der Luftrettung in Deutschland. Am 1. November 1970 wurde in München-Harlaching mit „Christoph 1“ der erste zivile, dauerhaft betriebene Rettungshubschrauber Deutschlands in Dienst gestellt. Im vergangenen Jahr wurde in Oberpfaffenhofen, vor den Toren Münchens, der hochmoderne ADAC Luftrettung Campus eingeweiht. Es ist das internationale Kompetenzzentrum zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes.

„Über 1,3 Mio. HEMS-Einsätze und unsere langjährige Erfahrung in der Luftrettung bilden die Grundlage, auf der wir aeromedizinische Expertinnen und Experten aus aller Welt wieder in München, am Geburtstort der AirMed, begrüßen. Wir wollen hier gemeinsam die Zukunft der luftgestützten Patientenversorgung gestalten, Innovationen fördern und mithilfe internationaler Expertise die Zusammenarbeit in diesem zentralen Bereich der Daseinsvorsorge stärken“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH.

Dr. Erwin Stolpe erhält „Stern der Sicherheit“. Für die jahrzehntelange hochprofessionelle Weiterentwicklung der Luftrettung steht stellvertretend Dr. Erwin Stolpe. Der Unfallchirurg war u.a. Leitender Notarzt des Rettungshubschraubers „Christoph 1“, Medical Director der ADAC Luftrettung und Berater von notfallmedizinischen Organisationen und Unternehmen im In- und Ausland. Beispielsweise wurde auf seine Initiative hin die erste speziell patientenorientierte Kabinenausstattung eines Rettungshubschraubers entwickelt. Zudem war er federführend an der Einführung der Rettungswinde beteiligt. Sein Leitsatz „Exzellente Patientenversorgung bei höchster Flugsicherheit“ gilt für die ADAC Luftrettung bis heute. Für seinen Einsatz wurde Dr. Stolpe von Innenminister Joachim Herrmann der „Stern der Sicherheit“ verliehen. Die Auszeichnung des Bayerischen Innenministeriums gibt es seit 2013. Damit würdigt der Freistaat herausragende und langjährige Verdienste um die Innere Sicherheit.

Auch Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, würdigte das Wirken Stolpes: „Seine Weitsicht und seine Visionen waren entscheidend für die Entwicklung der schnellen Hilfe aus der Luft. Mit der Einführung neuer internationaler medizinischer Standards sowie der Etablierung wissenschaftlich gestützter, faktenbasierter Rettungsmedizin hat er die europäische Luftrettung maßgeblich beeinflusst. Ohne ihn wäre insbesondere die ADAC Luftrettung nicht das, was sie heute ist: eine sehr erfolgreiche Organisation.“ Quelle: ADAC / CM

Mercedes und Althoff starten Mobilitätspartnerschaft

Gäste in drei ausgewählten Häusern der Althoff Hotels können ab sofort Mercedes-Benz-Fahrzeuge reservieren und direkt am Hotel für individuelle Ausfahrten übernehmen. Unter dem Leitgedanken „Sterne verbinden“ bringen Althoff Hotels und Mercedes-Benz in einer langfristig angelegten Partnerschaft ihre jeweiligen Stärken zusammen: Qualität, Design, Handwerkskunst und exzellenten Service. 

Die Zusammenarbeit ist dabei bewusst über eine klassische Fahrzeug- oder Mobilitätspartnerschaft hinausgedacht. Die Hotels werden zu exklusiven Begegnungsorten, an denen Gäste der Althoff Hotels und die Mercedes-Benz Community künftig bei ausgewählten Formaten zusammenkommen können.

Zum Auftakt der Kooperation stehen MB-Fahrzeuge in drei Häusern der Althoff Hotels zur Verfügung: im Althoff Seehotel Überfahrt am Tegernsee, im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg bei Köln sowie im AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa im Allgäu. Dabei wurde die Kooperation nicht als zusätzliches Mobilitätsangebot gedacht, sondern als Teil des gesamten Aufenthalts. Für jedes Partnerhotel steht eine eigene Landingpage zur Verfügung, über die Gäste ihr Wunschfahrzeug passend zu ihrem Aufenthalt in wenigen Minuten reservieren können. Die integrierte Führerscheinverifizierung macht den Buchungsprozess bereits vor Anreise möglich, sodass das Fahrzeug am Hotel bereitsteht. Wer sich erst vor Ort für eine Ausfahrt entscheidet, kann die Reservierung auch während des Aufenthalts vornehmen.

Mercedes und Althoff sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Copyright Jannis HagelsScreenshot

„Mercedes-Benz und Althoff Hotels stehen beide für einen hohen Qualitätsanspruch, für souveräne Eleganz und für das Bestreben, unseren Gästen und Kunden besondere Erlebnisse zu ermöglichen. Genau diese Gemeinsamkeiten bilden das Fundament unserer Partnerschaft“, sagt Frank Marrenbach, CEO der Althoff Hotels. „Für unsere Gäste bedeutet Luxus heute weit mehr als ein herausragendes Hotelzimmer oder exzellente Kulinarik. Es geht um das gesamte Reiseerlebnis – aber ebenso um besondere Begegnungen, Inspiration und Momente, die in Erinnerung bleiben. Gemeinsam mit Mercedes-Benz möchten wir dafür neue Möglichkeiten schaffen, innerhalb unserer Häuser und weit darüber hinaus.“

Mobilität als Teil des Reiseerlebnisses. Die Kooperation versteht Mobilität nicht allein als Weg von A nach B, sondern als Teil der Reise selbst. Vom Tegernsee in die bayerischen Alpen, von Schloss Bensberg durch das Bergische Land oder vom AMERON Neuschwanstein aus entlang der Straßen und Seen des Allgäus: Die Fahrzeuge ermöglichen Gästen, die Umgebung ihres Hotels flexibel und individuell zu erleben. Passend zum jeweiligen Standort erhalten Gäste eigens zusammengestellte Routenempfehlungen, die zu besonderen Aussichtspunkten, kulturellen Entdeckungen und ausgewählten Genussmomenten der Region führen.

Zur Verfügung stehen derzeit sieben Fahrzeuge – darunter Modelle wie MB G 580 mit EQ Technologie, Mercedes-Maybach SL 680, Mercedes-AMG GT S E Performance oder Mercedes-AMG SL 55 4Matic+. Je nach Hotel umfasst das Angebot vollelektrische, hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge. Parallel treibt Althoff Hotels so die Umstellung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge voran. Damit sollen moderne und emissionsärmere Antriebskonzepte stärker in den Hotelalltag integriert werden. 

„Gemeinsam mit den Althoff Hotels schaffen wir Momente, in denen innovative Mobilität und exzellente Gastfreundschaft nahtlos zusammenwirken. Ganz im Sinne von Welcome home erleben Gäste dabei nicht nur die Marke Mercedes-Benz, sondern unsere Fahrzeuge dort, wo sie ihren größten Mehrwert entfalten: im echten Leben, auf der Straße und als Teil eines außergewöhnlichen Aufenthalts. So verbinden sich Komfort, Individualität und Inspiration zu einem ganzheitlichen Erlebnis“, sagt Kerstin Stenkat, Leiterin Marketing, Communication & Digital des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. 

Auch Driving Events sind Teil der Zusammenarbeit: Dabei lassen sich ausgewählte Mercedes-Benz Modelle auf besonderen Routen rund um die jeweiligen Destinationen erleben, während die Althoff Hotels den Rahmen für Ankommen, Austausch und Entspannung schaffen. Das Mobilitätsangebot an den drei Standorten bildet damit den Auftakt einer Partnerschaft, die sukzessive um weitere gemeinsame Formate erweitert werden soll.

Die Partnerhotels im Überblick

Althoff Seehotel Überfahrt, Rottach-Egern. Direkt am Tegernsee gelegen, verbindet das Fünf-Sterne-Superior-Hotel seine besondere Lage mit ausgezeichneter Kulinarik und einem umfassend weiterentwickelten Resort-Erlebnis. Zu den jüngsten Neuerungen zählen das neugestaltete 4 elements spa by Althoff, zwei neue Master Suiten und die Überfahrer Bar. Das Restaurant Überfahrt unter Cornelia Fischer ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach. Vor den Toren Kölns verbindet das barocke Grandhotel historische Architektur mit zeitgemäßem Luxus. Kulinarisches Aushängeschild ist das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Vendôme unter Dennis Kuckuck. Seine Lage eröffnet zugleich ideale Möglichkeiten für Ausfahrten ins Bergische Land und in die Rheinmetropole.

AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa, Hohenschwangau. Direkt am Alpsee und zu Füßen der Königsschlösser gelegen, ist das Resort ein idealer Ausgangspunkt, um Seen, Berge und Kultur des Allgäus zu entdecken. Wandern, Radfahren und Wassersport treffen hier auf einen großzügigen Spa-Bereich und vielfältige Kulinarik. Quelle: Althoff / Mercedes-Benz / CM

Bosch fordert nationale Task Force

Bosch-Betriebsratschef Frank Sell schlägt Alarm: Um weitere Jobverluste in der Autoindustrie zu verhindern, fordert er eie nationale Task Force mit schnellen Entscheidungswegen. Gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern drängt er auf Local-Content-Regeln, Technologieneutralität und einen Kurswechsel beim Verbrenner-Aus 2035. 

Bosch hat wie etliche deutsche Autobauer die Transformation zur E-Mobilität verschlafen und setzt  deswegen 22.000 Mitarbeitende auf die Straße. Auch ZF Friedrichshafen kündigte vor dem Hintergrund eines riesigen Schuldenbergs aus früheren Übernahmen (wie TRW und Wabco) und hohen Investitionskosten einen umfangreichen Stellenabbau an. In guten Gesellschaft befindet sich ZF u.a. mit Continental, das ebenfalls massiv Stellen streicht, um sich dem sich verändernden Markt anzupassen. Eine Reihe weiterer Zulieferer hat inzwischen die Segel gestrichen. 

Während also die verbleibenden deutschen Zulieferer und Autobauer um ihre Wettbewerbsfähigkeit ringen, schreiben vor allem chinesische Automobilhersteller ihre Wachstumsgeschichten im deutschen Markt. Vor allem BYD greift mit einem rasch wachsenden Händlernetz und supermodernen und zugleich sehr effizienten BEV und PHEV an. Aber auch Geely Auto Deutschland setztauf Frontalangriff. Schon in wenigen Jahren will der Konzern zur stärksten chinesischen Marke hierzulande aufsteigen und setzt dafür auf ein hohes Expansionstempo- Wie BYD treibt auch Geely mit Deutschland-Chef Philipp Hempel den Aufbau eines starken Händlernetzes voran. Aktuell bietet Geely den E2 Elektrokleinwagen für eine monatliche Leasingrate von 99 Euro an, den E5 und den Starray EM.i  für 149 Euro, Preise, bei denen europäische Automarken kaum mithalten können. 

Die Geely Auto Group ist ein führender Automobilhersteller mit Sitz in Hangzhou und wurde 1997 als Tochtergesellschaft der Zhejiang Geely Holding Group (ZGH) gegründet. Die Gruppe verwaltet mehrere führende Marken, darunter Geely Auto Lynk & Co. und Zeekr. Zur Geely Group gehört seit 2010 auch der schweidische Hersteller Volvo Cars, die  Performance-Elektromarke Polestar und der britische Sportwagenhersteller Lotus Die Geely Auto Group ist außerdem der globale strategische Partner des malaysischen Automobilherstellers PROTON. Ferner halten die Chinesen rund 10 % an der Mercedes-Benz Group. Quele: CM

ADAC Sommerstau-Bilanz 2026

Die Sommerreisewelle hat auf Deutschlands Autobahnen auch 2026 für zahlreiche Behinderungen gesorgt. Nach Auswertung der ADAC Staudaten gab es an den Wochenenden der Sommerferien insgesamt 45.663 Staus. Das waren rund 6 % mehr als im Vorjahr (2025: 42.946).  Ursächlich für die meisten Staus sind wie in den Vorjahrren die unsäglich vielen Lkw gewesen, die auf dreispurigen Fernstraßen meist zwei Spuren blockerten und so immer wieder für chaotische Situationen sorgten.

Trotz der höheren Stauzahl blieb die gesamte Staulänge mit 85.701 km nahezu auf Vorjahresniveau (2025: 85.847 km), die Staudauer ging sogar leicht zurück. Sie summierte sich auf rund 49.348 Stunden (49.588 Stunden im Sommer 2025).

Über den gesamten Ferienzeitraum, also Wochentage und Wochenenden, hinweg wurden 128.849 Staus gezählt. Das entspricht einem Anstieg um gut 8% gegenüber dem Vorjahr. Die Staulänge erhöhte sich um rund 4   % auf 217.727 km, während die gesamte Staudauer um 1 % auf etwa 124.262 Stunden zunahm. Damit waren es in diesem Sommer zwar mehr Straus, diese waren im Durchschnitt aber kürzer als 2025.

Die meisten Staus verzeichnete der ADAC am Wochenende vom 17. bis 19. Juli, an diesem Wochenende startete Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien. In diesem Zeitraum wurden 4.324 Staus registriert.

Bei der Verteilung auf die Wochentage zeigt sich ein bekanntes Bild aus dem Vorjahr: Der Tag mit den meisten, längsten und zeitintensivsten Staus war auch im Sommer 2026 der Freitag. Die als klassische Reisetage geltenden Samstage und Sonntage verzeichnen insgesamt nur etwa die Hälfte der Staus und auch Dauer und Länge sind an diesen Tagen nur halb so hoch wie an einem Freitag.

Zu den wichtigsten Ursachen für die Staus zur Sommerferienzeit zählen die zahlreichen Baustellen. Im Durchschnitt gab es während des Ferienzeitraums 1020 Autobahnbaustellen. Quelle: ADAC / CM

Düsseldorf ist bester Airport welt- und deutschlandweit

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ des Consumer Choice Center (Headquarter in Washington DC, weitere Sitze in Ottawa, London und Kualalumpur) erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Ausschlaggebend für die starke Bewertung des DUS sind vor allem praktische Faktoren. Düsseldorf kommt demnach auf 67 Airlines und 171 Ziele. Bei den Sicherheitskontrollen nennt der Index „im Durchschnitt fast keine Wartezeit für die Sicherheitskontrollen. Auch die sonstigen Abläufe an Deutschlands drittgrößtem Flughafen bewerten die Briten als effizient. In die Top 10 weltweit kommen außerdem München und Berlin (BER).

Die geopolitische Lage trifft Flughäfen in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich stark: Bedeutende Drehkreuze im Nahen Osten sehen sich aufgrund kriegsbedingter Schließungen und Luftraumbeschränkungen mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Asiatische Flughäfen hingegen profitieren zwar von den umgeleiteten Verkehrsströmen, haben jedoch gleichzeitig Schwierigkeiten, aufgrund von Energieengpässen genügend Flugzeuge für den Betrieb bereitzustellen.

Angesichts dieser Umstände hat das Consumer Choice Center 60 für seine zweite Ausgabe Flughäfen weltweit untersucht. Ziel war es, Passagieren bei der Planung ihrer Urlaubs- oder Geschäftsreise in diesem Sommer zu helfen, die für sie günstigste Route zu finden. Die Bewertung basierte auf 16 Kriterien, die von der Entfernung des Flughafens zum Stadtzentrum bis hin zu den Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen reichten.

Das Ranking wurde um 10 weitere Flughäfen erweitert, die wichtige Standorte außerhalb Europas und Nordamerikas repräsentieren. Auch der Schwellenwert für die Einstufung als großes Drehkreuz wurde angepasst, um der gestiegenen Anzahl der untersuchten Flughäfen Rechnung zu tragen; er liegt nun bei 47,2 Mio. Passagieren. Daraus ergeben sich zwei Listen: eine mit den 25 größten Flughäfen und eine weitere mit 35 kleineren Alternativen.

Die beiden Jahre 2025 und 2026 sind für die Flughäfen dieser Welt erneut von extremen Höhen und Tiefen geprägt. Das herausfordernde Umfeld macht die Widerstandsfähigkeit vieler Flughäfen umso bemerkenswerter. Ein herausragendes Beispiel ist der Dubai International Airport, der am 30. Mai 2026 nachdem er den Betrieb wieder aufgenommen hatte – durchschnittlich 0 % Verspätungen verzeichnete. Dass er im Gesamtranking den 22. Platz belegte und unter den größeren Flughäfen auf Rang 10 landete, zeugt von der Qualität dieses Drehkreuzes in den VAE, auch wenn es während des Iran-Kriegs direktes Ziel von Drohnenangriffen war. 

Der Flughafen Düsseldorf behauptet sich beim „World Consumer Index 2026“ erneut als Spitzenreiter unter den „kleineren“ Drehkreuzen dieser Welt und ist zudem der beste Flughafen im Gesamtranking; er weist mit 26.861 den höchsten I-Distanz-Wert auf. Dicht gefolgt wird er von Zürich (25.511) auf dem zweiten und Kopenhagen (24.509) auf dem dritten Platz. Barcelona El Prat belegte den vierten Platz in der Gesamtwertung und – mit einem Wert von 23.835 – den ersten Platz unter den größten Flughäfen. Rom-Fiumicino (22.948) und Los Angeles International (22.204) komplettierten das Spitzenfeld bei den größeren Flughäfen. 

Am anderen Ende des Spektrums finden sich Flughäfen, die sich in diesem sich wandelnden Umfeld nicht behaupten konnten. Die drei Schlusslichter im Gesamtranking sowie in der Kategorie der kleineren Flughäfen sind Seoul Gimpo (6.859), Punta Cana (12.496) und London Stansted (12.838). Die entsprechenden Pendants bei den größeren Flughäfen sind Antalya (14.345), Guangzhou Baiyun (15.113) und Frankfurt (15.754). 

Wie erwartet und ähnlich wie in den Vorjahren sind die niedrigen Punktzahlen auf extreme Entfernungen zu den Stadtzentren, das Fehlen von Fahrdienst-Alternativen zu herkömmlichen Taxiunternehmen, eine schlechte Anbindung an den Schienenfern- und -nahverkehr, mangelnder Wettbewerb unter den Fluggesellschaften (wobei oft ein einziges Luftfahrtunternehmen den Betrieb dominiert), überfüllte Geschäfte und Restaurants, lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen sowie ein hoher Anteil an durchschnittlichen Verspätungen zurückzuführen.

Dazwischen liegen so bekannte Flughäfen wie Charles de Gaulle (Platz 12 mit 21,814), London Heathrow (Platz 14 mit 21,447), Tokio-Haneda (Platz 21 mit 20,49), Amsterdam Schiphol (Platz 24 mit 20,146), Singapur Changi (Platz 28 mit 19,155), Melbourne (Platz 38 mit 18,191) und Ezeiza (Platz 43 mit 16,996).

Einige Luftfahrt-Drehkreuze übertrafen im vergangenen Jahr ihre bisherigen Rekorde beim Passagieraufkommen. Dies galt für Heathrow (84,46 Mio.), Mumbai (55 Mio.), Wien-Schwechat (36,4 Mio.) und Kopenhagen (32,4 Mio.). Zu den weiteren Spitzenreitern zählen Dublin (36,43 Mio.), Barcelona-El Prat (57,48 Mio.), Humberto Delgado (36,1 Mio.) und London-Stansted (30 Mio.). Wiederum verzeichneten andere Flughäfen keinen nennenswerten Anstieg der Passagierzahlen; so liegt beispielsweise das Aufkommen am Flughafen Frankfurt für den Zeitraum 2025/2026 noch immer 10 % unter dem Niveau vor der Pandemie.

Trotz punktueller Zuwächse bei den Passagierzahlen ging der weltweite Passagierverkehr Anfang und Mitte 2026 im Jahresvergleich um 3,4 % zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass die Flugzeugflotten vielerorts veraltet sind und noch nicht erneuert wurden; der geschätzte Nachholbedarf beläuft sich 2026 auf 17.000 Flugzeuge. Dies entspricht der aktuellen Produktionskapazität von 14 Jahren sowie 60 % der aktiven Flotte – ein Wert, der weit über dem historischen Durchschnitt von 30 bis 40 % liegt.

Für die Flughäfen steigen dadurch die Kosten für die Instandhaltung und Koordination der alternden Flugzeuge, deren Durchschnittsalter auf 15 Jahre angewachsen ist. Warteschlangen in den Instandhaltungsbetrieben ziehen sich über Jahre hin und belasten die Bodenabfertigung sowie die Verfügbarkeit von Stellplätzen. Infolgedessen sinken die Einnahmen aus Dienstleistungen wie Gastronomie, Parken und Einzelhandel, da weniger Passagiere die Drehkreuze frequentieren, was die Flughäfen vor große wirtschaftliche Herausforderungen stellt.

Umgekehrt führen an Flughäfen, die einen rekordverdächtigen Anstieg des Verkehrsaufkommens verzeichnen, längere Warteschlangen bei der Abfertigung zu überfüllten Bereichen voller Passagiere, die auf verspätete Flüge warten.

Ein Rückgang der weltweiten Passagiernachfrage stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn er mit dem durch aktuelle geopolitische Spannungen verursachten Schock bei der Energieversorgung zusammentrifft. Die Schließung der Straße von Hormus am 28. Februar 2026 führte zu einem Einbruch der Ölversorgung um rund 10 Mio. Barrel pro Tag (1.589.872.949 Liter/Tag = rund 1,6 Mrd. Liter/Tag) – was 10 % des weltweiten Verbrauchs entspricht – und ließ die Preise für Flugkraftstoff im Mai 2026 im Vergleich zu den Vorjahren fast verdoppeln. Dies bedeutet, dass weniger Flugzeuge eingesetzt werden können, da die Fluggesellschaften ihre Vorräte rationieren, indem sie unrentable Strecken streichen und die Flugfrequenzen reduzieren. Zudem steigen die Ticketpreise für einzelne Flüge, was die Passagiernachfrage weiter dämpft, während Umleitungen zu längeren Flugzeiten und damit höheren Betriebskosten führen. Quelle: Consumer Choice Center / CM

Große Updates für die Softwareplattformen von Apple 

Die nächste Generation von Apple Intelligence, leistungsstarke Kindersicherungen und eine Vielzahl von Softwareverbesserungen sind ab sofort mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und auf weiteren Apple Plattformen verfügbar.

Die neuesten Softwareupdates von Apple bringen hilfreiche neue Apple Intelligence Features, die Apps, die Anwender:innen Tag für Tag verwenden, intelligenter und noch nützlicher machen. Die Updates bringen außerdem leistungsstarke und intuitive neue Features, mit denen Eltern sicherere und bereicherndere digitale Erlebnisse für ihre Kinder ermöglichen können, sowie eine Vielzahl von Verbesserungen, die Apple Produkte reaktionsschneller, noch besser und benutzerfreundlicher machen.

Neue Features in Apps. Die nächste Generation von Apple Intelligence bringt hilfreiche neue Features in Apps, auf die sich Nutzer:innen Tag für Tag verlassen. In Fotos bieten die Räumliche Neuausrichtung, die Erweitern Funktion und das verbesserte Bereinigen Tool noch mehr Möglichkeiten, Fotos zu bearbeiten, wobei der ursprüngliche Moment, so wie er aufgenommen worden ist, erhalten bleibt. Mit Image Playground kann man Bilder mit hoher Qualität in praktisch jedem Stil erstellen, jetzt sogar fotorealistisch. Bildmetadaten und die kommende Unterstützung für den SynthID Standard können Nutzer:innen dabei helfen, zu erkennen, ob Bilder mit KI generiert oder bearbeitet worden sind. In Safari ermöglicht Apple Intelligence neue Tools, die Tabs automatisch nach Themen organisieren, Nutzer:innen über Änderungen auf Webseiten wie die Wiederverfügbarkeit von Produkten oder Preissenkungen informieren und das Erstellen eigener Erweiterungen anhand einer Beschreibung ermöglichen. Anrufkontext kann beim Telefonat mit einem Unternehmen relevante Informationen wie einen Buchungscode oder eine Reservierungsnummer anzeigen.

Neue Features für Kindersicherheit und überarbeitete Bildschirmzeit. Neue benutzerfreundliche Features helfen Eltern dabei zu verwalten, welche Inhalte ihre Kinder sehen, mit wem sie kommunizieren dürfen und wann sie auf Apps zugreifen können. Ein neuer Einrichtungsprozess für Kinderaccounts macht es einfacher, systemweite Schutzmaßnahmen, die auf das Alter des Kindes abgestimmt sind, zu aktivieren. Von Anfang an können Eltern genau auswählen, auf welche Apps ihre Kinder auf ihrem Gerät zugreifen können, und im Laufe der Zeit nach und nach weitere hinzufügen. Mit Surfanfrage müssen Kinder um Erlaubnis fragen, bevor sie eine neue Webseite in Safari aufrufen können. Eltern können nicht nur jeden neuen Kontakt genehmigen, mit dem sich ihre Kinder verbinden möchten, sondern sich auch auf die Kommunikationssicherheit verlassen, die ab sofort auch drastische oder gewalttätige Inhalte erkennt und eingreift, um sie zu blockieren, wenn sie in geteilten Bildern oder Videos erkannt werden.

Die neu gestaltete Bildschirmzeit ist noch intuitiver für Eltern und gibt ihnen einen schnellen Überblick über die durchschnittliche Gerätenutzung sowie die meistgenutzten Apps ihrer Kinder. Neue Tools machen es einfach, tägliche Gesamtnutzungszeiten für Apps aus den Kategorien Unterhaltung, Spiele und Soziale Netze festzulegen. Dabei erhalten Eltern Empfehlungen die auf Erkenntnissen führender Expert:innen aus den Bereichen Medizin und kindliche Entwicklung basieren. Mit Zeitplänen können Eltern festlegen, auf welche Apps ihre Kinder zu verschiedenen Tageszeiten zugreifen können.

Ausgereifteres plattformübergreifendes Erlebnis. Die Softwareversionen 2027 bringen Verbesserungen für die Plattformen in den Bereichen Performance, Konnektivität, Suche und mehr und machen Apple Produkte noch reaktionsschneller, zuverlässiger und benutzerfreundlicher.

Performance: Nutzer werden eine schnellere Performance auf iPhone, iPad und Mac erleben. Auf dem iPhone und iPad öffnen sich Apps bis zu 30 % schneller, Fotos werden nach der Aufnahme bis zu 70 Prozent schneller in die Fotomediathek geladen, und AirDrop Übertragungen sind bis zu 80 % schneller. Auf dem iPad ist das Durchsuchen und Übertragen von Dateien auf ein externes USB Laufwerk jetzt bis zu 5-mal schneller. Außerdem gibt es weitere Verbesserungen beim Schließen, Wechseln und Bewegen von Fenstern beim Multitasking. Auf dem Mac fühlen sich alltägliche Aufgaben noch flüssiger und reaktionsschneller an. AirDrop Übertragungen sind zügiger, Uploads in iCloud Fotos starten früher, das Wechseln zwischen Spaces und Mission Control läuft flüssiger und mehr. Auf der Apple Watch startet die Musikwiedergabe ebenfalls schneller.

Konnektivität: Auf iPhone und iPad ist der Wechsel zwischen Mobilfunknetzen und WLAN Netzwerken übergangsloser als je zuvor. In Nachrichten verhindert das Senden großer Fotos und Videos bei geringer Bandbreite nicht mehr, dass nachfolgende Textnachrichten gesendet werden. So können Anwender:innen weiter antworten, während Medien übertragen werden. Auf dem Mac können Anwender:innen Dateien im Netzwerk schneller durchsuchen. Die Apple Vision Pro startet und verbindet sich bis zu 3-mal schneller mit einem WLAN.

Suchen: Auf iPhone, iPad und Mac ist die Suche in Spotlight, Fotos und Mail stabiler, effizienter und umfassender, sodass sie noch besser dabei helfen kann, genau das zu finden, wonach man sucht. Zusätzlich zeigt ein völlig neues Ranking System in Mail noch relevantere Ergebnisse in den Toptreffern an.

Design: Verbesserungen am Softwaredesign mit Liquid Glass sorgen für ein noch fokussierteres und zugänglicheres Erlebnis. So bietet beispielsweise ein neuer Regler in den Einstellungen die Möglichkeit, Liquid Glass nach seinen Vorlieben zu personalisieren und es von ultraklar bis komplett durchgefärbt anzupassen. Außerdem sind die App Symbole aktualisiert worden und noch schärfer und klarer definiert.

Apple Watches 2026 – für Business Traveller ein Muss

Apple rüstet seine Smartwatches 2026 nicht nur mit neuen Sensoren und dem S11 Chip auf. Apple Watch Series 12 und Ultra 4 können ihre Umgebung künftig aktiv erkennen – und genau darin könnte die wichtigste Neuerung stecken. 

Mit der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 erweitert Apple die Funktion der Smartwatch am Handgelenk um eine neue Dimension: Das Mikrofon dient nicht mehr nur zum Telefonieren oder für Siri, sondern wird zusammen mit dem neuen S11 Chip zum Sensor für die akustische Umgebung.

Dahinter steht eine neue Generation intelligenter Audiofunktionen. Die Apple Watch kann etwa Sirenen, Alarme, Türklingeln oder ein weinendes Baby erkennen und Nutzer darauf aufmerksam machen. Gerade für gehörlose und schwerhörige Menschen ist das mehr als ein Komfortfeature. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wohin Apple mit seiner Smartwatch will: weg vom Gerät, das erst auf Eingaben reagiert, hin zu einem Wearable, das seine Umgebung kontinuierlich interpretiert.

Die Apple Watch Ultra 4 bleibt Apples robustestes Modell und bekommt für 2026 neue Funktionen.. Foto: Apple

Die Geräuscherkennung arbeitet laut Apple direkt auf dem Gerät. Das ist vor allem aus Datenschutzsicht relevant: Audioaufnahmen werden nicht gespeichert. Die zur Analyse benötigten Roh-Audiodaten werden in einem hardwareisolierten Bereich der Secure Enclave verarbeitet und anschließend gelöscht. Hinzu kommt Shazam: Erkennt die Watch Musik in ihrer Umgebung, erscheinen Titel und Interpret automatisch im entsprechenden Widget im Smart Stapel.

Noch weiter gehen die Funktionen Live Rewind und Siri Recap. Live Rewind soll nach einem doppelten Druck auf die Digital Crown einen Textausschnitt der vergangenen 15 Sekunden einer Unterhaltung bereitstellen. Siri Recap wiederum soll mithilfe von Apple Intelligence Zusammenfassungen von Gesprächen mit Titel und zentralen Punkten erstellen.

Damit wird ausgerechnet das unscheinbare Mikrofon zu einem der interessantesten Sensoren der neuen Generation. Allerdings gilt: Apple selbst nennt in seinen deutschen Presseinformationen zur Geräuscherkennung zunächst vor allem die Assistenzfunktion für wichtige Umgebungsgeräusche und Shazam. Die weitergehenden Audio-Intelligence-Funktionen werden in der beigefügten Sekundärquelle beschrieben und sollten daher nicht mit bereits überall verfügbaren Apple-Funktionen gleichgesetzt werden.

Messung der Herzfrequenz alle fünf Sekunden. Auch klassisches Health-Tracking bekommt ein deutliches Upgrade. Series 12 und Ultra 4 kombinieren den S11 Chip mit einem neuen System zur Gesundheitserkennung sowie überarbeiteten optischen und elektrischen Herzsensoren. Die Herzfrequenz wird nun den gesamten Tag über alle fünf Sekunden gemessen. Die Herzfrequenzvariabilität, kurz HFV, wird laut Apple bis zu 24-mal häufiger erfasst.

Aus diesen zusätzlichen Daten entsteht u.a. die persönliche Tagesform. Die Funktion kombiniert aktuelle Aktivität, Trainingsbelastung, Vitalzeichen und Schlafindex und berechnet daraus einen Wert zwischen 0 und 10. Statt Nutzer mit Messwerten allein zu lassen, übersetzt Apple sie in Empfehlungen von Erholung bis zur Bereitschaft für hohe Belastung. 

Apple Watch Ultra 4 schafft bis zu 50 Stunden. Bei der Hardware unterscheiden sich die beiden Modelle deutlicher. Die Apple Watch Series 12 bleibt bei 42 und 46 mm und ist in Aluminium und Titan erhältlich. Neu ist zudem eine Keramikversion in Pearl White und Night Blue. Bei den Aluminiumvarianten kommt Ceramic Shield 2 zum Einsatz, das laut Apple 60 % härter als das Ion-X-Glas der Vorgängergeneration ist.

Bei der Akkulaufzeit bleibt die Series 12 im Alltag bei bis zu 24 Stunden. Outdoor-Trainings können nun bis zu zehn Stunden aufgezeichnet werden. Schneller wird dafür das Laden: 15 Minuten am Ladegerätsollen Energie für bis zu zwölf weitere Stunden liefern.

Deutlich ausdauernder ist erwartungsgemäß die Apple Watch Ultra 4. Sie erreicht im normalen Betrieb bis zu 50 Stunden, im Stromsparmodus bis zu 84 Stunden. Im maximal verlängerten Trainingsmodus sollen Lauf-, Geh- oder Wandertrainings bis zu 45 Stunden aufgezeichnet werden können, wobei GPS weiterhin sekündlich abgefragt wird. Die Ultra bleibt damit das Modell für lange Outdoor-Aktivitäten,  während sich die Series 12 stärker als universelle Gesundheits- und Alltagsuhr positioniert.

Der S11 Chip. Der neue S11 ist weniger wegen klassischer Rechenleistung interessant als wegen der Funktionen, die er ermöglicht. Er verarbeitet die häufigeren Sensormessungen, treibt die neuen Audiofunktionen an und verbessert auch die Schrittzählung. Apple hat dafür die Schritterkennung mit neuen Machine-Learning-Algorithmen überarbeitet.

Zusammen mit watchOS 27 kommen außerdem ein dynamisches App-Raster mit Siri-Vorschlägen, kontextabhängige Widgets im Smart Stapel und eine zusätzliche Einhandgeste. Durch das Zusammendrücken von Zeigefinger und Daumen lässt sich ein Widget auswählen, während der bekannte Doppeltipp zum Scrollen durch den Smart Stapel dient.

Genau hier liegt die eigentliche Entwicklung der Apple Watch 2026: Die neuen Modelle sammeln nicht einfach mehr Daten. Sie versuchen zunehmend, aus Herzfrequenz, Bewegung, Schlaf und nun auch Geräuschen Kontext abzuleiten. Das könnte langfristig wichtiger sein als eine neue Gehäusefarbe oder ein schnellerer Chip.

Die Apple Watch Series 12 kann bereits vorbestellt werden und kommt am 18. September 2026 in den Handel. In Deutschland startet sie bei 449 Euro. Die Apple Watch Ultra 4 ist ebenfalls ab dem 18. September erhältlich und kostet ab 899 Euro. Quelle: Apple / CM

Carnival jetzt mit echtem Treueprogramm

Zumindest bei den großen Kreuzfahrtreedereien wurde das Loyalitäts-Thema bisher oftmals eher stiefmütterlich behandelt. Entsprechende Programme gibt es zwar, aber sie dienen weitgehend nur der Statusdifferenzierung.

Carnival hat jetzt mit der Umstellung ihren Carnival Rewards-Programmes in ein echtes Treueprogramm mit einer Sammelwährung und Prämien vielleicht etwas in Bewegung gesetzt, was mittelfristig vielen Kreuzfahrtkunden zu Gute kommen könnte.

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Carnival Rewards findet nur auf Reisen der Carnival Cruise Line Anwendung, nicht aber auf den diversen anderen Marken der Carnvial-Gruppe, wie AIDA CruisesCosta Cruises oder P&O Cruises. Quelle: Carnival / CM